Hinterbliebene der Airbus-Opfer sollen Entschädigung erhalten

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Bei dem Absturz der Air-France-Maschine kamen 228 Menschen ums Leben.

Paris/Genf - Frankreich will den Hinterbliebenen des Air-France-Absturzes nach brasilianischen Angaben eine Entschädigung zahlen.

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy habe ihm gesagt, sein Land werde diese Verantwortung übernehmen, erklärte der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva am Montag in Genf. Die Entschädigung werde sowohl an die Angehörigen der französischen Opfer als auch an jene anderer Nationen gezahlt. Bei dem Absturz kamen 228 Menschen ums Leben.

Die Fluggesellschaft Air France hat nach dem Unglück vor der Küste Brasiliens in seiner Airbus-Flotte nun alle sogenannten Pitot-Sensoren ausgetauscht.

Ob fehlerhafte oder vereiste Pitot-Sensoren tatsächlich für die Katastrophe verantwortlich waren, ist weiterhin unklar. Airbus hatte allerdings schon im vergangenen Oktober den Austausch dieser Geräte an der Außenhülle von Flugzeugen empfohlen. Eine konkrete Anordnung erging jedoch nicht. Die Suche nach dem Flugschreiber und dem Stimmenrekorder des Flugzeugs wurde unterdessen im Unglücksgebiet fortgesetzt.

Ein französisches Atom-U-Boot erhielt am Montag Unterstützung von einem niederländischen Schiff mit einer US-Ortungsboje. Es sollte zunächst eine Fläche von mehr als 5.000 Quadratkilometern auf Signale der Black Box absuchen. Ein weiteres niederländisches Schiff mit einer US-Ortungsboje wurde noch am Montag in dem Gebiet erwartet. Die Suche steht unter Zeitdruck, da die Black Box nur für etwa 30 Tage nach einem Absturz Signale aussendet.

AP

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