IAEA-Chef: Hoffnungsschimmer in Fukushima

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Das Foto zeigt das AKW Fukushima am Montag.

Wien - Bei der Lage im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi gibt es nach Aussage der Internationalen Atombehörde (IAEA) eine leichte Entspannung.

Live-Ticker: Die Atom-Katastrophe in Japan

“Wir beginnen, einige positive Entwicklungen zu sehen“, sagte Behördenchef Yukiya Amano am Montag bei einer Krisensitzung der IAEA in Wien, an der Vertreter von 35 Nationen teilnahmen. Zugleich prangerte Amano Defizite im Umgang mit Atomkatastrophen wie der in Japan an. Es seien Änderungen in den weltweiten Notfallplänen notwendig.

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Der Behördenchef stellte abermals klar, dass seine Behörde Japan und andere Ländern bei der Sicherheit von Atomkraftwerken nur beraten könne und kein Mandat habe, direkt regulierend in einem Land tätig zu werden - anders als beim Thema Atomwaffen, bei dem die IAEA auch eine Aufsichts- und Kontrollfunktion habe. Der IAEA-Chef regte jedoch an, die Rolle seiner Behörde im Zusammenhang mit der Atomaufsicht neu zu überdenken.

Amano vermied direkte Kritik an Japan, erklärte aber, künftig müssten, Informationen von den betroffenen Regierungen schneller zur Verfügung gestellt werden und auch internationale Experten müssten ihre Informationen schneller austauschen können.

Von George Jahn

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