Hurrikan "Rina" bedroht Belize und Mexiko

Mexiko-Stadt - In der Karibik hat sich Tropensturm “Rina“ zu einem Hurrikan verstärkt. In der mexikanischen Touristenhochburg Cancun bereitet man sich unterdessen auf eine mögliche Evakuierung vor.

Wie das US-Hurrikanzentrum in Miami am Montag mitteilte, wird “Rina“ bei seinem Zug nach Westen Richtung Belize und Mexiko weiter an Kraft gewinnen. In seinem Zentrum entwickelte der Sturm am Montag Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern in der Stunde.

In der mexikanischen Touristenhochburg Cancun begannen die Behörden bereits mit den Vorbereitungen für eine mögliche Evakuierung. Der Hurrikan wird dort am Freitag erwartet.

In Honduras und im Norden Nicaraguas, vor deren Küsten ““Rina“ entstanden war, hatte es bereits mehrere Tage geregnet. Seit Sonntagabend wird in Nicaragua ein Boot der Marine mit 27 Menschen an Bord vermisst. Es sollte Einwohner vorgelagerter Inseln in Sicherheit bringen. Die Sturmwarnungen dort wurden allerdings zurückgenommen.

Insgesamt sind in den vergangenen zwei Wochen in Nicaragua, Honduras, Guatemala und El Salvador mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Hunderttausend kämpfen mit den Folgen des lang anhaltenden Regens.

dpa/dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Rajoy kündigt Regierungsabsetzung in Katalonien an

Rajoy kündigt Regierungsabsetzung in Katalonien an

Erneuter Rückschlag für BVB - Bayern schließen auf

Erneuter Rückschlag für BVB - Bayern schließen auf

Artistisches Abschlusstraining

Artistisches Abschlusstraining

Krause-Sause in der Halle 7

Krause-Sause in der Halle 7

Meistgelesene Artikel

Weitere Häuser in Kalifornien gehen in Flammen auf - schon 38 Tote

Weitere Häuser in Kalifornien gehen in Flammen auf - schon 38 Tote

Anführer der Pakistan-Taliban offenbar tot

Anführer der Pakistan-Taliban offenbar tot

Schiff vor den Philippinen gesunken - Passagiere trieben im Meer

Schiff vor den Philippinen gesunken - Passagiere trieben im Meer

Todesangst im Ferienflieger: Airbus sackt 6000 Meter ab

Todesangst im Ferienflieger: Airbus sackt 6000 Meter ab

Kommentare