IAEA: Schlimmste Strahlung in Fukushima vorbei

Wien/Tokio - Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) gibt Entwarnung: Offenbar geht von dem havarierten Atomkraftwerk in Fukushima nur noch eine geringe Strahlengefahr aus.

Nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) wird das zerstörte japanische Atomkraftwerk in Fukushima kaum noch Radioaktivität freisetzen. Wenn alles nach Plan laufe, werde die Menge der Radioaktivität von Tag zu Tag abnehmen, sagte der IAEA-Sicherheitsexperte Denis Flory am Dienstag in Wien: “Die Gesamtmenge wird sich kaum vom heutigen Wert unterscheiden.“ In Fukushima habe es kurz nach dem Erdbeben einen hohen Ausbruch an Radioaktivität gegeben, nun werde die Strahlung noch auf niedrigem Level freigesetzt. Dies werde aber auch zurückgehen, sagte Flory.

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Der Fukushima-Betreiber Tepco hatte am Wochenende einen Fahrplan vorgelegt, wonach die Reaktoren in bis zu neun Monaten stabilisiert sein sollen. Die IAEA werde Japan gemeinsam mit internationalen Experten bei der Erreichung der Fahrplan-Ziele und einer Verbesserung der Situation unterstützen, sagte Flory.

dpa

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