Hohe Strafe auf falsches Hymne-Singen

Manila - Wer die Nationalhymne nicht vernünftig singt, muss auf den Philippinen künftig mit einer Gefängnisstrafe rechnen.

Das Repräsentantenhaus hat ein entsprechendes Gesetz verabschiedet und die sangesstarken Philippiner damit am Dienstag verblüfft. “Lupang Hinirang (auserkorenes Land) sollte im Tempo eines Marsches gesungen werden“, befahlen die Parlamentarier und gaben den genauen Takt vor.

Wer bei den Tönen daneben haut oder nicht mit genügend Inbrunst singt, muss auch mit einer Strafe rechnen. 100.000 Pesos - rund 1700 Euro - Geldstrafe oder zwei Jahre Gefängnis. Der Hotelangestellte Mario Damontes hatte kein Problem damit: “Das ist in Ordnung, ich finde auch, das wir Respekt zeigen müssen, wenn wir die Hymne singen.“ Die Gesetzesvorlage muss noch durch die zweite Parlamentskammer, den Senat.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Neuer, Özil & Co.: Die sieben reichsten deutschen Nationalspieler

Neuer, Özil & Co.: Die sieben reichsten deutschen Nationalspieler

Bundespräsident Steinmeier sucht Ausweg aus der Krise

Bundespräsident Steinmeier sucht Ausweg aus der Krise

Einfamilienhaus stürzt ein: Kind ist lebensgefährlich verletzt

Einfamilienhaus stürzt ein: Kind ist lebensgefährlich verletzt

ZDF gewinnt internationalen Emmy mit Serie über Neonazi-WG

ZDF gewinnt internationalen Emmy mit Serie über Neonazi-WG

Meistgelesene Artikel

US-Kampfjet-Pilot zeichnet riesiges Geschlechtsteil an den Himmel - Militär stinksauer

US-Kampfjet-Pilot zeichnet riesiges Geschlechtsteil an den Himmel - Militär stinksauer

Überschwemmungen in Griechenland - mindestens 15 Tote

Überschwemmungen in Griechenland - mindestens 15 Tote

Schweres Busunglück in Kolumbien: Mindestens 14 Tote

Schweres Busunglück in Kolumbien: Mindestens 14 Tote

Auch Babys darunter: Polizei holt 78 Flüchtlinge aus diesen verplombten Lastern

Auch Babys darunter: Polizei holt 78 Flüchtlinge aus diesen verplombten Lastern

Kommentare