Gynäkologen gegen künstliche Befruchtung im Ausland

+
Petrischale im Kinderwunschzentrum Leipzig. Foto: Waltraud Grubitzsch/Archiv

München (dpa) - Die deutschen Gynäkologen warnen vor den Verheißungen einer künstlichen Befruchtung im Ausland.

"Da werden den Patientinnen häufig unberechtigte Hoffnungen gemacht", sagte Thomas Strowitzki, Ärztlicher Direktor an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg, am Freitag auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in München. Die Chance auf eine erfolgreiche künstliche Befruchtung sei im Ausland nicht höher als hierzulande.

Auf dem Kongress stellten die Mediziner auch neue Leitlinien zur Behandlung von Gebärmutterhalskrebs vor. "Diese Handlungsempfehlungen werden helfen, die Sterberate zu senken", sagte Matthias Beckmann, Leitlinienbeauftragter der DGGG. Die Behandlung solle verstärkt in zertifizierten Zentren erfolgen. Die neuen Leitlinien dienen auch dazu, die Qualität der Einrichtungen offenzulegen. "Wir haben keine Angst vor Transparenz, wir fördern sie", sagte DGGG-Vizepräsident Diethelm Wallwiener.

DGGG-Kongress

Grusel-Shots und erster Abschied: Der achte Dschungel-Tag in Bildern

Grusel-Shots und erster Abschied: Der achte Dschungel-Tag in Bildern

DHB-Team bei WM als Gruppensieger in K.o.-Runde

DHB-Team bei WM als Gruppensieger in K.o.-Runde

Amtseinführung von Donald Trump: Die Fotos vom Kapitol

Amtseinführung von Donald Trump: Die Fotos vom Kapitol

Werder-Abschlusstraining am Freitag

Werder-Abschlusstraining am Freitag

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Lawinen-Drama in Italien: Vier Kinder unter den Überlebenden

Lawinen-Drama in Italien: Vier Kinder unter den Überlebenden

Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote

Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote

Deutscher Segler im Atlantik tot aufgefunden

Deutscher Segler im Atlantik tot aufgefunden

Kommentare