News-Ticker

Nach Höhlen-Drama: Jungen lachen bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt 

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Gelöste Stimmung auf der Pressekonferenz nach dem Höhlen-Drama in Thailand.

Die aus einer Höhle in Thailand gerettete Jungen-Fußballmannschaft und ihr Trainer dürfen nach Hause. Auf einer Pressekonferenz schildern die 13 Fußballer ihre Erlebnisse. Der News-Ticker:

  • Nach 17 Tagen sind alle zwölf Jungen und ihr Trainer aus der überfluteten Höhle (10. Juli) gerettet worden.
  • Die geretteten Jungen haben das Krankenhaus (am 18. Juli) nach einer Quarantäne verlassen.
  • Am 8. Juli startete der erste von drei Rettungseinsätze in einer Höhle in Thailand um die eingeschlossenen Kinder und ihren Trainer zu befreien.
  • Am 6. Juli gab es den ersten Toten bei dem Versuch, die Jugendlichen zu retten. Der Sauerstoffgehalt in der Höhle sinkt rapide.
  • 2. Juli: Die verschollenen Jugendlichen und ihr Trainer wurden nach neun Tagen wohlauf entdeckt.
  • 23. Juni: Eine Gruppe Jugendlicher aus Thailand wurde von einer Sturzflut überrascht. Sie zogen sich in eine Höhle zurück und wurden eingeschlossen. Danach galten sie als vermisst.

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Mittwoch, 18. Juli: Thailändische Fußballmannschaft aus dem Krankenhaus entlassen

15.18 Uhr: "Wir haben Wasser getrunken, das von den Felsen herunterlief", erzählte der 15-jährige Pornchai Khamluan. Sie hätten nichts zu Essen gehabt.

"Wir haben versucht zu graben, dachten, dass wir nicht einfach auf die Behörden warten können", berichtete der 25-jährige Trainer Ekkapol Chantawong, der einzige Erwachsene in dem Team. Er hatte mehrere Jahre in einem buddhistischen Kloster verbracht und betete in der Höhle viel mit den Jungen.

"Plötzlich haben wir Leute sprechen gehört", schilderte Adul Sam-on den Augenblick der Entdeckung und sprach von einem "Wunder". Der 14-Jährige hatte den britischen Tauchern auf englisch geantwortet, als diese die zwölf Jungen und ihren Trainer nach neun Tagen endlich lebendig und unversehrt in den Tiefen der Höhle aufspürten.

Das „Wildschweine-Team“ in Fußballtrikots auf der Pressekonferenz

Die zwölf Jungen und ihr Trainer beantworten ausgewählte Fragen bei einer Pressekonferenz in der Provinzhauptstadt Chiang Rai. Sie schildern ihre persönlichen Eindrücke. Vor allem der erste Kontakt und die ersten Worte mit dem britischen Taucher, der die vermissten Kinder in der Höhle gefunden hat, sind ein Thema.

Nach Aussage des Trainers Ekkapol Chanthawong (25) können alle Jungen schwimmen, die kleinen allerdings weniger gut. Er weist daraufhin, dass Medienberichte dazu falsch gewesen wären. Der Ausflug in die Höhle hatte der Fußball-Coach am Samstag nach dem Training geplant. Einige Kinder wären nämlich noch nie in der Höhle gewesen.

In Fußballtrikots verließen die zwölf Jungen und ihr Trainer am Mittwoch das Krankenhaus in der nördlichen Provinz Chiang Rai und stiegen in drei Kleinbusse, wie ein AFP-Reporter berichtete.

Ursprünglich war ihre Entlassung aus dem Krankenhaus für Donnerstag geplant. Vor der Rückkehr zu ihren Familien, werden sie eine Pressekonferenz geben, die von großen thailändischen Fernsehsendern übertragen wird. 

US-Unternehmer Elon Musk hat sich für seine Schimpftirade gegen einen der Rettungstaucher des Höhlendramas in Thailand entschuldigt.

Sonntag, 15. Juli: Die Jungen erfuhren erst jetzt vom Tod des Rettungstauchers

15.35 Uhr: Die zwölf aus einer Höhle geretteten thailändischen Jugendfußballer und ihr Trainer sollen erst am Wochenende vom Tod des Tauchers erfahren haben, der an der Rettungsaktion beteiligt war. Wegen ihres schwachen körperlichen und psychischen Zustands hätten die Ärzte sie schützen wollen, berichteten örtliche Medien am Sonntag. Auf aktuellen Fotos aus dem Krankenhaus war zu sehen, wie die Jungen im Alter von 11 bis 16 Jahren und ihr 25 Jahre alter Fußballcoach dem gestorbenen Retter Tribut zollen und Dankesnachrichten auf ein Bild des Mannes schreiben.

Nach dem Höhlendrama in Thailand haben die Kinder und der Trainer erst vom Tod des Rettungstauchers erfahren.

Der 37 Jahre alte Saman Kunan war am Freitag vor einer Woche ums Leben gekommen. Dem ehemaligen Soldaten der Spezialeinheit Navy Seals, der zuletzt als Sicherheitsmann arbeitete, ging bei einem Tauchgang die Luft aus. Inzwischen wird er in seiner Heimat wie ein Held verehrt.

Der thailändische König Maha Vajiralongkorn erließ am Samstag ein Dekret zu Ehren des Tauchers. Er ernannte Saman Kunan posthum zum Kapitänleutnant und ehrte ihn mit dem Weißen Elefantenorden erster Klasse. Auch ein Denkmal für den mutigen Retter ist schon geplant. Eine überlebensgroße Skulptur soll im Waldpark Tham Luang-Khun Nam Nang Non errichtet werden, in dem die Höhle liegt, aus der die jungen Fußballer gerettet wurden.

Samstag, 14. Juli: Am Donnerstag werden die Geretteten aus dem Krankenhaus entlassen

11.10 Uhr: Die aus der Höhle in Thailand gerettete Jungen-Fußballmannschaft und deren Trainer sollen das Krankenhaus am Donnerstag verlassen dürfen. "Sie werden alle gemeinsam entlassen", sagte der thailändische Gesundheitsminister Piyasakol Sakolsattayatorn am Samstag. Die zwölf Jungen und ihr Trainer seien "bei guter Gesundheit" und "frohgemut", versicherte er. Dennoch sollten sich die Jungen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus weiter ausruhen.

Den Jungen sei geraten worden, Zeit mit ihren Freunden und ihrer Familie zu verbringen und Journalisten möglichst keine Interviews zu geben. Interviews könnten Symptome von posttraumatischen Belastungsstörungen auslösen, warnte der Minister.

Freitag, 13. Juli: Bewegende Wort der Witwe des toten Höhlen-Tauchers

09.36 Uhr: Trotz der einzigartigen Rettungsaktion aus der thailändische Höhle, trauert ganz Thailand gleichzeitig um den Taucher, der beim ersten Versuch die zwölf jungen und den Trainer zu retten sein Leben verlor. Am 6. Juli war dem ehemaligen Navy Seal bei der Rettung der Sauerstoff ausgegangen.

Nun meldet sich erstmals sein Frau zu Wort. Auf Instagram postete sich diverse Bilder aus der gemeinsamen Zeit. „Ich liebe dich, du bist mein Herz“, schrieb sie darunter. 

In einem Interview mit der Daily Mail richtete sie auch ein paar Wort an die geretteten Kinder: „Ich will den Jungen eines sagen: Bitte macht Euch keine Vorwürfe!“

Höhlen-Drama in Thailand soll vermutlich verfilmt werden

10.31 Uhr - Thailand will den Ort der spektakulären Höhlen-Rettung zur Touristenattraktion machen. Die Kommandozentrale der Rettungsteams an der Höhle werde "ein weiteres Highlight in Thailand werden", sagte Einsatzleiter Narongsak Osottanakorn am Donnerstag. "Touristen werden zu Besuch kommen." Es solle ein Museum eingerichtet werden, das die Kleidung und die Ausrüstung der Retter zeige. In der Höhle hatten eine Jugendfußballmannschaft und ihr Trainer 18 Tage festgesessen.

Das Museum dürfte den Helden-Kult befördern, der sich in Thailand um die Retter entwickelt. Die "Bangkok Post" veröffentlichte am Donnerstag Porträts der Rettungshelfer unter der Überschrift: "Ihr seid Helden." Die Zeitung "The Nation" schrieb von einem "Triumph der weltweiten Kooperation". Ein US-Filmproduzent hat bereits Interesse an der Verfilmung der Rettungsaktion bekundet.

Nach Rettungsaktion in Thailand-Höhle: Helfer treten Heimreise an

9.17 Uhr: Nach der glücklichen Rettung der Fußballmannschaft machen sich die internationalen Helfer jetzt wieder auf den Weg nach Hause. Von den mehr als einem Dutzend Spezialtauchern aus Australien, Großbritannien und anderen Ländern traten viele am Donnerstag die Heimreise an. Auch die Taucher der thailändische Marine verabschiedeten sich.

7.20 Uhr: „Als würde man durch Kakao tauchen“: In der ZDF-Talkshow Markus Lanz sprach der Lenggrieser Unterwasserarchäologe Florian Huber über das Höhlentauchen und die spektakuläre Rettungsaktion, wie Merkur.de* berichtet

Die Meldungen am Mittwoch, 11. Juli

18.53 Uhr: Unterdessen werden immer weitere Einzelheiten der riskanten Rettungsaktion bekannt. Die Jungen seien betäubt und auf Tragen aus der Höhle gebracht worden, schilderte ein beteiligter Rettungstaucher der Nachrichtenagentur AFP. „Einige von ihnen haben geschlafen, einige von ihnen haben mit ihren Fingern gewackelt ... groggy, aber sie haben geatmet", sagte Chaiyananta, der früher der Marinesondereinheit Thai Navy Seals angehörte. Auf dem Weg aus der Höhle seien Ärzte postiert gewesen, die ständig den Zustand der Fußballer kontrolliert hätten.

15.09 Uhr: Die thailändischen Behörden haben erste Bilder der aus einer Höhle geretteten Jungfußballer veröffentlicht. Auf den Bildern sind mehrere der Jungen in ihren Krankenhausbetten zu sehen. Alle Kinder tragen Masken über dem Gesicht. 

14.05 Uhr: Bei der dritten Rettungsmission hat es technische Probleme gegeben, wie die britische Zeitung „Guardian“ berichtet. Demnach hatte am Dienstagabend eine wichtige Wasserpumpe versagt. Der Pegel in der Tropfsteinhöhle stark gestiegen sei. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich noch 100 Arbeiter in der Höhle befunden.

Helfer als Helden gefeiert - Arzt aus der Höhle erfährt traurige Nachricht

09.40 Uhr: Der australische Arzt Richard Harris hat unmittelbar nach der Rettungsaktion eine sehr traurige Nachricht erfahren. Sein Vater starb am Dienstag. Täglich legte der Anästhesist aus Adelaide den gefährlichen, vier Kilometer langen unterirdischen Weg zurück, um den Gesundheitszustand der zwölf jungen Fußballer und ihres Trainers zu untersuchen.

05.24 Uhr: Der französische Fußballstar Paul Pogba hat den 1:0-Halbfinalsieg seines Teams gegen Belgien den in Thailand aus einer Höhle geretteten Jugendlichen gewidmet. „Dieser Sieg geht an die Helden des Tages, gut gemacht Jungs, ihr seid so stark“, twitterte er in der Nacht zu Mittwoch. Dahinter stellte er ein Symbol von gefalteten Händen, darunter Porträts von Kindern - offenbar die Geretteten.


Das Wunder von Thailand: Alle 13 Eingeschlossenen aus Höhle gerettet

Rettungsaktion in Thailand: Die News vom 10. Juli 2018:

22.00 Uhr: Die Familienangehörigen des 25-jährigen Trainers, der mit der thailändischen Fußballmannschaft zu dem Ausflug in die Höhle aufgebrochen war, machen sich Sorgen um dessen Zukunft. Er hatte den Ausflug mit den Jungen geplant. Seine Großmutter sagte gegenüber der Bild-Zeitung: „Wir haben jetzt Angst, dass er von der Polizei Ärger bekommt.“

Laut Medienberichten halten das thailändische Rechtsexperten für unwahrscheinlich. Polizeiliche Maßnahmen hängen jedoch auch vom Gouverneur ab. Er könnte laut Bild entscheiden, dass gegen den Trainer vorgegangen wird.

18.07 Uhr: Bei aller Freude über die aus der Höhle geretteten Fußballer erinnerten die Thais auch daran, dass bei den Vorbereitungen letzte Woche ein 37-jähriger Taucher starb. Ihm war der Sauerstoff ausgegangen. Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn, der Leiter des Einsatzes, sagte: „Er ist der Held.“ Am Mittwoch wollen die Behörden weitere Details über die gesamte Aktion bekanntgeben.


17.35 Uhr: 

Auch deutsche Fußball-Nationalspieler äußerten sich auf Twitter auf die Rettung der thailändischen Fußballer. Mesut Özil reagierte mit Erleichterung. „Großartige Neuigkeit!“, schrieb der Mittelfeldspieler vom FC Arsenal. 

Sein Nationalmannschaftskollege Toni Kroos twitterte ebenfalls: „Großartige Neuigkeit aus Thailand!!!“

17.10 Uhr: Die Thai Navy Seals, die an der Rettung der jungen Fußballer beteiligt waren, haben über ihre Facebookseite mitgeteilt, dass alle vier Mitglieder sicher aus der Höhle gekommen sind. 

Das Kernteam des Rettungseinsatzes bestand aus mindestens 19 Spezialtauchern, die meisten aus dem Ausland. Insgesamt waren mehr als 1000 Retter beteiligt.

16.45 Uhr: Mindestens eine Woche noch sollen die jungen Kicker, die aus der thailändischen Höhle gerettet wurden, im Krankenhaus bleiben, abgeschirmt von der Öffentlichkeit. Der achte Stock der Klinik in der Provinzhauptstadt Chiang Rai, wo die Kinder in Einzelzimmern liegen, wird von der Polizei streng bewacht.

Auch die Eltern dürfen erst nach und nach zu ihnen. Bislang ist aber kein direkter Kontakt erlaubt. Aus Angst vor Infekten - weil das Immunsystem geschwächt ist - dürfen Väter und Mütter mit ihren Söhnen nur durch eine Glasscheibe kommunizieren. Die Kinder müssen nach über zwei Wochen Dunkelheit jetzt Sonnenbrillen tragen - zum Schutz vor dem Tageslicht.

Groß ist nun die Sorge, dass die Psyche der jungen Fußballer angeschlagen ist. Bislang verschweigt man ihnen auch, was für ein riesiges Interesse es rund um die Welt an ihrem Schicksal gibt.

15.58 Uhr: Die FIFA, die der in der Höhle eingeschlossene Fußballmannschaft versprochen hatte, sie zum WM-Finale in Russland einzuladen, falls sie zuvor gerettet werden können, hat eine neue Einladung ausgesprochen. Die zwölf geretteten thailändischen Jugendfußballer und ihr Trainer wurden zu einer späteren Veranstaltung des Fußball-Weltverbands eingeladen. Eine Reise zum WM-Finale nach Moskau können die Spieler nach Angaben des thailändischen Verbands aus gesundheitlichen Gründen noch nicht antreten.

Rund um das Endspiel der Weltmeisterschaft in Moskau am Sonntag soll es jedoch ein Treffen mit dem thailändischen Verband geben.

15.16 Uhr: Viele sind erleichtert über die geglückte Rettungsaktion. „Wie so viele Menschen auf der ganzen Welt haben wir mitgefiebert“, twitterte Außenminister Heiko Maas am Dienstag. Auch Regierungssprecher Steffen Seibert freute sich auf Twitter über „eine wunderbare Nachricht“. Es sei so vieles zu bewundern: „der Durchhaltewille der tapferen Jungs und ihres Trainers, das Können und die Entschlossenheit der Retter.“

US-Präsident Donald Trump gratulierte via Twitter den Rettern. 

14.28 Uhr: Die Spezialeinheit Thai Navy Seals wartet noch auf die letzten Taucher, die sich noch in der Höhle befinden und die Kinder unterstützt haben. Auf Facebook bitten sie für ihre Männer um Unterstützung. Keiner hat vergessen, dass bei den Vorbereitungen letzte Woche (am 6. Juli) ein erfahrener thailändischer Taucher ertrank.

13.55 UhrAlle 13 Eingeschlossen sind aus der Höhle gerettet worden, berichten Medien. Der Trainer (25) und die 12 Jungen sind am Tageslicht, bestätigt die Spezialeinheit Thai Navy Seals auf ihrer Facebookseite. Nun wartet die gesamte Rettungsmannschaft noch auf den Arzt und drei Spezialtaucher. Die letzten fünf Eingeschlossenen wurden in einem stundenlangen Tauchereinsatz ins Freie gebracht.


13.26 Uhr: Die Spezialeinheit Thai Navy Seals ist optimistisch, dass die dritte Rettungsaktion weiter erfolgreich verläuft. „Heute Abend werden alle Wildschweine wieder in einem Rudel sein“, ist auf der Thai NavySeal Facebookseite zu lesen. 

12.39 Uhr: Augenzeugen berichten, dass ein elfter Junge aus der Höhle gerettet wurde. Dabei soll es sich um den Jüngsten der Fußball-Jugendmannschaft handeln, der erst elf Jahre alt ist. Nur noch ein Junge und der Trainer (25) sind aktuell in der Höhle.

12.10 Uhr: Die Spezialtaucher Thai Navy Seals bestätigen via Facebook die Rettung des neunten Jungen mit einem kurzen Post: „The 9th Wild Boar was out of the cave at 4:06 pm. Hooyah! (auf Deutsch: Das neunte Wildschwein ist um 16.06 Uhr aus der Höhle. Hurra!“).“ Damit setzen die Taucher ihre „Tradition“ fort, die geretteten Spieler der Fußballmannschaft namens „Wildschweine“ einzeln aufzuzählen.

 11.48 Uhr: Aus der überschwemmten Höhle in Thailand ist ein neunter Junge gerettet worden. Der Junge sei umgehend in ein Krankenhaus gebracht worden, teilten Sicherheitskräfte am Dienstag mit. Auch ein zehnter Junge soll, laut Medien, aus den Tiefen der Höhle ans Tageslicht gebracht worden sein. 

Die Einsatzkräfte hoffen, die weiteren Jungen sowie deren Trainer noch im Laufe des Tages aus der Höhle zu bringen.

Höhlen-Rettung in Thailand: Vier Kilometer in die Freiheit

11.09 Uhr: Medien berichten, dass ein Rettungswagen vor der Höhle abgefahren ist. Ob eine neunte Person gerettet wurde, ist noch unklar.   

9.39 Uhr: Seit 17 Nächten sitzen noch vier Jungen und ihr Coach in der überfluteten Höhle fest. Spezialtaucher wollen am Dienstag einen neuen Rettungsversuch starten. Der Weg nach draußen beträgt fast vier Kilometer.  

7.36 Uhr: Die Rettung der vier weiterhin in einer Höhle in Thailand eingeschlossenen Jungen und ihres Fußballtrainers soll nach Angaben der Einsatzkräfte am Dienstag abgeschlossen werden.

"Wir planen, die vier Jungen und den Trainer herauszubringen", sagte der Leiter des Rettungseinsatzes, Narongsak Osottanakorn. Ein mit der Gruppe ausharrender Arzt und drei Taucher der thailändischen Eliteeinheit Navy Seals sollen demnach die überschwemmte Höhle ebenfalls verlassen.

Heftige Regenfälle gefährden Rettungs-Einsatz

Wegen aufziehenden Regens wollten die Einsatzkräfte die riskante Rettung der noch in der Höhle verbliebenen Jungen und des Trainers möglichst schnell beginnen.

6.42 Uhr: Die Rettungsaktion ist auch ein Kampf gegen die Zeit. Am Dienstag setzte in der Region an der Grenze zu Myanmar wieder heftiger Regen ein. In Südostasien ist gerade Monsun-Saison. Befürchtet wird, dass durch den Regen das Wasser in der Höhle schnell steigen könnte, so dass die Hilfsaktion abgebrochen werden muss. Möglicherweise wird am Dienstag deshalb versucht, alle restlichen fünf Eingeschlossenen ins Freie zu holen. Offiziell gab es dafür von Seiten der Behörden keine Bestätigung.

Höhlendrama Thailand - die letzten Vorbereitungen für eine neue Rettungsaktion haben begonnen. Noch fünf Mitglieder der Fußball-Mannschaft sind in der Höhle eingeschlossen.

6.21 Uhr: Die bislang acht geretteten Jungen sind nach dem Verlassen der Höhle wohlauf.

Die behandelnden Ärzte im Krankenhaus der Provinzhauptstadt Chiang Rai berichteten am Dienstag von minderschweren Lungen-Infekten bei zwei Kindern. Insgesamt seien die jungen Fußballer jedoch bei guter Gesundheit. Keiner habe Fieber. Die ersten vier durften auch schon ihre Familien sehen. Alle acht sollen jedoch eine weitere Woche zur Beobachtung in der Klinik bleiben.

Unterdessen begannen an der Höhle im Norden des Landes die Vorbereitungen für eine neue Rettungsaktion. Spezialtaucher wollen am Dienstag einen neuen Versuch unternehmen, weitere Mitglieder der eingeschlossenen Fußball-Mannschaft aus einer überfluteten Höhle im Norden des Landes zu retten. Derzeit sitzen noch vier Jungen und ihr erwachsener Betreuer fest - jetzt schon seit 17 Tagen und Nächten.

4.45 Uhr: Der milliardenschwere Unternehmer Elon Musk hat den Höhlenrettern in Thailand vor Ort ein neu entwickeltes Mini-U-Boot zur Verfügung gestellt. Der 47-Jährige berichtete am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter, dass er inzwischen selbst in dem Höhlenkomplex im Norden des Landes sei. „Gerade zurück aus Höhle 3“, schrieb der Amerikaner. Das kleine U-Boot in Kindergröße hatte er nach eigenen Angaben dabei. „Lasse es hier. Könnte in Zukunft hilfreich sein.“

Das U-Boot wurde nach Musks Angaben auf den Namen „Wild Boar“ („Wildschwein“) getauft. So heißt auch das thailändische Fußballteam, von dem zwölf Jungen und ein Betreuer vor mehr als zwei Wochen in der überfluteten Höhle eingeschlossen wurden. Acht von ihnen wurden seit Sonntag von Spezialtauchern befreit. Für Dienstag ist eine neue Rettungsaktion geplant. Das Angebot des Unternehmers nahmen die Taucher bislang nicht in Anspruch. Es gab auch keine Hinweise, dass das U-Boot zum Einsatz kommen könnte.

Höhlendrama Thailand - Rettungsaktion: Einer der Jungen befindet sich auf dem Weg ins Krankenhaus

Gute Neuigkeiten bei Rettung aus Thailand-Höhle: Vier weitere Jungen wurden befreit

News vom 9. Juli 2018: 

18.26 Uhr: Die acht geretteten Kinder müssen nach zwei Wochen in fast kompletter Dunkelheit äußerst vorsichtig wieder ans normale Leben herangeführt werden. Zunächst einmal sollen sie von Ärzten aufs Gründlichste untersucht werden. Befürchtet wird, dass auch die Psyche Schaden genommen haben könnte. Der achte Stock der Klinik in Chiang Rai, wo die Jungen jetzt schlafen, ist von der Polizei abgesperrt.

16.59 Uhr: Nur wurde es offiziell von der thaíländischen Marine bestätigt: Vier weitere Jungen konnten heute gerettet werden. Sie wurden laut CNN zunächst in einem Zelt nahe der Höhle medizinisch versorgt und anschließend per Hubschrauber oder Krankenwagen in das Krankenhaus der Stadt Chiang Rai gebracht.„Sie sind alle sicher und gesund“, teilte der Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn mit. Die ersten Jungen hätten außerdem auch schon Besuch von ihren Familien bekommen.    

16.42 Uhr: Wie kompliziert die Rettung ist, zeigen auch viele Grafiken, wie beispielsweise unten im Video zu sehen ist. Der Weg ist nicht nur lang, sondern auch noch sehr eng, schlammig und zum Teil völlig dunkel. Das bedeutet eine immense Herausforderung für die Jungen, die noch nicht einmal schwimmen können. Vor allem besteht immer die Gefahr, dass einer der Jungen plötzlich Panik bekommen könnte und die Rettung erschwert. Ebenso ist das Wetter eine ständige „Gefahr“. Es könnte jederzeit wieder zu heftigen Regenschauern kommen und die Höhle erneut fluten. Die Rettung ist daher auch ein Wettlauf gegen die Zeit.


15.03 Uhr: Laut einem CNN-Reporter scheint die Rettungsaktion aus der Höhle für heute beendet zu sein. Weitere vier Jungen wurden offenbar befreit und in ein Krankenhaus gebracht. Morgen sollen die nächsten Jungen aus der Höhle geholt werden. Vier weitere Jungen und der Trainer befinden sich noch in der Höhle.

Die Jungen sollen angeblich in mit Luft gefüllten Tragen aus der Höhle geholt werden


14.22 Uhr: Die Rettungsaktion läuft. Laut Medienberichten wurde nun ein weiterer Junge sicher aus der überfluteten Höhle geborgen. Demnach wurde der Jugendliche in einem Zelt am Eingang der Höhle ärztlich untersucht, berichten Augenzeugen. Insgesamt wären bislang acht Personen gerettet. Der Coach und vier Jungen befinden sich noch in der Höhle, heißt es. Eine offizielle Bestätigung liegt allerdings noch nicht vor.

13.55 Uhr: Laut der britischen Zeitung The Independent ist nun auch die siebte Person aus der Höhle in Thailand gerettet worden. Ein Augenzeuge will das beobachtet haben. Damit wären insgesamt sieben Kinder seit Sonntag geborgen worden. Auch die englische Sun berichtet von einem siebten geretteten Jungen. Er soll auf einer Trage befördert worden sein.

Video: So geht es den Beteiligten

Taucher holen weitere Jungen aus der Höhle

13.22 Uhr: Es gibt erste Berichte über einen sechsten Jungen, der wohl gerettet wurde. Der englische Guardian bestätigt mit Bezug auf Quellen vor Ort, dass dies gelungen sein soll. Eine offizielle Bestätigung von Seiten der Behörden steht noch aus.

13.03 Uhr: Laut BILD-Reportern vor Ort ist ein weitere Junge gerettet und in das Prachunakroh-Krankenhaus gebracht worden. Damit würden sich nun fünf Gerettete in der Klinik befinden.

Höhlendrama in Thailand: Von Sonnenschirmen geschützt werden die geretteten Jugendlichen zu einem Helikopter.

12.55 Uhr: Laut BILD hat ein Rettungswagen gegen 17 Uhr Ortszeit (12 Uhr MESZ) den Breich der Höhle, verlassen. An Bord soll sich einer der eingeschlossenen Jungen befunden haben. Kurz darauf soll ein Helikopter gestartet sein.

Rettungsaktion in Thailand: Berichte über gerettete Personen verdichten sich

12.19 Uhr: Klassenkameraden der lange in einer Höhle eingeschlossenen thailändischen Fußballspieler hoffen auf ein baldiges Wiedersehen mit ihren Freunden. „Wir werden gemeinsam gegrilltes Schweinefleisch essen“, sagte Pansa Sompienjai (15). Er freue sich darauf, wieder mit seinen Freunden Fußball zu spielen. „Sie sollen sich außerdem beeilen, denn wir haben sehr viele Hausaufgaben“, fügte er hinzu.

Sechs der vermissten Jungen besuchen die Mae-Sai-Prasitsart-Schule. Ob die vier am Sonntag geretteten Jugendlichen zu ihren Schülern gehören, konnte die Schulverwaltung nicht sagen. Die Behörden gaben bislang keine Namen bekannt.

„Ich freue mich für die Jungen, die gestern rausgekommen sind“, sagte der 14 Jahre alte Warangchit Kankaew. Er sei selbst vier Mal in der Höhle gewesen, fügte er hinzu. Dabei sei er weiter vorgedrungen als bis zu jener Felskammer, in der die zwölf Jungen und ihr Trainer seit dem 23. Juni festsaßen. „Es war superdunkel, aber ich hatte keine Angst, weil ich mit vielen Leuten dort war“, sagte Warangchit. Die Wege in der Höhle seien sehr verworren. Es sei aufregend gewesen, aber er sei sich nicht sicher, ob er sich noch einmal hineinwagen werde.

12.11 Uhr: Nun berichtet auch CNN unter Berufung auf Helfer von einer weiteren geretteten Person. Retter sollen mindestens einen weiteren Jungen aus der Höhle in Thailand geborgen haben.

12.08 Uhr: Die Anzeichen verdichten sich, dass eine weitere Rettung kurz bevor steht. Laut dem thailändischen Newsportal Bangkok Post sollen vier weitere Jungs kurz davor sein, die Höhle zu verlassen. Sie hätten die gefährlichste Passage bereits hinter sich gelassen und seien gegen 16 Uhr Ortszeit (11 Uhr MESZ) in der Kammer angelangt, in der sich das Basislager der Retter befindet. Offizielle Informationen gibt es aber weiter nicht.


Rettungsaktion in Thailand: Englische Zeitung berichtet von fünfter geborgener Person

11.54 Uhr: Laut der englischen Zeitung Sun ist nun eine fünfte Person aus der Höhle gerettet worden. Ein Augenzeuge habe Reportern davon berichtet. Die Person sei direkt zu einem Krankenwagen getragen worden. Offizielle Meldungen gibt es dazu aber bislang noch nicht.

11.31 Uhr: Laut BILD sind mehr als 100 Bauern im Norden Thailands dazu bereit, einen Teil ihrer Ernte zu opfern, um den eingeschlossenen Kindern zu helfen. Die Landwirte haben den Rettungsteams erlaubt, Wasser aus der überfluteten Höhle in der Privnz Chiang Rai auf ihre Höfe und Felder abzuleiten. Das teilten die Behörden mit. Ein Sprecher der Farmer: „Wir sind alle bereit, unsere Ernte überschwemmen zu lassen, wenn so alle 13 Mitglieder des Fußball-Teams gerettet werden können. Das thailändische Landwirtschaftsministerium will den Bauern Entschädigung für dieses „selbstlose Opfer“ zukommen lassen.

Rettungsaktion in Thailand: Die geborgenen Kinder sind offenbar bei guter Gesundheit

10.35 Uhr: Die schon geretteten Kinder sind offenbar bei guter Gesundheit. Sie hätten Appetit und den Wunsch nach Schwein, gewürzt mit Basilikum geäußert. Das meldet die BILD mit Bezug zu Reportern vor Ort die sich auf den Koordinator der Rettungsmission, Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn berufen.

10.18 Uhr: Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn gab bekannt, dass der zweite Rettungsversuch seit dem Vormittag (Ortszeit) läuft. Das Kernteam besteht wieder aus mehr als einem Dutzend Spezialtauchern, die meisten davon aus dem Ausland. Die Aktion wird vermutlich wieder mehrere Stunden dauern. Erst dann wird klar sein, ob weitere Eingeschlossene gerettet werden konnten. Der Gouverneur äußerte sich zuversichtlich. Er sagte: „Wir werden in einigen Stunden gute Nachrichten haben.“

Rettungsaktion in Thailand: Der zweite Taucheinsatz hat begonnen

10.08 Uhr: Nun ist es offiziell: In Thailand hat am Montag ein neuer Taucheinsatz zur Rettung der noch acht eingeschlossenen Jungen und ihres Trainers aus einer Höhle begonnen. Dies bestätigten die Behörden in der nahegelegenen Stadt Mae Sai.

10.05 Uhr: Noch gibt es von offizieller Seite keine Bestätigung, ob die nächste Etappe der Rettung in Thailand bereits begonnen hat. Wie die BILD berichtet, sollen sich die Taucher zur Stunde aber für den nächsten Einsatz bereit machen. Dieselben Retter werden dabei zum Einsatz kommen, die auch schon am Sonntag Erfolg hatten. Das bestätigte der thailändische Innenminister.

Rettungsaktion in Thailand: Während der Nacht wurde ununterbrochen gearbeitet

09.13 Uhr: In Thailand wird am Montag der Einsatz zur Rettung der acht weiterhin in einer Höhle eingeschlossenen Jungen und deren Fußballtrainer fortgesetzt. "Wir haben während der Nacht ununterbrochen gearbeitet", sagte ein Regierungsvertreter der Region Chiang Rai, der anonym bleiben wollte, am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Demnach wurde lediglich das Herausholen der Eingeschlossenen für mehrere Stunden unterbrochen.

Derweil machen die Behörden weiterhin keine Angaben dazu, welche der insgesamt zwölf Jungen am Sonntag befreit wurden. "Stellen Sie nicht solche Fragen. Es sind keine klugen Fragen", sagte Thailands Ministerpräsident Prayut Chan-O-Cha am Montag in Bangkok auf entsprechende Fragen von Journalisten. Im Verlauf des Tages sollte Prayut selbst zu der Höhle reisen, um sich ein Bild von dem Rettungseinsatz zu machen.

08.24 Uhr: Thailands Regierung will die bislang vier aus einer Höhle geretteten Jungen von Ärzten nun genau untersuchen lassen. Innenminister Anupong Paojinda sagte am Montag nach einem Bericht der „Bangkok Post“, die vier Mitglieder des Fußball-Teams im Alter zwischen 11 und 16 Jahren seien „stark“. Sie müssten sich jetzt aber noch weiteren medizinischen Tests unterziehen. Die Jungen werden seit ihrer Rettung am Sonntag in einem Krankenhaus der Provinzhauptstadt Chiang Rai behandelt. Acht Mitspieler und der Trainer befinden sich noch in der Höhle.

Unklar war am Montag, wie die Behörden weiter vorgehen wollen. Von offizieller Seite gab es keinerlei Angaben, ob der nächste Rettungsversuch bereits begonnen hat oder wann er beginnen soll. Nach Angaben des Innenministers sollen die Taucher, die mit ihrer ersten Aktion am Sonntag Erfolg hatten, wieder zum Einsatz kommen. Die Rettung der Jugendmannschaft, die in etwa vier Kilometern Tiefe festsitzt, gilt als äußerst gefährlich. Die Retter nehmen die Jungen praktisch ins Schlepptau, um sie herauszubringen.

Eltern wissen noch nicht, welche Kinder gerettet wurden

07.34 Uhr: Wie geht es den geretteten Kindern? Ein medizinischer Angestellter hat sich dazu am Sonntagabend gegenüber der BILD geäußert: „Sie waren sehr schwach, aber ihr Wille ist stark. Zwei der Jungen kamen direkt auf einer Trage in die Notaufnahme. Sie werden nun stabilisiert.“ Die Eltern wissen aber offenbar noch gar nicht, welche die ersten Kinder sind, die gerettet wurden: „Sie wissen noch gar nicht, welche Kinder gerettet sind. Das wird wohl auch so bleiben, bis alle in Sicherheit sind. Niemand soll sich benachteiligt fühlen“, so der Mitarbeiter des Krankenhauses.

06.37 Uhr: Die Familien der aus einer thailändischen Höhle geretteten Fußballer warten Berichten zufolge noch auf ein erstes Wiedersehen. Wie der Sender Thai PBS am Montag berichtete, informierten die Behörden die Familien, sich für einen Besuch im Krankenhaus bereit zu halten. Am Sonntag retteten Spezialtaucher vier Jungen aus der Höhle. Sie werden derzeit in einem Krankenhaus in der Stadt Chiang Rai behandelt. Die Rettungsaktion soll am Montag fortgesetzt werden. 

Höhlen-Drama in Thailand: Rettungsmission dauerte zehn Stunden

News vom 8. Juli 2018: 

21.49 Uhr: Es dauert bis zu zehn Stunden, eine Rettungsmission wie die am Sonntag vorzubereiten. Deshalb wird aktuell auf Hochtouren gearbeitet, um am Montag weitere drei bis vier Jungs aus der Höhle herauszuholen, erklärte der Gouverneur der Region Chiang Rai, Narongsak Osottanakorn. Beispielsweise müssen Sauerstoffflaschen entlang des Weges platziert werden.

21.40 Uhr: Laut einem der Höhlentaucher waren die Geretteten vor ihrem Tauchgang mit Beruhigungsmitteln ruhig gestellt worden - damit sie nicht in Panik gerieten. Das verriet Ivan Karadzic (44) dem dänischen Rundfunk. „Sie waren nicht vollständig narkotisiert, aber sie reagierten nicht.“ Jedes Kind war mit einem Seil mit einem der Taucher verbunden, als sie den schwierigen Weg nach draußen begingen. Diese Maßnahme war erfolgreich - sie schafften es. Weite Passagen der Höhle waren bereits trocken gelegt, die Helfer konnten größtenteils stehen.

„Sie waren sehr schwach, aber ihr Wille ist stark. Zwei der Jungen kamen direkt auf eine Trage in die Notaufnahme. Sie werden nun stabilisiert“, zitiert die Bild einen medizinischen Angestellten. Die Eltern würden noch nicht wissen, welche der Kinder gerettet wurden - und das soll auch so bleiben, bis alle in Sicherheit sind. „Niemand soll sich benachteiligt fühlen.“

18.51 Uhr: Für die vier geretteten Jungen beginnt im Krankenhaus eine nächste schwierige Phase der Rettung: Die Kinder im Krankenhaus wurden unter Quarantäne gestellt. Die Ärzte tragen aus Vorsicht Ganzkörperanzüge, wie diverse Medien berichteten. Es ist noch unklar, mit welchen Substanzen die Kinder unter der Erde in Kontakt gekommen sind. Die Eltern dürften frühestens morgen Abend zu ihnen. 

18.12 Uhr: Die Zahl vier scheint sich nun zu besätigen: Insgesamt vier Jungen haben die Höhle bereits verlassen, wie Einsatzleiter Narongsak Osottanakorn am Sonntag sagte. Insgesamt zwölf Jungen und ihr Trainer hatten in der Tham-Luang-Höhle festgesessen.

17.01 Uhr: Nach der Bergung der ersten sechs Jungen aus der thailändischen Tham-Luang-Höhle sind die Rettungsarbeiten vorerst unterbrochen. Die Rettung der übrigen sechs noch in der Höhle festsitzenden Jungen und ihres Trainers solle frühestens in zehn Stunden beginnen, sagte Einsatzleiter Narongsak Osottanakorn am Sonntagabend (Ortszeit).

16.32 Uhr: Vier aus der Höhle in Thailand gerettete Jungen sind nach Angaben des Chefs der Rettungsmission in ärztlicher Behandlung. Das sagte Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn am Sonntagabend (Ortszeit) vor Journalisten. Damit war die genaue Zahl der Geretteten unklar: Frühere Aussagen der Katastrophenschutzbehörde, wonach bereits sechs Jungen aus der Höhle gebracht wurden, bestätigte der Gouverneur nicht.

„Die Operation heute lief sehr problemlos“, sagte Narongsak. „Wir waren heute schneller als erwartet.“ Er fügte hinzu, die Rettungsaktion werde in 10 bis 20 Stunden fortgesetzt. Die Taucher müssten nun die Atemluftvorräte auffrischen, die in der ersten Phase aufgebraucht worden seien. Alle Jungen hätte Atemmasken getragen und seien von den Tauchern durch die Tunnel geleitet worden. „Ich bin froh, dass wir unsere Mission erfolgreich für die ersten vier abgeschlossen haben.“

16.07 Uhr: Die übrigen sieben Mitglieder der Jugend-Fußballmannschaft sollten am Montag (Ortszeit) aus der Höhle befreit werden, erklärte das Amt für Katastrophenschutz.

15.24 Uhr: Die Rettungsaktion für die in einer thailändischen Höhle eingeschlossene Fußballmannschaft kommt rasch voran: Insgesamt sechs Jungen haben die Höhle bereits verlassen, wie ein Vertreter des thailändischen Verteidigungsministeriums am Sonntag sagte. Damit sitzen nun noch sechs Jungen und ihr Trainer in der Tham-Luang-Höhle fest.

15.06 Uhr: Spezialtaucher haben die ersten vier der dreizehn in einer Höhle eingeschlossen Mitglieder einer Jungen-Fußballmannschaft ins Freie geholt. Das teilten die Thai Navy Seals am Sonntag mit.

14.56 Uhr: Aus der Höhle in Thailand sind einem Medienbericht zufolge mittlerweile insgesamt drei der eingeschlossenen Jugend-Fußballer gerettet worden. Dies berichtete die Tageszeitung Bangkok Post am Sonntagabend (Ortszeit). Die Retter untersuchten derzeit zudem den Gesundheitszustand von drei weiteren Jungen - diese befänden sich in der Nähe des Höhlenausgangs, hieß es. Eine offizielle Bestätigung der thailändischen Behörden lag zunächst nicht vor.

14.47 Uhr: Wie die Bangkok Post berichtet, sind die ersten Krankenwagen mit den geretteten Kindern im „Chiangrai Prachanukroh Hospital“ eingetroffen, das etwa 60 Kilometer von der Höhle entfernt ist.

14.45 Uhr: Bei der Rettungsaktion für die in einer thailändischen Höhle eingeschlossene Fußballmannschaft haben die ersten zwei Jungen die Höhle verlassen.

Zwei weitere Jungen seien auf dem Weg zum Ausgang, sagte ein Sprecher des thailändischen Verteidigungsministeriums am Sonntag. Die Kinder hatten 15 Tage in der teilweise überfluteten Höhle festgesessen.

Die Einsatzkräfte hatten am Sonntag mit dem hoch riskanten Einsatz zur Rettung der zwölf Jungen und ihres Trainers begonnen, weil die Zeit abzulaufen droht. Auf dem Weg ins Freie müssen die Kinder weite Strecken durch schlammiges Wasser tauchend zurücklegen.

14.30 Uhr: Bei der Rettungsaktion für die in einer thailändischen Höhle festsitzende Fußballmannschaft haben die ersten vier Jungen das Basislager der Retter erreicht und damit den schwierigsten Teil des Weges geschafft. Den Rest der Strecke bis zum Höhlenausgang könnten die Jungen rasch zu Fuß hinter sich bringen, erklärte ein Sprecher des thailändischen Verteidigungsministeriums am Sonntag in Mae Sai.

Jetzt offiziell: Erste Kinder aus Thailand-Höhle befreit

14.15 Uhr: Tossathep Boonthong, Leiter der Gesundheitsbehörde von Chiang Rai und Teil des Rettungsteams, sagt der Nachrichtenagentur Reuthers: "Zwei Kinder sind draußen. Sie sind gerade im Feldkrankenhaus in der Nähe der Höhle.“

Derzeit werden die befreiten Kinder untersucht. Sie wurden noch nicht in das ca. 60 Kilometer entfernte Chiang Rai Hospital verlegt.

Die BBC zeigte bereits ein Video, in dem ein Krankenwagen mit Blaulicht von der Höhle wegfährt.

14.01 Uhr: Nun meldet die Bangkok Post: Zwei Jungen können die Höhle verlassen. Sie sollen auf dem Weg zum Höhleneingang sein. Auch die BBC berichtet, dass „mindestens zwei Jungen“ aus der Thailand-Höhle befreit werden konnten.

Der US-Nachrichtensender NBC meldet unter Berufung auf die Polizei, dass zwei Jungen in Freiheit sind.

13.53: Hier sehen Sie die Video-Meldung (auf Englisch) des thailändischen Nachrichtenportals Khaosod English: Zwei Jungen sollen aus der Höhle gerettet worden sein. Die Jungen sollen kräftig genug gewesen sein, um zu einem Rettungswagen gehen zu können. Der Reportre beruft sich auf eine Quelle aus den Einsatzkräften.

Noch gibt es keine offizielle Bestätigung der Rettungskräfte.  

13.48 Uhr: Auch das Schweizer Nachrichtenportal 20 Minuten meldet die erfolgreiche Rettung von zwei Jungen aus der Thailand-Höhle.

13.44 Uhr: Nun meldet auch ZDF-Reporterin Susana Santina via Twitter: „Wir haben Bestätigung: Die ersten 3 Jungs konnten aus der #Höhle gerettet werden.“ Bislang war immer nur von zwei geretteten Kindern die Rede.

13.37 Uhr: Mittlerweile meldet auch die niederländische Tageszeitung De Telegraaf (unter Berufung auf thailändische Medien: Zwei der in der Höhle eingeschlossenen Jungen sollen in Freiheit sein.

Noch gibt es für diese Meldungen keine offizielle Bestätigung der Rettungskräfte!

13.12 Uhr: Gibt es Grund zum Jubeln? Laut dem thailändischen Nachrichtenportal Khaosod English sollen zwei Kinder die Höhle verlassen haben. Allerdings gibt es für diese Meldung noch keine Bestätigung der Rettungskräfte. Wie das Portal berichtet, sollen die zwei Kinder krätig genug gewesen sein, um selbst zu den Rettungswagen zu gehen, die vor der Höhle warteten. Der erste Junge soll die Höhle um 12.40 Uhr deutscher zeit verlassen haben, der zweite Junge soll zehn Minuten später das Tageslicht erreicht haben. 

Derzeit verbreitet sich die angeblich geglückte Rettung von zwei Jungen aus der Höhle via Twitter.

Achtung! Noch gibt es keine offizielle Bestätigung für diese Meldung!

13.07 Uhr: In einer Presseerklärung veröffentlicht der Leiter des gemeinsamen Kommandozentrums, der Gouverneur von Chiang Rai,  Narongsak Osottanakorn, ein Update über den Fortschritt der Höhlenrettung:

„Die Operation begann um 10.00 Uhr morgens, als 13 internationale Taucher die Höhle betraten. 10 von ihnen gingen wie geplant in Kammer 9 (wo die Jungen sind) und Kammer 6 (in der Nähe der Kreuzung). Weitere 3 Höhlentaucher haben ihre Pflicht erfüllt, die Tauchbemühungen ab 14.00 Uhr zu unterstützen.

Es gibt eine Reihe von zusätzlichen Rettungskräften einschließlich Tauchern aus Thailand, USA, Australien, China und Europa: Diese sind von Kammer 3 bis zum Eingang stationiert. Hinzu kommt ein Seilsystem zur Unterstützung von schwierigem Gelände in den Kammern 2 und 3.“

Wegen der Schwierigkeit der Operation sei derzeit nicht vorhersehbar, wie lange es dauern wird, bis das erste Kind es nach draußen geschafft hat. In Medienberichten war bislang die Rede davon, dass der Erste um 16:00 Uhr (deutscher Zeit) draußen sein könnte.

„Wegen der Komplexität der Höhle und der Schwierigkeit der Operation“, sei derzeit nicht bekannt, wie lange es dauern wird, bis das Team die ersten Jungen hervorbringen kann. Die Taucher arbeiten mit Medizinern in der Höhle, um die Gesundheit der Jungen zu beurteilen, bevor sie bestimmen, wer zuerst herauskommt. Sie können nicht entscheiden, wie viele von ihnen für die erste Operation herauskommen werden.

Rettung aus Thailand-Höhle: Experte zeigt sich optimistisch

12.54 Uhr: Andy Eavis, ehemaliger Leiter des britischen Höhlenvereins hat bei der Rettung aus der Thailand-Höhle ein gutes Gefühl. Die Höhlentaucher in der Tham-Luang-Höhle seien "Meister ihres Handwerks", sagte er der BBC. Von allen Menschen auf der Welt hätten sie die besten Chancen die Jungen erfolgreich zu retten. "Die einzige wirkliche Gefahr ist Panik ist", betonte er. Wenn die Jungs sich daran gewöhnen, unter Wasser zu sein, sollten sie es sicher bis zum Ausgang schaffen. „Es gibt viel Ermutigendes wie die Tatsache, dass die Jungs nicht in Panik gerieten, als sie neun Tage im Dunkeln waren. Sie sind ziemlich cool und ruhig. Die Behörden sind nicht in Panik und ich weiß, dass die Höhlentaucher auch nicht in Panik geraten.“

12.32 Uhr: Wer Live-Bilder von der Tham-Luang-Höhle sucht: Der Sender Thai PBS bietet einen Live-Stream zur Rettung aus der Thailand-Höhle. Allerdings sollten Sie die  thailändische Sprache beherrschen, um etwas zu verstehen. Immerhin: Der Sender blendet gelegentlich auch Tweets auf Englisch ein. Wem die Sprache egal ist, bekommt bei Thai PBS top-aktuelle Bilder von der Rettungsaktion.   

12.13 Uhr: Die erste Gruppe mit vier Jungen, die von Rettungstauchern begleitet wird, befindet sich auf dem Weg nach draußen. Noch gibt es keine Berichte über Komplikationen bei der Tauch-Rettung. Laut Medienberichten gehört Adul Sam-on  (14) zu den ersten, die auf dem Weg in die Freiheit sind. Wenn alles nach Plan läuft, könnten Kinder und Taucher gegen 16.00 Uhr deutscher Zeit den Ausgang der Höhle erreichen. Die Rettungstaucher brachen gegen 5.00 Uhr zu den Eingeschlossenen auf. Hin- und Rückweg sollen etwa 11 Stunden dauern. Helikopter stehen bereit, um die Kinder in das größte Krankenhaus der Region zu fliegen. Das „Chiang Rai Prachanukroh Hospital“ ist etwa 60 Kilometer von der Thailand-Höhle entfernt.

12.07 Uhr: Gouverneur Narongsak Osotthanakorn spricht von einem „Krieg gegen das Wasser“: Der Monsunregen an der Thailand-Höhle wird immer stärker. Die Regenmassen könnten sich als das größte Problem bei der Rettung der Kinder und ihres Trainers erweisen.

11.32 Uhr: Wie läuft der Rettung der 13 Menschen aus der Thailand-Höhle genau ab? Die Regierung in Bangkok hat eine Grafik veröffentlicht, auf der erklärt wird, wie die Kinder und ihr Trainer wieder frei kommen sollen: Je zwei Taucher begleiten einen Jungen, alle sind mit Tauchmasken ausgerüstet, die das ganze Gesicht bedecken. Ein Seil hilft bei der Orientierung in den engen Tunneln. An besonders engen Stellen werden die Pressluft-Flaschen abgelegt, dann befördern die Rettungstaucher Junge und Tank langsam durch den Engpass.

Rettung aus Thailand-Höhle: Adul (14) als einer der Ersten auf dem Weg in die Freiheit

11.06 Uhr: Wie die Bangkok Post berichtet, soll der 14-jährige Adul Sam-on als einer der Ersten aus der Höhle herausgeführt werden. Mit ihm sollen drei weitere Jungs auf den Weg gebracht werden. Adul Sam-on war derjenige aus dem Fußball-Team, der aufgrund seiner Englisch-Kenntnisse mit den Tauchern sprechen konnte, die die Kinder vor sechs Tagen in der Höhle entdeckt hatten. Mit ihm sollen drei weitere Kinder auf dem Weg in die Freiheit sein.

Die 13 Eingeschlossenen wurden von den Rettungstauchern in vier Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe besteht aus vier Menschen, die Gruppen zwei bis vier aus je drei Menschen. Jeder Junge soll beim Weg nach draußen zwei Taucher dicht an seiner Seite haben.  

Als Letzter soll der Trainer der Fußball-Mannschaft aus der Höhle geholt werden.

1 0.45 Uhr: Laut dem britischen Guardian müssten die Rettungstaucher mittlerweile bei den eingeschlossenen Kindern in der Thailand-Höhle eingetroffen sein. Zunächst wollen die Retter den kräftigsten der Jungen mit auch den Weg in die Freiheit nehmen. Plan ist es, die Jungen und ihren Trainer die etwa vier Kilometer von ihrem Zufluchtsort im Inneren der Höhle sicher nach draußen zu bringen. Jeder Einzelne wird dabei von mindestens einem Taucher begleitet.

10.28 Uhr: Unternehmer Elon Musk hat den Höhlenrettern in Thailand viel Erfolg für ihre riskante Rettungsaktion gewünscht. Nachdem bekannt wurde, dass Taucher die eingeschlossenen Jungen am Sonntag aus der Höhle holen sollen, twitterte Musk, er wünsche dem „extrem fähigen Taucherteam“ alles Gute. Wegen des Monsunregens sei der Einsatz nun vernünftig.

Zuvor hatte es wohl Gespräche mit dem Tech-Milliardär gegeben, dass sein Unternehmen bei der Rettungsaktion mit einem Mini-U-Boot helfen könne. Am Freitag hatte der 47-Jährige angekündigt, Ingenieure seiner Unternehmen SpaceX und The Boring Company seien auf dem Weg nach Thailand. Zudem gebe es Überlegungen, ein U-Boot in Kindergröße zu bauen. Seine Techniker würden dafür etwa 8 Stunden brauchen. Mit dem Taucheinsatz dürfte sich dieses Projekt überholt haben.

Rettung aus Höhle in Thailand: Der Erste am Sonntagnachmittag in Freiheit?

10.17 Uhr: Insgesamt sind an der Rettungsation 18 Taucher beteiligt, auch Experten aus Großbritannien und Australien. Darunter ist auch ein australischer Mediziner, der Erste Hilfe leisten könnte. Plan ist es, die Jungen und ihren Trainer die etwa vier Kilometer von ihrem Zufluchtsort im Inneren der Höhle sicher nach draußen zu bringen. Jeder Einzelne wird dabei von mindestens einem Taucher begleitet. Notfalls müssen sie ein weiteres Mal in der Höhle übernachten. Draußen warten weitere Ärzte, um das Team in Empfang zu nehmen. Auch Hubschrauber stehen bereit.

Als frühestmöglicher Zeitpunkt, wann die ersten Jungen aus der Höhle kommen könnten, wurde der Sonntagabend um 21.00 Uhr (16.00 Uhr MESZ) genannt. Die Rettung könnte sich aber auch bis Montag oder noch länger hinziehen. Als Letzter wird der Trainer erwartet. Damit der Einsatz nicht durch das Großaufgebot an Medien behindert wird, sperrten die Behörden den Eingang zur Höhle weiträumig ab. Mehr als 1000 Journalisten aus aller Welt, die das Drama zum Teil schon seit Beginn verfolgen, mussten die Gegend verlassen.

10.09 Uhr: Wie die BBC berichtet, brauchen die Taucher wohl sechs Stunden, um die Eingeschlossenen in der Höhle zu erreichen. Für den Weg zurück in die Freiheit rechnen die Rettungskräfte mit fünf Stunden. Da der Rettungseinsatz um 5.00 Uhr deutscher Zeit begonnen hat, könnte der erste der Eingeschlossenen gegen 16.00 Uhr befreit sein.

9.35 Uhr: Die thailändische Nachrichtenseite „Khaosod English“ berichtet, was mit den Jungen passieren soll, sobald sie aus der Tham-Luang-Höhle befreit sind: 13 Rettungswagen stehen neben der Höhle bereit - ein Rettungswagen für jeden der Eingeschlossenen. Falls es den Befreiten den Umständen entsprechend gut geht, sollen die Rettungswagen sie in ein 60 Kilometer entferntes Krankenhaus transportieren. Die Fahrzeit zum „Chiang Rai Prachanukroh Hospital“ beträgt rund eine Stunde.

Sollte sich jemand in Lebensgefahr befinden, so stehen Hubschrauber auf einem fünf Kilometer entfernten Flugplatz bereit. Die Helikopter sollen denjenigen auf den Luftwaffen-Stützpunkt „Wing Division 416 Airbase“ in Chiang Rai City fliegen. Von dort soll ein Rettungswagen den Befreiten in das „Chiang Rai Prachanukroh Hospital“ transportieren.

Rettung aus der Höhle in Thailand: Die Karte mit dem Rettungsweg zum Krankenhaus

9.27 Uhr: Die ARD berichtet: Um 11.00 Uhr deutscher Zeit müssten die Taucher bei den eingeschlossenen Kindern sein. Dann folgt der risikoreiche Weg nach draußen.

9.17 Uhr: Der am Sonntag begonnene Rettungsversuch der in einer thailändischen Höhle eingeschlossenen Jungen wird nach Angaben des Krisenstabs zwei bis drei Tage dauern. Die zwölf Fußballer und ihr Trainer sollen "einer nach dem anderen" aus der überschwemmten Tham-Luang-Höhle gebracht werden, sagte Generalleutnant Chalongchai Chaiyakorn vor Journalisten. Die Dauer des riskanten Einsatzes hänge unter anderem vom Wetter ab.

9.11 Uhr: Ein Krankenhaus in der Nähe der Höhle macht sich offenbar bereit für die Aufnahme der eingeschlossenen Jungen.  Vor einem Hospital in Chiang Rai stehen bereits Tragen.

Vor einem Hospital in Chiang Rai stehen Tragen für die Jungen bereit.

Thailändische Navy Seals: „Wir bringen sie nach Hause“

8.57 Uhr: Das Taucherteam in Thailand hat sich darauf eingeschworen, die in der Höhle eingeschlossenen Jungfußballer nach draußen zu bringen. Auf der Facebook-Seite der thailändischen Marinetaucher posteten sie ein Bild, das ihren Teamgeist zeigt. Drei Taucher fassen sich an den Handgelenken, nur ihre Hände und Unterarme sind zu sehen, wie sie ein Dreieck bilden. „Wir, das Thai Team und das internationale Team, werden die Wild Boars nach Hause bringen“, steht darunter. „Wild Boars“ (Wildschweine) ist der Spitzname des Jungen-Fußballteams, das seit 23. Juni in der Höhle bei Chiang Rai festsitzt.

8.26 Uhr: Teile der Höhle sind immer noch unter Wasser. Das bedeutet, dass die Jungen für einige Teile Ausrüstung der Sporttaucher benötigen, um voranzukommen. Der Provinz-Gouverneur Narongsak Osotthanakorn sagte, in den vergangenen Tagen sei der Wasserpegel in der Höhle aber genügend zurückgegangen, dank der Entwässerungsmaßnahmen. So könnten nun viele Teile zu Fuß passiert werden. Australische Sanitäter hätten die Höhle am Sonntag betreten, um den Gesundheitszustand der Jungen zu bewerten. Sie hätten bestätigt, dass die Jungs bereit seien.

6.15 Uhr: Die Rettungsaktion für die in der Höhle eingeschlossenen Jungen und ihren Fußballtrainer hat begonnen. „Ich kann bestätigen, dass wir heute für den Einsatz bereit sind“, sagte der Provinz-Gouverneur Narongsak Osotthanakorn, der die Aktion auch leitet. „Das Wetter ist gut. Der Wasserstand ist gut. Die Taucher sind bereit. Die Jungen sind körperlich, seelisch und psychisch bereit, herauszukommen.“ 

Bei der Operation soll jeder Junge von zwei Tauchern begleitet werden. Die Jungen sollen nach und nach herausgebracht werden. Die Experten erwarten, dass der Einsatz, der um 10 Uhr Ortszeit (5 MESZ) begann, am Sonntagabend um 21 Uhr (16 Uhr MESZ) beendet sein wird.

Mini-U-Boot könnte Kinder aus der Höhle in Thailand bringen

21.25 Uhr: Über Twitter teilt Elon Musk seinen aktuellen Plan für die Rettung der eingeschlossenen Kinder aus der Höhle. Es sein demnach möglich, ein Mini-U-Boot für den Weg in die Freiheit zu bauen. Falls es funktioniert, müssten die Kinder nicht selbst tauchen, was als extrem gefährlich gilt.

Ein solches Mini-U-Boot ließe sich aus einem Bestandteil der Falcon-Rakete bauen, die von der Firma SpaceX entwickelt wurde. Musk erklärt die Vorteile wie folgt: Ein solches Gefährt wäre leicht genug, um von zwei Tauchern bewegt zu werden, würde durch schmale Abschnitte der Höhle passen und sei extrem robust. 

Kinder in Thailand-Höhle: Hilfe von Elon Musk trifft ein

16.50 Uhr: Schon am Freitag hatte Elon Musk angekündigt, eigene Ingenieure zur Höhle in Thailand zu schicken. Sie sollen dabei helfen, die Kinder zu retten. Bereits einen Tag später ist das Experten-Team unterwegs. Die Bangkok Post berichtet, dass das neunköpfige Team die Vorbereitungen für die Arbeit aufgenommen hat und eine Ankunft in Thailand für den Samstagabend erwartet wird. Einer der Ingenieure befand sich bereits im Land, da er dort Urlaub machte.

Der Milliardär Elon Musk hat das Team auf eigene Kosten losgeschickt. Er sagte, der Regierung von Thailand würden dadurch keine Kosten entstehen. Die Ingenieure des Raumfahrtunternehmens SpaceX und der Firma Boring, die im Tunnelbau tätig ist, sollen vor Ort helfen, eine Lösung zu finden.

Kinder in Thailand-Höhle: Günstiger Zeitpunkt für Rettungsversuch

15.27 Uhr: Das Höhlendrama von Thailand wird zum Wettlauf mit der Zeit. Die Lage ist brenzlig. Einiges spricht für einen baldigen Versuch, die zwölf eingeschlossenen Jungen und ihren Fußballtrainer zu bergen. Sie sitzen seit zwei Wochen in einer Höhle fest. Die Wettervorhersage setzt die Retter unter Zeitdruck.

Der Zeitpunkt für einen Rettungsversuch sei gerade günstig, sagt der Leiter der Mission am Samstagabend (Ortszeit). Aber eine Entscheidung für einen Einsatz ist immer noch nicht gefallen. Über Stunden durch die überflutete Höhle zu tauchen, könnte lebensgefährlich für die geschwächten Jungen sein. Abwarten ebenfalls.

Der Missionsleiter, Provinzgouverneur Narongsak Osotthanakorn, ist in einer schwierigen Lage. Derzeit seien die Bedingungen für eine Rettung - was den Wasserstand und den Gesundheitszustand der zwölf Jungen und ihres Trainers angehe - „sehr geeignet“. Aber die Diskussionen und Vorbereitungen dauerten noch an.

Die Mutter eines der eingeschlossenen Kinder zeigt ein Bild auf ihrem Tablet, das in der Thailand-Höhle entstanden ist.

Kinder in Thailand-Höhle: Experte warnt vor überhasteter Rettung

14.55 Uhr: Der bekannte ehemalige Navy Seal und Kampfschwimmer Cade Courtley hat im Interview mit CNN bereits vor einer Tauch-Rettung gewarnt. Diese sei für die Eingeschlossenen lebensgefährlich, betonte er. Nach dem Tod eines thailändischen Tauchers bei den Rettungsarbeiten meldet sich nun auch ein anderer Experte mit einer Warnung zu Wort.

Auch der erfahrene Höhlen-Taucher Andreas Kücher spricht sich klar gegen eine Tauch-Rettung aus. Als Mitglied der Höhlenforschungs-Gruppe Ostalp-Kirchheim kennt er die Herausforderungen, die das Tauchen in stockdunklen Tunneln mit sich bringt. Im Interview mit der Bild-Zeitung warnt er vor einem übereilten  Rettungsversuch, um die Kinder aus der Thailand-Höhle zu befreien. „Die Schwierigkeit ist einfach die, dass Regenzeit ist und in der Höhle momentan sehr viel Wasser ist“, erklärt Küchert. „Die Rettungstaucher tauchen dort in einem Kaffee-Wasser. Das ist trübes Wasser. Man sieht nicht mal die Hand vor Augen.“ Zudem gebe es eine sehr starke Strömung in der Höhle. „Das sind die Haupt-Schwierigkeiten für die Rettungskräfte.“ 

Unmissverständlich betont Höhlen-Experte Kücher: „Meines Erachtens ist es ein Wahnsinn, die Kinder da herauszutauchen.“ Er rät den Rettungskräften zum Abwarten. „Ich denke, man sollte da etwas Ruhe bewahren. Mutter Natur wird früher oder später die Kinder wieder freigeben.“

Kücher war 2006 selbst schon in der Tham-Luang-Höhle, in der die Fußball-Mannschaft eingeschlossen ist. Das Wichtigste sei nun, die zwölf Kinder und ihren Trainer zu stabilisieren und ihnen Mut zu machen. Er vermutet, dass sich eine geeignetere Situation für die Rettung ergeben wird: „Ich selbst war im August in dieser Höhle. Da war das Wasser deutlich weniger als jetzt. Es kann sich ein Zeitfenster ergeben, wo das Wasser zurückgeht, wo man die Kinder einfacher befreien kann. Wenn so ein Zeitfenster sich nicht geben sollte, dann heißt es einfach: Abwarten! Spätestens Ende September geht das Wasser zurück und dann kann man trockenen Fußes zurück. Die Kinder müssen sich in Geduld üben.“ 

Was die Lebensbedingungen in der Höhle angeht, macht Kücher Hoffnung. Die Luft im inneren sei etwa 27 Grad warm, das Wasser 25 Grad. Allerdings räumt er ein, dass es hart sei, so lange im Inneren auszuharren. „Wenn ich wieder ans Tageslicht zurückkehre, ist es für mich ein intensives Ereignis. Das fühlt sich für mich so ein bisschen wie eine Wiedergeburt an.“ Für die Kinder werde das Ausharren „ein herber Einschnitt in ihrem Leben sein“.

Kinder in Thailand-Höhle: Rettungsbedingungen leicht gebessert

14.13 Uhr: Nach zwei Wochen haben sich die Bedingungen für die Rettung der Jungen aus der thailändischen Höhle am Samstag leicht verbessert, allerdings droht sich das Zeitfenster bald wieder zu schließen. Das Wasser sei so weit wie möglich aus der überfluteten Höhle abgepumpt worden, sagte der Leiter der Rettungsaktion, Narongsak Osottanakorn. Doch neue Monsunregen könnten die Pegel wieder steigen lassen und der Kohlendioxid-Gehalt bereitet den Helfern Sorgen. Derweil wandten sich die Jungen mit bewegenden Briefbotschaften an ihre Eltern.

"Jetzt und in den kommenden drei oder vier Tagen sind die Bedingungen mit Blick auf den Wasserstand, das Wetter und die Gesundheit der Jungen perfekt", sagte Narongsak mit Blick auf einen möglichen Rettungsversuch. "Wir müssen klar entscheiden, was wir tun können."

Kinder in Thailand-Höhle schreiben bewegende Briefe an Familie

12.16 Uhr:

Die seit zwei Wochen in einer überschwemmten Höhle in Thailand festsitzenden Fußballjungen haben ihren Familien bewegende Briefbotschaften zukommen lassen. Ein Rettungstaucher überbrachte die handgeschriebenenen Zettel, die von der thailändischen Eliteeinheit Navy Seals am Samstag auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht wurden. "Macht euch keine Sorgen, wir sind alle stark", schrieb einer der zwölf Fußballer im Alter zwischen elf und 16 Jahren.

Ein anderer, der 15-jährige Phiphat Photi, genannt "Nick", schrieb: "Liebe Mama und Papa und mein kleiner Bruder, wenn ich hier raus bin, könnte ihr mir dann bitte gegrilltes Schweinefleisch mit Gemüse bringen?" Pheerapat, Spitzname "Nacht", der in der Höhle in der nördlichen Provinz Chiang Rai 16 Jahre alt wurde, tröstete seine "geliebten Eltern" und seine Schwester. Sie sollten sich nicht um ihn sorgen. "Ich liebe euch alle!"

Die Angehörigen, die seit Tagen vor dem Höhleneingang kampieren, waren zu Tränen gerührt. "Ich bin so froh, seinen Brief und seine Handschrift zu sehen", sagte die Mutter von "Nacht", Supalik Sompiengjai, der Nachrichtenagentur AFP. Es spiele keine Rolle, wie lange sie noch warten müsse. Hauptsache, ihr Sohn sei in Sicherheit.

Gouverneur: Guter Zeitpunkt für Rettungsversuch von Kindern aus Thailand-Höhle

11.47 Uhr: Im Höhlen-Drama von Thailand wäre nach offizieller Einschätzung ein Rettungsversuch möglich. Die Beratungen und Vorbereitungen, ob und wann versucht werde, die Jungfußballer aus der Höhle zu holen, seien aber noch im Gange, sagte der Provinzgouverneur und Leiter des Rettungseinsatzes, Narongsak Osotthanakorn, am Samstagabend Ortszeit. Der Wasserstand unter der Erde und der Gesundheitszustand der Eingeschlossenen seien „sehr geeignet“.

Hundert Rettungsschächte zu Kindern in thailändischer Höhle gebohrt

10.44 Uhr: Der 13 Jahre alte Sohn des thailändischen Königs, Prinz Dipangkorn Rasmijoti, hat aufmunternde Worte an die in einer Höhle eingeschlossenen Jungfußballer geschrieben. Lesen werden die zwölf Jungen die Karte allerdings nicht können: Der Prinz, der zeitweise in der Nähe von München lebt, schrieb auf Deutsch.

„Liebe Kinder, ihr hattet sicher große Angst, aber ich habe immer an euch gedacht“, schrieb Dipangkorn in Blockbuchstaben. „Ich bin überglücklich, dass ihr alle gesund seid. Mein großer Dank gilt auch allen Helfern, die diese Rettung möglich gemacht haben! Alles Gute, Dipangkorn Rasmijoti“, hieß es in dem am 3. Juli geschriebenen Brief. Die thailändische Zeitung „Khao Sod“ veröffentlichte die guten Wünsche am Freitag. König Maha Vajiralongkorn verbringt viel Zeit in Bayern, wo er am Starnberger See eine Villa besitzt.

7.29 Uhr: Einsatzkräfte in Thailand haben mehr als hundert Rettungsschächte in die Tiefe gebohrt, um die seit zwei Wochen in einer überschwemmten Höhle festsitzenden Fußballjungen auf diesem Weg zu befreien. Bei den Bohrungen seien die zwölf Kinder und ihr Trainer bislang aber nicht erreicht worden, wie der Leiter der Rettungsaktion, Narongsak Osottanakorn, am Samstag sagte. Die Kinder sind zu geschwächt, um ins Freie zu tauchen.

Die Bohrungen durch den Berg seien bis zu 400 Meter tief, sagte Osottanakorn. Der genaue Standort der Jungen in etwa 600 Metern Tiefe sei aber noch nicht gefunden worden, fügte er hinzu.

Die zwölf Fußballer im Alter zwischen elf und 16 Jahren waren mit dem Trainer in die kilometerlange Tham-Luang-Höhle gegangen, kurz bevor diese durch anhaltende Monsunregen weitgehend überflutet wurde. Zunächst sollten die Eingeschlossenen selbst zurück zum Höhleneingang tauchen. Allerdings sind die Jungen nach Behördenangaben für den riskanten Tauchgang vorerst zu geschwächt.

6.47 Uhr: Die seit zwei Wochen in einer thailändischen Höhle festsitzenden Jugendlichen haben sich in einem bewegenden Brief an ihre mitbangenden Familien gewandt. „Macht euch keine Sorgen, wir sind alle stark“ - so steht es auf einem handbeschriebenen Zettel, den ein Rettungstaucher den seit Tagen vor dem Höhleneingang campierenden Angehörigen übermittelte. „Wenn wir hier rauskommen, wollen wir viele Sachen essen. Wir wollen nach Hause, so schnell wie möglich.“

Die mit blauer Tinte auf Notizblockpapier verfasste Botschaft wurde am Samstag auf der Facebook-Seite der thailändischen Spezialeinheit Navy Seals veröffentlicht. Darin schien jeder der zwölf Jungs im Alter zwischen 11 und 16 Jahren persönliche Worte an seine Familie und Freunde im Freien zu richten. „Ich will gebratenes Schweinefleisch essen“, brach es aus einem der Jugendfußballer heraus, die zusammen mit ihrem 25 Jahre alten Trainer größte körperliche und psychische Strapazen erdulden müssen.

Große Trauer nach dem Tod eines Tauchers.

Der Trainer bat die Angehörigen seiner Schützlinge in dem Brief um Verzeihung, bedankte sich für ihre Unterstützung und versprach ihnen, sich bestmöglich um die Jungs zu kümmern. „Derzeit geht es ihnen allen gut“, versicherte Ekapol Chanthawong.

Die Gruppe hatte nach einem Training am 23. Juni die viertgrößte Höhle Thailands in der nördlichen Provinz Chiang Rai besucht, war dann aber wohl von einer Sturzflut überrascht worden und rettete sich vor den Wassermassen immer tiefer ins Innere. Die Kammer, in der sie am Montag von britischen Rettungstauchern gefunden wurden, liegt rund vier Kilometer vom Eingang der Höhle entfernt, die sich insgesamt über rund zehn Kilometer erstreckt. Der Rückweg ist den Jugendlichen aufgrund des überfluteten Höhlentrakts versperrt.

6.32 Uhr: Das Drama um die in einer thailändischen Höhle eingeschlossene Jugendgruppe erinnert an das Schicksal der 2010 in einer chilenischen Mine verschütteten Bergleute. Die 33 Kumpel mussten damals 69 Tage lang in einem Schutzraum in 700 Metern Tiefe ausharren. Letztlich wurden sie in einer spektakulären Rettungsaktion durch einen aufwendig gebohrten Rettungsschacht mit einer Zugkapsel an die Erdoberfläche geholt.

Auch zur Rettung der zwölf thailändischen Jugendfußballer und ihres Trainers wäre die Bohrung eines rund 600 Meter langen Rettungsschachts in die Höhle denkbar, wo sie seit zwei Wochen ausharren. Allerdings ist diese Option aus Sicht des Geowissenschaftlers und Ingenieurs Suttisak Soralump von der Kasetsart-Universität in Bangkok „ziemlich unrealistisch“.

Die „Kumpels“ beim Minenunglück in Chile 2010.

Eine Bohrung zur Höhlenkammer der Jungs sei viel komplizierter als beim Minenunglück in Chiles Atacama-Wüste, sagte Suttisak dem thailändischen Nachrichtenportal „The Nation“. Anders als das Bergwerk sei die Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non im Norden Thailands ein natürlicher Hohlraum. Daher gebe es für Ingenieure nicht genügend geologische Daten. Im Fall der chilenischen Mine sei der Untergrund hingegen vollständig vermessen und die Bohrung somit weitgehend frei von Überraschungen gewesen. Die Rettungskräfte konnten damals einen umfänglichen Datenschatz für ihre Zwecke nutzen.

Die Höhle in Thailands Grenzregion Chiang Rai ist hingegen wegen ihrer schwer zugänglichen Lage wenig erforscht und wird vor allem von Einheimischen aufgesucht. Mit einer Ausdehnung von etwa zehn Kilometern zählt sie zu den längsten Höhlen des Landes.

Elon Musk bietet Hilfe bei Höhlen-Rettung in Thailand an

Meldungen vom 6.Juli

21.21 Uhr: Die in einer Höhle in Thailand festsitzenden Jungen werden vorerst nicht selbst ins Freie tauchen können. Die Fußballmannschaft und ihr Trainer seien noch nicht bereit für den komplizierten Tauchgang, sagte der Leiter der Rettungsaktion, Narongsak Osottanakorn, am frühen Samstagmorgen. Außerdem sagte ein Marine-Vertreter, das Zeitfenster für die Rettung werde kleiner.

19.21 Uhr: Der High-Tech-Pionier Elon Musk hat seine Hilfe bei den Rettungsbemühungen für die in einer thailändischen Höhle festsitzende Fußballmannschaft angeboten. Der US-Unternehmer teilte am Freitag über den Kurzbotschaftendienst Twitter mit, er habe Teams seines Raumfahrtunternehmens SpaceX und seiner Ingenieurfirma Boring in das südostasiatische Land entsandt. Boring ist auf Tunnelbau spezialisiert.

Die entsandten Ingenieure beider Firmen sollten vor Ort schauen, ob sie "hilfreich" sein könnten, schrieb Musk. Es gebe bei den Rettungseinsätzen wahrscheinlich viele Komplikationen, "die sich schwer einschätzen lassen, wenn man nicht vor Ort ist". Der Unternehmer erläuterte, seine Spezialisten sollten erkunden, wie sich Wasser aus dem Tunnel heraus- oder Luft hineinpumpen lasse.

17.18 Uhr: Wer sind die Kinder und ihr Trainer in der Thailand-Höhle? Der britische Guardian hat ihre Lebensgeschichten recherchiert.  Zwei von ihnen stellen wir Ihnen hier vor.

  • Adul Sam-on (14): Er sprach als erster in der Höhle mit den britischen Tauchern, die die Eingeschlossenen entdeckt hatten. Denn: Als einziger in seinem Team spricht Adul Englisch. Er hat die Sprache in seiner Kirchengemeinde gelernt. Tatsächlich sprechen wenige Thailänder fließend Englisch. Als die Taucher eintrafen, riefen die anderen in der Höhle Adul zu: „Eat, eat, eat.“ (Deutsch: „Essen, Essen, Essen.“) Worauf dieser erwiderte: „Das habe ich ihnen schon gesagt. "Welchen Tag haben wir?", fragt er auf Englisch in dem Video der britischen Rettungstaucher, die die Jungen nach tagelangem Bangen in der Höhle fanden. Er und die anderen hätten Hunger, sagt Adul weiter. Die Bilder des Jungen, geblendet vom Licht der Taschenlampe, gingen um die Welt. Adul stammt aus dem faktisch autonomen, aber nicht anerkannten Wa-Staat im Nachbarland Myanmar. Der gewaltsame Konflikt der dort herrschenden Miliz mit der Regierung Myanmars hat tausende Menschen ins Exil gedrängt. In der Hoffnung auf ein besseres Leben für ihn, schickten Aduls Eltern ihn nach Thailand, wo er seit sieben Jahren in einer christlichen Schule unterrichtet wird.  Ohne Pass und ohne Geburtsurkunde ist er einer von mehr als 400.000 Menschen, die nach Angaben des Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen in Thailand als staatenlos registriert sind. Anderen Quellen zufolge haben bis zu 3,5 Millionen Menschen in dem Land keine Staatsangehörigkeit. Seine Lehrer loben Aduls sportlichen Ehrgeiz und sein Sprachtalent. Außer Thailändisch und Englisch spricht er auch Birmanisch und Mandarin-Chinesisch. Dennoch wird er es auch nach seiner erhofften Rettung aus der Höhle nicht leicht haben. Staatenlose können in Thailand nicht rechtsgültig heiraten, ein Bankkonto eröffnen, Land besitzen oder wählen. Doch davon ließe er sich nicht entmutigen, heißt es aus seinem Umfeld.
  • Ekkapol Janthawong (25): Er ist der Trainer der Mannschaft „Moo Pa“, was auf Deutsch „Wildschweine“ bedeutet. Ekkapol war acht Jahre lang ein Mönch. Seine Eltern sind bereits gestorben. In der Höhle ist er den Jungs eine emotionale Stütze und gibt ihnen sogar sein Essen ab.

Die zwölf Fußballer im Alter zwischen elf und 16 Jahren waren mit ihrem 25-jährigen Trainer in die Höhle gegangen, kurz bevor diese durch anhaltende Monsunregen weitgehend überflutet wurde. Am Montag wurden sie unversehrt gefunden und mit Lebensmitteln versorgt. Sie sitzen aber weiter in der Höhle fest, ihre Rettung gestaltet sich schwierig.

Nach Warnung von Navy Seal und Todesfall: Weitere Tauch-Rettung geplant

14.46 Uhr: Auch nach der Warnung von Navy Seal Cade Courtley und dem Tod eines thailändischen Tauchers in der Tham-Luang-Höhle soll das Fußball-Team offenbar mit einer Tauch-Rettung befreit werden. „Aus der Höhle herauszutauchen wird eine Option sein“, sagte der Däne Ivan Karadzic, der als Taucher an den Rettungsarbeiten teilnimmt. 

Navy Seal Cade Courtley hatte im Interview mit CNN ausdrücklich davor gewarnt, das Fußball-Team mit einer Tauch-Rettung aus der Höhle zu befreien. „Ich hasse es das zu sagen: Aber einige Kinder werden sterben beim Versuch, sie mit Ausrüstung rauszubringen.“ Courtley betonte, dass es selbst für erfahrene Taucher schwierig sei, die Höhle zu erreichen. Kinder, die kaum oder gar nicht schwimmen könnten mit einer Tauch-Rettung aus der Höhle zu befreien sei höchst riskant. 

Für Courtleys Sicht scheint der Tod des thailändischen Rettungstauchers Saman Kunan zu sprechen. Der ehemalige Marinetaucher habe Behälter mit Atemluft in der Höhle platzieren wollen und auf dem Rückweg das Bewusstsein verloren. Trotzdem zeigten sich ausländische Taucher vor Ort optimistisch, die zwölf Jugendlichen und ihren Coach erfolgreich bergen zu können. „Aus der Höhle herauszutauchen wird eine Option sein“, sagte der Däne Ivan Karadzic.

Unklar war zunächst, warum dem Taucher der Sauerstoff ausging. Seine Atemluftflasche habe möglicherweise nicht richtig funktioniert, oder die Luft darin sei ausgegangen, hieß es. Nach seinem Tod wuchs die Sorge, dass auch die Atemluft für die eingeschlossenen Jungen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren und ihren Trainer knapp werden könnte. Der Sauerstoffgehalt in der Höhlenkammer, in der sich die Gruppe befinde, liege aktuell bei rund 15 Prozent, betrage aber sonst rund 20 Prozent, sagte der an der Rettungsaktion beteiligte Armeegeneral Chalongchai Chaiyakam.

Die Retter wollten daher Sauerstoff in die Höhlenkammer leiten, in der die Fußballmannschaft Zuflucht gefunden hat. Die geplante Leitung vom Höhleneingang bis zu der Kammer müsse rund 4,7 Kilometer lang sein, sagte der General weiter. „Unsere Hauptaufgabe heute ist es, ein Rohr in die Kammer zu legen, damit die Gruppe mehr Luft zum Atmen bekommt.“

Nach Navy-Seal-Warnung: Taucher stirbt in Thailand-Höhle

12. 36 Uhr: Navy Seal Cade Courtley sollte mit seiner Warnung, wonach die Kinder bei einer Tauch-Rettung sterben könnten, auf tragische Weise Recht behalten: Ausgerechnet ein ehemaliges Mitglied der thailändischen Spezialeinheit Navy Seals ist bei einem Tauchgang ums Leben gekommen. Saman Kunan hatte Flaschen mit Sauerstoff in der Höhle platziert. Auf dem Rückweg ins Camp der Rettungskräfte ging ihm selbst der Sauerstoff aus und er verlor das Bewusstsein. 

Dieser Vorfall zeigt, wie groß die Gefahren einer Tauch-Rettung aus der Höhle sind. Überlegen sich die Rettungskräfte nun einen anderen Plan, wie sie die Fußball-Mannschaft befreien können?

In den Medien werden aktuell noch andere Möglichkeiten ins Spiel gebracht, wie man die Eingeschlossenen befreien könnte. Medien diskutierten neben dem Tauchen und einer Bohrung auch die Möglichkeit, die Höhle mit Hilfe von Pumpen so weit auszutrocknen, dass die Jungen sie zu Fuß verlassen könnten. Angesichts der Wassermassen erscheint diese Lösung derzeit aber unwahrscheinlich. Auch kommen Vorschläge auf, eine Art Flucht-Röhre zu legen, durch die die Eingeschlossenen auf Skateboards gezogen werden könnten. Die Umsetzung dieser Ideen werden von den Verantwortlichen aber offenbar nicht in Betracht gezogen. 

Vor wenigen Tagen brachten Einsatzkräfte auch die Bohrung eines Rettungsschachts ins Spiel, durch den die Fußball-Mannschaft ins Freie gebracht werden könnte. Nur: Die Tham-Luang-Höhle liegt 800 Meter unter der Erdoberfläche.

Somit müssten die Rettungskräfte sich durch etwa einen Kilometer Fels bohren. Der britische Höhlenrettungsrat zeigt sich skeptisch, ob eine Bohrung die Eingeschlossenen wirklich befreien könnte. Die Jungen befinden sich „in einem relativ kleinen Raum, was jeglichen Bohrversuch als Mittel der Rettung sehr schwierig machen“ würde, teilte die Organisation mit.

Rettungskräfte pumpen Wasser aus der Tham-Luang-Höhle.

Drama in Thailand-Höhle: Früherer Navy-Seal warnt vor Tauchrettung

10.51 Uhr: Cade Courtley ist ein früherer Navy Seal und erfahrener Kampfschwimmer. Er hat unter extremen Bedingungen wie absoluter Dunkelheit tausende Stunden unter Wasser verbracht und das Buch „Der Navy-SEAL-Survival-Guide“ zum Thema Überleben in Ausnahmesituationen veröffentlicht. Courtley warnt im Interview mit CNN eindringlich davor, die Kinder in Begleitung von Tauchern aus der Thailand-Höhle herauszubringen. „Ich hasse es das zu sagen: Aber einige Kinder werden sterben beim Versuch, sie mit Ausrüstung rauszubringen.“ 

Courtley erklärt, wie man sich so eine Tauch-Rettung vorstellen muss: „Als ich im Seal Team One diente, war ich teil einer speziellen Tauch-Einheit. Ich habe tausende Stunden unter Wasser verbracht. Ich hatte Einsätze in absoluter Dunkelheit und in extremer Enge. Zwei erfahrene Taucher brauchten mehrere Versuche und waren 90 Minuten unterwegs, um die Fußball-Mannschaft in der Höhle zu erreichen. Das waren zwei professionelle Taucher. Und da wollen Sie wirklich jemanden, der erst elf Jahre alt ist und nicht mal schwimmen kann, dazu bringen, dass er eine Tauchausrüstung anlegt und dieselbe Strecke in 90 Minuten - oder eher in zwei Stunden - zurücklegt? Und das nachdem diese Leute mehr als zehn Tage Erschöpfung und Angst hinter sich haben? Dann sollen sie zum ersten Mal in ihrem Leben eine Tauchausrüstung anlegen und unter Wasser atmen - auch wenn sie Probleme beim Schwimmen haben? Es gibt so viel, das bei so einer Aktion schief gehen kann! Wenn sie beim Tauchen im Meer ein Problem mit Ihrer Ausrüstung haben, dann können sie einfach an die Oberfläche schwimmen. Aber das ist in solchen Tunnel-Systemen nicht möglich.“ 

 

Courtley wundert sich, warum es den Rettern nicht gelingt, das Wasser aus der Höhle zu entfernen: „Finden sie keine Möglichkeit, Wasser abzuleiten, zu verdämmen und zusätzliches Wasser vom Höhleneingang fern zu halten? Es gibt Pumpen, die man innerhalb einer Stunde einfliegen kann, die tausende Gallonen Wasser in einer Minute absaugen können. Wenn wir das 2018 nicht können und wir sagen, dass Tauchen unsere beste Option ist, dann ist das ein Problem." 

Die Eingeschlossenen in der Thailand-Höhle seien derzeit nicht in Lebensgefahr. Immerhin erhielten sie Nahrung und medizinische Betreuung. „Ihre Lage ist momentan nicht angenehm, aber sie ist stabil und nicht lebensbedrohlich. Wir haben also den Luxus, dass wir über genügend Zeit verfügen. Angesichts dieser Zeit sollten wir eine Risiko-Analyse all unserer Rettungs-Optionen machen.“

Tölzer Taucher hilft bei Rettung der Jugendlichen aus Thailand-Höhle

6. Juli, 9.30 Uhr: Einer der erfahrenen Taucher vor Ort in Thailand kommt aus Bad Tölz und heißt Nick Vollmar, wie der Merkur* berichtet. Er ergänzt seit letztem Dienstag das Hilfs-Team vor Ort und ist ein Profitaucher. Nur ausgebildete Taucher, können zur Höhle gelangen, da man sechs Stunden fast komplett blind tauchen muss.

Klopp sendet Videobotschaft an eingeschlossenes Fußball-Team in Thailand-Höhle

6. Juli, 8.15 Uhr: Star-Teammanager Jürgen Klopp (51) vom FC Liverpool bangt mit dem in einer überschwemmten Höhle eingeschlossenen Fußball-Team aus Thailand und hat den Jungen und ihrem Trainer Mut zugesprochen. "Bleibt stark und seid Euch gewiss, dass wir bei dir sind", sagte Klopp in einer Videobotschaft für den US-Sender CNN.

"Wir verfolgen alle Nachrichten und hoffen jede Sekunde, dass Ihr wieder Tageslicht sehen werdet. Wir sind alle sehr optimistisch, dass es passieren wird - hoffentlich in Minuten, Stunden oder den nächsten Tagen", sagte Klopp und zitierte das Vereinsmotto des Champions-League-Finalisten: "You'll never walk alone".

Jürgen Klopp macht den Jugendlichen, die in einer thailändischen Höhle eingeschlossen sind, per Videobotschaft Mut.

Auch BrasiliensEx-Weltmeister Ronaldo berührt das Drama der zwölf Jungen im Alter zwischen elf und 16 Jahren sowie ihres Coaches. "Es sind schreckliche Nachrichten und die Welt des Fußballs hofft, dass jemand einen Weg finden kann, diese Kinder von dort wegzubringen", sagte der 41-Jährige.

Innenverteidiger John Stones (24) hofft wie der Rest der englischen Nationalmannschaft, dass die Mannschaft gerettet werden kann. "Es ist so traurig zu sehen, wo sie sind und wir hoffen, dass sie gesund und munter rauskommen", sagte Stones vor dem WM-Viertelfinale gegen Schweden (Samstag, 16.00 Uhr).

Und sogar die FIFA hat sich mittlerweile dazu eingeschalten und mitgeteilt, dass sie die Jungen zum WM-Finale einladen würden, falls sie bis dahin befreit sein sollten. 

Taucher stirbt in Thailand bei Rettungsversuch der Jugendlichen aus der Höhle

6. Juli, 6.30 Uhr: Ein ehemaliger Angehöriger der thailändischen Spezialeinheit Navy Seals sei aufgrund von Sauerstoffmangel in der Höhle gestorben, teilten die Behörden am Freitag mit. Demnach hatte der Mann versucht, Sauerstoffbehälter in der Höhle zu platzieren und auf dem Rückweg das Bewusstsein verloren. Es ist der erste tödliche Zwischenfall bei den bislang glimpflich verlaufenen Bemühungen um eine Bergung der Jugend-Fußballer und ihres Trainers in der nördlichen Provinz Chiang Rai.

Die Rettung der in der überschwemmten Höhle in Thailand festsitzenden Jungen muss außerdem offenbar schneller gehen als zunächst angenommen: Das Zeitfenster für die Rettung sei "begrenzt", sagte der Kommandeur der thailändischen Militäreinheit Navy Seal, Apakorn Yookongkaew, am Freitag vor Journalisten. Demnach können die Jungen nicht das Ende der Monsunzeit abwarten.

Jugendliche eingesperrt in Höhle in Thailand: Regen bereitet Rettern Sorgen

5. Juli: Chiang Rai - Neue Regenfälle könnten die Rettung der seit fast zwei Wochen in einer Höhle in Thailand eingeschlossenen Jugendfußballer und ihres Trainers weiter verzögern. „Was uns am meisten Sorge bereitet, ist das Wetter. Wenn es wieder regnet, könnten unsere Bemühungen einen Rückschlag erleiden, wie es schon einmal passiert ist“, sagte der Chef der Rettungsmission, Narongsak Osotthanakorn, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. In der vorigen Woche musste ein Sucheinsatz schon einmal wegen Regens und Überflutung der Höhle für mehrere Tage unterbrochen werden.

„Wir warten jetzt auf eine Einschätzung der Wetterlage durch die Meteorologen und eine Beurteilung der körperlichen Verfassung der Jungen durch die Rettungseinheit“, sagte Narongsak. Wenn es eine 90-Prozent-Chance gebe, die Jungs mit Tauchern sicher herauszubringen, werde man es wagen.

In Höhle eingeschlossene Jugendliche müssen tauchen lernen

4. Juli: Den in der überfluteten Höhle in Thailand festsitzenden Jungen geht es immer noch gut. In einem am Mittwoch auf der Facebookseite der Militäreinheit Thai Navy Seal veröffentlichten Video sind zunächst elf der 13 Mitglieder der eingeschlossenen Fußballmannschaft zu sehen. Sie lachen in die Kamera und erklären, dass sie guter Gesundheit seien.

Die Jungen grüßen in dem Video der Reihe nach in traditioneller thailändischer Weise, stellen sich dann vor und sagen: "Mir geht es gut." Einige sind in der Aufnahme in Schutzdecken gewickelt und in Begleitung eines lächelnden Tauchers im Neoprenanzug zu sehen. Am Ende des Clips sagt einer der zwölf Jungen, er sei in der Vorstellungsrunde vergessen worden - was Gelächter auslöst.

Die Jungen wirken in dem Video entspannt und deutlich fitter als zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung am Montag. Die Rettung könnte allerdings Monate dauern, viele Kammern der Höhle sind weiterhin überflutet. Die Jungen und ihr Trainer werden mit Lebensmitteln und Medizin versorgt und sollen tauchen lernen.

Zeitpunkt für Rettung der Teenager aus Höhle in Thailand unklar

2. Juli: Der Alptraum ist noch nicht ausgestanden: Auch nach ihrer Entdeckung müssen die seit mehr als einer Woche in einer Höhle in Thailand eingeschlossenen Jugendfußballer weiter auf Rettung warten. „Wir müssen zu hundert Prozent sicher sein, dass sie gefahrlos herauskommen können“, sagte der Gouverneur der Provinz Chiang Rai, Narongsak Osotthanakorn, am frühen Dienstagmorgen.

Es sei keine Frist gesetzt worden, bis wann die zwölf Jungen im Alter von 11 bis 16 Jahre und ihr Trainer aus der Höhle gebracht würden.

Fußballmannschaft in Thailand in Höhle eingeschlossen

Auf jeden Fall gehe es den Teenagern relativ gut, sagte er weiter. „Keiner der Jungs schwebt in Lebensgefahr. Die meisten haben kleinere Gesundheitsprobleme.“ Ein Arzt sei zu den Jungen geschickt worden, um sie zu untersuchen. Ihnen seien Medikamente und Energiedrinks gegeben worden. Auf jeden Fall sei die Entdeckung des Teams ein super Erfolg. „Wir haben einen historischen Wendepunkt erreicht. Wir haben etwas vollbracht, von dem wir vorher dachten, es sei eine „Mission Impossible““, sagte er.

Thailand: Teenager und ihr Trainer sind in der Höhle wohlauf

2.Juli: Die thailändischen Behörden hatten am Montagabend mitgeteilt, dass die Teenager und ihr Trainer wohlauf entdeckt worden seien. Geplant sei, das Wasser aus der Höhle herauszupumpen und sie dann zu holen. Tagelang hatte eine Überflutung in den Gängen die Rettungskräfte von einem Vordringen abgehalten. Nach Regenfällen am Montag war der Wasserspiegel zuletzt sogar gestiegen.

Fußballmannschaft in Thailand in Höhle eingeschlossen

Ein Video der Einsatzkräfte hatte am Abend die Kinder im Inneren der Höhle im Schein von Taschenlampen gezeigt - erschöpft, aber überglücklich. Die Taucher waren mehr als drei Kilometer weit in die Höhle eingedrungen.

Jugendliche in Thailand in Höhle eingeschlossen; Sturzflut überraschte Fußballmannschaft

24. Juni: Die zwölf Jungen im Alter zwischen elf und 16 Jahren und ihr 25-jähriger Fußballtrainer waren am 23. Juni nach einer Trainingseinheit in die Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non in der Provinz Chiang Raim rund tausend Kilometer nördlich von Bangkok eingestiegen. In der Region am 20. nördlichen Breitengrad ist jetzt Regenzeit. Laut Behörden war die Gruppe von einer Sturzflut überrascht worden und hatte sich vor dem ansteigenden Wasser immer tiefer in die Höhle gerettet. Details zum Hergang waren aber noch unklar. Die Eltern der Vermissten hatten tagelang vor der Höhle ausgeharrt. Die Rettungskräfte gelangten zwar weiter in die Höhle, kamen aber an eine Biegung, an der sich der Höhlenweg in zwei Richtungen teilte. Der Zustand der Jugendlichen und ihres Trainers waren zu diesem Zeitpunkt unklar.

Fußballmannschaft in Thailand in Höhle eingeschlossen

dpa / AFP

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