Stellenanzeige in Saudi-Arabien

"Henker gesucht. Keine Erfahrung nötig." 

+
Nach dem Tod des saudischen Königs Abdullah ist jetzt sein Halbbruder Salman an der Macht.

Riad - Menschenrechtler sind alarmiert: In Saudi-Arabien hat sich die Zahl der Hinrichtungen in den vergangenen Monaten deutlich erhöht. Jetzt werden per Stellenanzeige acht Henker gesucht.

Die saudi-arabische Regierung sucht per Anzeige acht Henker. Für die Arbeit sei keine besondere Qualifizierung oder Erfahrung nötig, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Stellenausschreibung. Aufgabe der Henker ist es demnach, zum Tode verurteilte Menschen zu köpfen. Zudem sollen sie verurteilten Dieben Gliedmaßen amputieren.

In dem Königreich, wo das Scharia-Recht angewandt wird, steht auf Vergewaltigung, Mord, Abfallen vom Glauben, bewaffneten Raub und Drogenhandel die Todesstrafe.

Seit dem Jahresbeginn wurden bereits 84 Menschen exekutiert. Im Jahr 2014 hatte es insgesamt 87 Hinrichtungen gegeben. Menschenrechtler kritisierten die hohe Zahl der Exekutionen in Saudi-Arabien wiederholt scharf.

afp

Das könnte Sie auch interessieren

Max Giesinger im Pier 2

Max Giesinger im Pier 2

Porsche Cayenne Turbo im Test: Der geht voll auf den Zeiger

Porsche Cayenne Turbo im Test: Der geht voll auf den Zeiger

Die Spitzenküche sucht Qualität vor Ort

Die Spitzenküche sucht Qualität vor Ort

BVB kriselt weiter: Champions-League-K.o. nach 1:2

BVB kriselt weiter: Champions-League-K.o. nach 1:2

Meistgelesene Artikel

Das halbe Gesicht dieser Frau verbrennt über Nacht - sie hat einen schlimmen Verdacht

Das halbe Gesicht dieser Frau verbrennt über Nacht - sie hat einen schlimmen Verdacht

TV-Reporter schreibt unheimliche Nachricht und verschwindet dann im Dschungel

TV-Reporter schreibt unheimliche Nachricht und verschwindet dann im Dschungel

Einer der gefürchtetsten Paten: Ehemaliger Mafia-Boss Toto Riina gestorben

Einer der gefürchtetsten Paten: Ehemaliger Mafia-Boss Toto Riina gestorben

Baby nach drei Tagen im iranischen Erdbebengebiet lebendig geborgen

Baby nach drei Tagen im iranischen Erdbebengebiet lebendig geborgen

Kommentare