Ikea: Probleme wegen Pussy-Riot-Protest 

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Maskiert protestierten auch in Moskau kürzlich Menschen für Pussy Riot

Moskau - Die Möbelkette Ikea hat ein Bild von vier Jugendlichen mit Strumpfmasken im Stil der Polit-Punkband Pussy Riot von ihrer russischen Webseite gelöscht.

Die mutmaßlichen Unterstützer der Musikerinnen hatten sich laut einem Bericht des „Wall Street Journals“ bei einer Werbeaktion des Unternehmens auf Ikea-Möbeln ablichten lassen. In einer Abstimmung der Nutzer erreichte das Bild den ersten Platz.

Anstelle des Fotos war am Mittwoch nur noch eine Erklärung des Unternehmens zu sehen: „Ikea ist eine wirtschaftliche Organisation, die unabhänging von Politik und Religion arbeitet. Wir wollen nicht zulassen, dass unser Werbeprojekt als Ort für Agitation jedweder Art ausgenutzt wird.“

Das „Wall Street Journal“ berichtete, das Foto sei bereits am Freitag von der Seite entfernt worden. Drei Frauen der russischen Punkband Pussy Riot waren im August zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt worden, weil sie in einer Kirche gegen Präsident Wladimir Putin demonstriert hatten. Ihre farbigen Sturmhauben sind zum Symbol des Protests geworden. Ikea betreibt in Russland 14 Ikea-Einrichtungshäuser.

dpa

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