Wie lange sollte man duschen? Die richtige Dauer für optimale Hygiene
Wenn die Dusche zu lange dauert, kann sie sogar ungesund werden. Aber wie viel Zeit sollte ein gesunder Mensch eigentlich unter der Brause verbringen?
Bremen – Trockene Haut, Juckreiz, Rötungen. Wer oft und lange duscht, tut seinem Körper damit nicht unbedingt einen Gefallen. Zu kurz sollte die Dusche aber auch nicht sein, denn sauber sollte man schon werden. Unter der Brause warten überraschend viele Stolperfallen.
Wie lange sollte eine Dusche dauern?
Die optimale Duschdauer ist von vielen Faktoren abhängig, darunter persönliche Vorlieben, Hauttyp und Hygienebedürfnisse. Eine schnelle Dusche mag zeitsparend sein, aber möglicherweise nicht ausreichend, um den Schmutz gründlich zu entfernen. Auf der anderen Seite kann eine zu lange und heiße Dusche die natürlichen Fette und Lipide der Haut entfernen und zu Trockenheit und Reizungen führen. Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zu finden.

Laut Experten liegt die empfohlene Duschdauer zwischen acht und zehn Minuten. In dieser Zeit kann man den Körper gründlich reinigen, ohne die Haut zu stark zu belasten. „Es reicht vollkommen aus, alle zwei Tage für drei Minuten zu duschen, um die Haut vollständig von Schmutzpartikeln und Schweiß zu reinigen“, sagt Dermatologin Dr. med. Susanne Steinkraus sogar zu Menshealth.
Es ist auch ratsam, die Dusche mit einer kurzen kalten Abbrause von etwa 20 Sekunden abzuschließen. Diese Praxis kann den Kreislauf anregen, Stress abbauen und die Durchblutung fördern.
Die Auswirkungen von zu langem Duschen
Ein längerer Aufenthalt unter der Dusche kann negative Auswirkungen auf die Hautgesundheit haben. Eine zu lange und heiße Dusche kann den Hydrolipidfilm der Haut, der für den Schutz und die Feuchtigkeitsbalance verantwortlich ist, stören. Der Film wird durch das warme Wasser entfernt, was zu einer trockenen und gereizten Haut führen kann. Eine geschwächte Hautbarriere kann auch zu Rötungen, Juckreiz und sogar Ekzemen führen.
Es ist wichtig zu beachten, dass das tägliche Duschen nicht unbedingt erforderlich ist, es sei denn, Sie haben einen Beruf oder eine Aktivität, bei der Sie stark schwitzen oder schmutzig werden. Für die meisten Menschen reicht es aus, alle zwei Tage zu duschen, um eine angemessene Hygiene aufrechtzuerhalten.
Tipps für ein gesundes Duscherlebnis
Um die Hautgesundheit zu fördern und die optimale Duschdauer einzuhalten, gibt es einige Tipps, die Sie beachten sollten:
1. Temperatureinstellung:
Stellen Sie die Wassertemperatur auf angenehm lauwarm ein. Heißes Wasser kann die Haut austrocknen und den Hydrolipidfilm stören. Kaltes Wasser hingegen kann die Poren schließen und die Reinigung erschweren.
2. Verwendung des richtigen Duschgels:
Wählen Sie ein mildes und seifenfreies Duschgel mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 7. Dies hilft, die Haut schonend zu reinigen, ohne den natürlichen Säureschutzmantel zu beeinträchtigen. Bei empfindlicher Haut können auch Duschöle eine gute Wahl sein, da sie zusätzliche Feuchtigkeit spenden.
3. Sanftes Abtrocknen:
Nach dem Duschen ist es wichtig, die Haut sanft abzutrocknen. Vermeiden Sie starkes Rubbeln, da dies die Haut reizen kann. Stattdessen tupfen Sie die Haut vorsichtig trocken, um überschüssiges Wasser zu entfernen.
4. Feuchtigkeitspflege:
Nach dem Duschen ist es wichtig, die Haut mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion oder Creme zu pflegen. Wählen Sie Produkte, die den Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöhen und den natürlichen Schutzfilm unterstützen.
5. Auf Körperregionen achten:
Einige Körperregionen, wie die Achselhöhlen, Füße und der Intimbereich, können schneller schwitzen und schmutzig werden. Achten Sie darauf, diese Bereiche täglich zu waschen, um eine optimale Hygiene aufrechtzuerhalten.
Dieser Text wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von Redakteur Moritz Bletzinger sorgfältig überprüft.




