Wohl keine weiteren Leichen

Horror-Tornado hatte höchste Stärke auf Skala

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Ein Bild der Verwüstung hat der Tornado in Oklahoma hinterlassen.

Washington - Der verheerende Tornado in Oklahoma hatte nach Angaben der US-Wetterbehörde die höchste Stufe auf der in den USA gebräuchlichen Skala. Mit 320 Stundenkilometern fegte der Wirbelsturm übers Land.

Es habe sich um einen Sturm der Stärke EF5 gehandelt, der mit Geschwindigkeiten von 320 Stundenkilometern über die Region hinwegraste, teilte der nationale Wetterdienst am Dienstag mit. Zunächst hatte die Behörde von der zweithöchsten Stufe EF4 auf der erweiterten Fujita-Skala gesprochen.

Damit schlug der Wirbelsturm mit der gleichen Kraft zu wie der katastrophale Sturm 1999 in Oklahoma, bei dem 36 Menschen ums Leben kamen und mehr als 8000 Gebäude zerstört wurden.

Nach dem schweren Tornado in Oklahoma rechnen die US-Behörden nicht mit weiteren Leichenfunden. Er gehe „zu 98 Prozent davon aus“, dass unter den Trümmern keine weiteren Toten und Überlebenden entdeckt werden, sagte der zuständige Feuerwehrchef Gary Bird am Dienstag. Offiziellen Angaben zufolge kamen bei dem Wirbelsturm 24 Menschen ums Leben, mehr als 230 wurden verletzt.

Obama verspricht schnelle Hilfe

Nach der Katastrophe richtet sich der Blick auf den Wiederaufbau. Präsident Barack Obama versprach rasche Hilfe. „Da sind nun leere Flächen, wo einst Wohnzimmer und Schlafzimmer und Klassenzimmer waren. Und wir müssen diese Orte bald wieder mit Liebe und Lachen und Gemeinschaft füllen“, sagte Obama.

Tornado im US-Staat Oklahoma: Bilder

Bilder nach dem Horror-Tornado in Oklahoma

Der Sturm hatte nach Angaben der nationalen Wetterbehörde die höchste Stufe auf der in den USA gebräuchlichen Skala. Es habe sich um einen Tornado Stärke EF5 mit Geschwindigkeiten von 320 Stundenkilometern gehandelt. Zunächst hatte die Behörde von der zweithöchsten Stufe EF4 auf der erweiterten Fujita-Skala gesprochen.

Verwirrung um Opferzahlen

Widersprüchliche Angaben über die Opferzahlen hatten im Laufe des Dienstag für Irritationen gesorgt. Zeitweise war von über 90 Toten die Rede. Dann bestätigten Gerichtsmediziner die Zahl von 24 Toten. Offenbar seien Leichen doppelt gezählt worden, hieß es zur Begründung. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass weitere Leichen direkt zu Bestattungsunternehmen gebracht worden sein, meinte Gouverneurin Mary Fallin.

Am stärksten war die Ortschaft Moore in der Nähe von Oklahoma-City betroffen. Der Ort wurde über weite Strecken dem Erdboden gleichgemacht. Der Tornado schlug eine gut drei Kilometer breite Spur der Verwüstung. Auch eine Grundschule wurde völlig zerstört. Sieben Kinder starben unter den Trümmern.

dpa

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