Acht Fahrzeuge beteiligt

Horror-Unfall auf A81 bei Heilbronn: Vier Tote, fünf schwerstverletzt - was wir wissen

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Die Unfallstelle auf der A81. Vier Menschen sind hier gestorben, mehrere wurden schwerstverletzt.

Auf der A81 zwischen Würzburg und Heilbronn ist es zu einem schrecklichen Unfall gekommen. Die Polizei Heilbronn meldet vier Tote und spricht von einem „Trümmerfeld“. Ein Lagebericht:

Update, 22.07.2018, 11.07 Uhr

Die Polizei tappt immer noch im Ungewissen, was zur Unfallursache führte: Geprüft wird unter anderem auch, ob Regen zu dem Unglück auf der Autobahn zwischen Ahorn und Boxberg im Nordosten von Baden-Württemberg geführt haben könnte. Die Fahrbahn war zum Unfallzeitpunkt nass.
Die Beamten beschlagnahmten die Unfallfahrzeuge, ein Sachverständiger soll nun zusammen mit Spezialisten der Verkehrspolizei die Wracks untersuchen und den Unfallhergang klären. Die Schäden an den Autos seien immens, sagte der Sprecher. Der Sachschaden beträgt nach einer ersten Schätzung mehr als 150 000 Euro.

Zunächst war die Polizei am Samstag zunächst sogar von zehn an dem Unfall beteiligten Fahrzeugen ausgegangen. Die Untersuchungen ergaben dann aber, dass ein Fahrer seinen Wagen in dem Trümmerfeld stoppte und ein weiterer Fahrer rund 200 Meter entfernt ohne fremde Einwirkung in eine Leitplanke gefahren war. Beide waren an dem tödlichen Unfall nicht beteiligt.

In der Nacht zum Sonntag gab die Polizei die Autobahn in Fahrtrichtung Stuttgart nach stundenlanger Sperrung wieder frei. Nach einem kilometerlangen Stau am Samstagabend rollte der Verkehr am Sonntag wieder.

Update, 22.07.2018, 11.07 Uhr

Bei dem schweren Unfall auf der Autobahn 81 nahe Heilbronn sind nach Stand Sonntagvormittag vier Menschen getötet und fünf weitere schwer verletzt worden. Die Polizei geht nach bisherigen Ermittlungen davon aus, dass nicht alle Fahrzeuge auf einmal ineinander krachten. „Das waren mehrere Komplexe“, sagte ein Sprecher der Polizei in Heilbronn am Sonntag. Geprüft wird unter anderem, ob Regen zu dem Unglück auf der Autobahn zwischen Ahorn und Boxberg im Nordosten von Baden-Württemberg geführt haben könnte.

Bei den vier Toten handelt es sich laut Polizei um zwei Männer im Alter von 43 und 59 Jahren sowie um zwei Frauen im Alter von 50 und 59 Jahren. In welchem zeitlichen Abstand die zehn Fahrzeuge, darunter drei Kleintransporter, zusammenprallten, ist noch unklar. Experten hatten schon am Samstag von einer unübersichtlichen Lage am Unfallort gesprochen.

Die Polizei aktualisierte am Sonntag die Zahl der Schwerverletzten von vier auf fünf. Sie kamen mit drei Hubschraubern und Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser. Lebensgefahr bestehe nicht, sagte der Sprecher. Ein Leichtverletzter wurde von Rettungskräften an der Unfallstelle ambulant versorgt.

Ein Sachverständiger soll nun zusammen mit Spezialisten der Verkehrspolizei die Wracks untersuchen und so den Unfallhergang klären. Die Schäden an den Autos seien immens, sagte der Polizeisprecher. In der Nacht zum Sonntag gab die Polizei die Autobahn in Fahrtrichtung Stuttgart nach stundenlanger Sperrung wieder frei.

Update, 21.01 Uhr

Bei einer Karambolage mit zehn beteiligten Autos sind auf der A81 nahe Heilbronn vier Menschen ums Leben gekommen. Vier weitere wurden schwerstverletzt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Den Helfern bot sich ein schlimmes Bild: Zehn Fahrzeuge, darunter drei Kleinbusse, waren auf der Autobahn zwischen Ahorn und Boxberg am Samstagnachmittag ineinander gekracht.

Horror-Crash auf der A81 am Samstag - die Bilder

Mehrere Tote und Verletzte bei schweren Unfall
Mindestens zehn Autos sind auf der A81 Höhe der Ausfahrt Ahorn zusammengeprallt. Vier Menschen kamen dabei ums Leben. Viele weitere sind schwer verletzt. Die Bilder.  © dpa / Marijan Murat
Mehrere Tote und Verletzte bei schweren Unfall
Mindestens zehn Autos sind auf der A81 Höhe der Ausfahrt Ahorn zusammengeprallt. Vier Menschen kamen dabei ums Leben. Viele weitere sind schwer verletzt. Die Bilder.  © dpa / Marijan Murat
Mehrere Tote und Verletzte bei schweren Unfall
Mindestens zehn Autos sind auf der A81 Höhe der Ausfahrt Ahorn zusammengeprallt. Vier Menschen kamen dabei ums Leben. Viele weitere sind schwer verletzt. Die Bilder.  © dpa / Marijan Murat
Mehrere Tote und Verletzte bei schweren Unfall
Mindestens zehn Autos sind auf der A81 Höhe der Ausfahrt Ahorn zusammengeprallt. Vier Menschen kamen dabei ums Leben. Viele weitere sind schwer verletzt. Die Bilder.  © dpa / Marijan Murat
Mehrere Tote und Verletzte bei schweren Unfall
Mindestens zehn Autos sind auf der A81 Höhe der Ausfahrt Ahorn zusammengeprallt. Vier Menschen kamen dabei ums Leben. Viele weitere sind schwer verletzt. Die Bilder.  © dpa / Marijan Murat
Mehrere Tote und Verletzte bei schweren Unfall
Mindestens zehn Autos sind auf der A81 Höhe der Ausfahrt Ahorn zusammengeprallt. Vier Menschen kamen dabei ums Leben. Viele weitere sind schwer verletzt. Die Bilder.  © dpa / Marijan Murat

Ein Polizeisprecher sprach am Unfallort von einem „riesengroßen Trümmerfeld“ und einem „sehr komplexen Unfallgeschehen“. Zur Ursache des Unglücks und dem Hergang konnte er zunächst keine Angaben machen. Untersucht wurde auch, ob starker Regen zu der Karambolage geführt haben könnte. Sicher war zunächst nur, dass die Fahrbahn zur Zeit des Unfalls nass war. Unklar war zunächst, ob es weitere weniger schwer Verletzte gab. Mehrere Betroffene wurden am Ort betreut.

Auch Stunden nach dem Unfall war die A81 in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt. Die Polizei leitete die wartenden Autos ab - alle die im Stau standen, durften wenden und entgegen der Fahrtrichtung zur nächsten Abfahrt fahren. 

Die Bergungsarbeiten könnten sich noch bis in den späten Abend ziehen. Auch eine Leiche lag mehrere Stunden nach dem Unglück noch auf der Straße. Die Ermittler versuchten herauszufinden, ob der Tote in einem der Autos gesessen hatte oder womöglich ausgestiegen war und dann erfasst wurde.

Die Polizei war gegen 16 Uhr zum Unfallort gerufen worden, insgesamt waren demzufolge rund 100 Kräfte von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr im Einsatz. Neben zahlreichen Kranken- und Rettungswagen waren drei Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber am Ort. Probleme mit Gaffern auf der Gegenseite der Autobahn gab es nach ersten Erkenntnissen nicht - auf dem Grünstreifen in der Mitte stehen hohe Büsche, die Unfallstelle war von der Gegenseite nicht zu sehen.

Die Schwerstverletzten wurden mit Hubschraubern in verschiedene Krankenhäuser geflogen, unter anderem nach Mannheim und Würzburg. Am Unfallort waren auch ein Sachverständiger und mehrere Notfallseelsorger im Einsatz.

Update, 19.04 Uhr

Der genaue Unfallort liegt auf der A81 Würzburg Richtung Heilbronn zwischen den Ausfahrten Ahorn und Boxberg (Main-Tauber-Kreis). Die Autobahn in Richtung Heilbronn wird auf dem Streckenabschnitt noch bis in die Nacht hinein gesperrt sein. 

Die Sperre wird wohl noch mehrere Stunden andauern. Immerhin die Rettungsgasse scheint funktioniert zu haben:

Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn nahe Heilbronn sind vier Menschen ums Leben gekommen. Weitere vier Menschen wurden schwer verletzt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Auf der A81 zwischen Ahorn und Boxberg waren am Samstag mindestens zehn Autos ineinander gefahren.

Ein Polizeisprecher sprach am Unfallort von einem „riesengroßen Trümmerfeld“ und einem „sehr komplexen Unfallgeschehen“. Zur Ursache des Unglücks und dem Hergang konnte er zunächst keine Angaben machen. Ebenfalls unklar war, ob es weitere Leichtverletzte gab. Mehrere Betroffene wurden vor Ort betreut.

Die Polizei war gegen 16 Uhr zum Unfallort gerufen worden, insgesamt waren demzufolge rund 100 Kräfte von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr im Einsatz. Drei Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber waren am Ort. Die A81 sollte voraussichtlich in Fahrtrichtung Heilbronn noch mehrere Stunden gesperrt bleiben.

Erstmeldung, 18.24 Uhr

Heilbronn  - Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn nahe Heilbronn sind vier Menschen ums Leben gekommen. Weitere vier Menschen wurden schwer verletzt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Auf der A81 zwischen Ahorn und Boxberg waren am Samstag mindestens zehn Autos ineinander gefahren.

Die Polizei bestätigt via Twitter vier Todesopfer. Ein Sachverständiger befinde sich bereits an der Unfallstelle. Mehrere Feuerwehren sind im Einsatz. Mehrere Menschen wurden schwerstverletzt per Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser gefahren. Die Autobahn ist komplett gesperrt.

dpa/kmm

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