Gruppe von Jägern im Nordkaukasus ermordet

Moskau - Brutale Morde im russischen Nordkaukasus: In einem Wald hat die Polizei die mit Schusswunden übersäten Leichen von sieben Jägern entdeckt. Sie wurden nach Behördenangaben von vier "Banditen" überfallen.

So werden die islamistischen Terroristen in der Region von der Staatsmacht genannt werden. In ersten Berichten war von acht Toten die Rede gewesen. Zwei Opfer hätten das Massaker überlebt, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörden in der Teilrepublik Kabardino-Balkarien nach Angaben der Agentur Interfax am Samstag. Die mit Maschinenpistolen und Pistolen bewaffneten Mörder hätten zwei Autos der Jäger geraubt.

Vor gut drei Jahren waren in der Gegend neun Jäger wegen ihrer Waffen ermordet worden. Die Region gilt als Rückzugsgebiet islamistischer Untergrundkämpfer, die sich im muslimisch geprägten Nordkaukasus fast täglich Gefechte mit kriminellen Banden und kremltreuen Einheiten liefern.

dpa

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