Hitze und Wind fachen Buschbrände in Australien an

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Der Wind facht die Buschbrände in Australien weiter an.

Sydney - Hitze und Wind haben in Australien neue Buschfeuer entfacht. Die Eisenbahnverbindung zwischen den Ostküstenmetropolen Sydney und Melbourne war am Donnerstag wegen der Brände unterbrochen.

Die Flammen schlugen bei Albury zwischen den Bundesstaaten New South Wales und Victoria über die Gleise. Die Feuerwehr kämpfte im Südosten des Kontinents gegen mindestens 80 Brände. Überall waren Löschflugzeuge im Einsatz. Tausende Freiwillige unterstützten die Feuerwehr.

“Der Anstieg der Temperaturen und besonders der Wind machen das Ganze schwierig für die Feuerwehr“, sagte ein Sprecher im Fernsehen. Auf der Südhalbkugel ist Sommer, in Australien mit Temperaturen bis zu 40 Grad. Das ausgedörrte Buschland brennt wie Zunder. Nach Angaben der Feuerwehr brannten bis Donnerstag zwei Häuser sowie Ställe und Wohnwagen ab. Drei Menschen wurden verletzt.

Nach Angaben des australischen Senders ABC sprachen die Behörden für Sydney ein Verbot aus, Feuer zu machen. Vielerorts im Bundesstaat New South Wales herrschten extreme Bedingungen. Ein Vertreter der Feuerwehr sagte, in 14 von 21 Gebieten sei ein Verbot ausgesprochen worden, mit Feuer zu hantieren.

“Es ist wichtig, dass die Menschen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und die Regeln eines absoluten Feuer-Verbots verstehen“, sagte Anthony Clark laut der ABC-Internetseite. Etwa 100 Feuerwehrleute hätten einen Brand im Naturreservat Windsor Dawns unter Kontrolle gebracht. Ein Buschfeuer nahe Bathurst ist den Angaben zufolge gelegt worden, dies hätten Ermittlungen ergeben.

dpa

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