IC-Doppelstockzüge erst Ende Januar in der Werkstatt

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Ein InterCity der zweiten Generation während einer Testfahrt. Foto: Jens Wolf/Illustration

Halle/Berlin (dpa) - Die Probleme mit neuen, schwankenden IC-Doppelstockzügen der Deutschen Bahn werden erst in ein paar Wochen behoben.

Der geplante Werkstattstopp sei in Abstimmung mit dem Eisenbahn-Bundesamt für Ende Januar vorgesehen, teilte eine Bahnsprecherin am Samstag in Berlin mit. "Wir arbeiten gemeinsam mit dem Hersteller Bombardier daran, die Komforteinschränkung für die Reisenden zu beheben." Hintergrund ist ein Wanken der Waggons, das auf Schienen auftritt, die gerade abgeschliffen wurden. Dies ist der Bahn zufolge jedoch ungefährlich.

Nach Bahn-Angaben werden nun die Laufflächen der Räder geringfügig verändert. Damit soll das Zusammenspiel von Rad und Schiene verbessert werden. Schienen müssen in regelmäßigen Abständen abgeschliffen werden, da sie durch darüberfahrende Züge mit der Zeit feine Unebenheiten bekommen. Das geschieht mit etwa 100 Meter langen Schleifmaschinen.

Die neuen Züge fahren seit Mitte Dezember auf der Linie vom Nordseebad Norddeich über Hannover und Magdeburg nach Leipzig. Ab Februar sollen sie auch auf der Verbindung Köln-Hannover-Braunschweig-Dresden und ab März auf der Linie Norddeich-Emden-Köln zum Einsatz kommen und jahrzehntealte IC-Waggons ablösen. Über die Verzögerungen bei der Beseitigung der Probleme hatte zunächst die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet.

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