Illegale Zigarettenfabrik in Polen ausgehoben

Warschau - Polnischen Ermittlern ist ein Schlag gegen den organisierten Zigarettenschmuggel nach Westeuropa gelungen. In Lazy bei Warschau sei eine illegale Zigarettenfabrik ausgehoben worden.

Das teilte die Polizei auf ihrer Internetseite am Samstag in Warschau mit. Bei einer Großrazzia, an der 150 Beamte sowie eine Anti-Terror-Einheit beteiligt waren, wurden fünf Millionen Zigaretten sowie 50 Tonnen Tabak sichergestellt. Festgenommen wurden 32 Menschen aus Polen, Bulgarien und Litauen, darunter auch der litauische Chef der Bande. Die Steuerverluste des Staates wurden auf 25 Millionen Zloty (umgerechnet ca. 6,5 Millionen Euro) geschätzt.

Es sei die größte illegale Produktionsstätte dieser Art in Europa, die mit modernster Technik ausgestattet war. Aus sichergestellten Unterlagen gehe hervor, dass die Ware für die westeuropäischen Märkte bestimmt war.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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