Notstand in Bulgarien und Griechenland

Athen/Sofia - Überschwemmungen haben in Teilen Bulgariens und Griechenlands den Verkehr lahmgelegt. Auch Dörfer sind bedroht. Doch nicht nur Menschen fielen dem Hochwasser zum Opfer.

Schwere Überschwemmungen haben in Griechenland und Bulgarien mehrere Regionen unter Wasser gesetzt. Im Nordosten Griechenlands wurde deswegen am Montag der Notstand ausgerufen.

Der Grenzfluß Evros zur Türkei ist stellenweise über die Ufer getreten und hat mindestens 14000 Hektar landwirtschaflich genutztes Land überschwemmt. Mehrere Dörfer im Raum der Hafenstadt Alexandroupolis werden bedroht.

Dutzende Tiere verendeten, meldete das Staatsradio. In den vergangenen zwei Tagen hatte es im Norden des Landes heftig geregnet. Die Bahnverbindung wurde nördlich der Hafenstadt Alexandroupolis eingestellt.

Im Südosten Bulgariens standen Straßen und Kellerräume unter Wasser, berichtete das bulgarische Staatsradio. Am schlimmsten war die Lage in der Stadt Elchowo, wo der Fluss Tundscha den Stadtpark und den Markt überschwemmte.

Auch der Fluss Mariza trat über die Ufer und überflutete den Grenzpunkt zur Türkei bei Kapitan Andreewo. Der gesamte Verkehr musste umgeleitet werden. In Südbulgarien hat es dagegen heftig geschneit. Mehr als 70 Orte blieben ohne Strom, da viele Leitungen beschädigt wurden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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