Brand in ICE-Triebkopf im Hauptbahnhof Hannover

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Rauch qualmte aus dem ICE-Triebwagen. Es war ein Defekt im Schaltkasten. (Symbolbild)

Hannover - Der Brand im Triebkopf eines ICE im Hauptbahnhof Hannover geht vermutlich auf einen elektrischen Defekt zurück.

Ursache der Rauchentwicklung sei vermutlich ein Defekt in einem Schaltkasten der Lok, sagte am Freitag in Hannover ein Sprecher der Bundespolizei. Nach Angaben der Feuerwehr brannte es am Donnerstagabend zwei Stunden lang in dem Schaltschrank, in dem die Antriebselektronik des ICE untergebracht ist.

Aus dem in den Bahnhof einfahrenden ICE sahen Bahnmitarbeiter am Donnerstagabend um 20.33 Uhr Rauch aufsteigen und alarmierten die Feuerwehr. Um Schäden an der Elektronik des Zuges zu vermeiden, löschte die Feuerwehr dann den Brand mit Kohlendioxid. Nach zweistündiger Brandkämpfung habe man um 22.40 Uhr “Feuer aus“ melden können, erklärte sie.

Dabei seien 80 Feuerwehrleute mit drei Löschzügen zum Einsatz gekommen. Ein Bahnsprecher sagte dagegen, es habe in dem Schaltschrank lediglich “eine Rauchentwicklung ohne offene Flammen“ gegeben. Der ICE stand am Freitag weiter im Hauptbahnhof. Experten der Bahn untersuchten ihn auf seine Fahrfähigkeit.

Die 350 Reisen des aus Berlin angekommenen Zuges konnten den ICE trotz des rauchenden Triebkopfes ruhig und geordnet verlassen. Aus Sicherheitsgründen wurden anschließend angrenzende Gleise gesperrt. Zahlreiche Züge wurden innerhalb des Bahnhofs umgeleitet. Durch den weniger dichten Verkehrs am Abend hätten sich die Verspätungen jedoch Grenzen gehalten, sagte der Bahnsprecher.

ap

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