Mindestens zwei Tote

Großeinsatz gegen bewaffnete Banden in Armenvierteln von Rio de Janeiro

Rio de Janeiro
1 von 25
Fast 5000 Polizisten und Soldaten sind in mehreren Armenvierteln der brasilianischen Metropole gegen bewaffnete Banden vorgegangen. Mindestens zwei Menschen wurden dabei in den Favelas Lins und São João getötet.
Rio de Janeiro
2 von 25
Fast 5000 Polizisten und Soldaten sind in mehreren Armenvierteln der brasilianischen Metropole gegen bewaffnete Banden vorgegangen. Mindestens zwei Menschen wurden dabei in den Favelas Lins und São João getötet.
Rio de Janeiro
3 von 25
Fast 5000 Polizisten und Soldaten sind in mehreren Armenvierteln der brasilianischen Metropole gegen bewaffnete Banden vorgegangen. Mindestens zwei Menschen wurden dabei in den Favelas Lins und São João getötet.
Rio de Janeiro
4 von 25
Fast 5000 Polizisten und Soldaten sind in mehreren Armenvierteln der brasilianischen Metropole gegen bewaffnete Banden vorgegangen. Mindestens zwei Menschen wurden dabei in den Favelas Lins und São João getötet.
Rio de Janeiro
5 von 25
Fast 5000 Polizisten und Soldaten sind in mehreren Armenvierteln der brasilianischen Metropole gegen bewaffnete Banden vorgegangen. Mindestens zwei Menschen wurden dabei in den Favelas Lins und São João getötet.
Rio de Janeiro
6 von 25
Fast 5000 Polizisten und Soldaten sind in mehreren Armenvierteln der brasilianischen Metropole gegen bewaffnete Banden vorgegangen. Mindestens zwei Menschen wurden dabei in den Favelas Lins und São João getötet.
Rio de Janeiro
7 von 25
Fast 5000 Polizisten und Soldaten sind in mehreren Armenvierteln der brasilianischen Metropole gegen bewaffnete Banden vorgegangen. Mindestens zwei Menschen wurden dabei in den Favelas Lins und São João getötet.
Rio de Janeiro
8 von 25
Fast 5000 Polizisten und Soldaten sind in mehreren Armenvierteln der brasilianischen Metropole gegen bewaffnete Banden vorgegangen. Mindestens zwei Menschen wurden dabei in den Favelas Lins und São João getötet.

Genau ein Jahr nach der Eröffnung der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind fast 5000 Polizisten und Soldaten in mehreren Armenvierteln der brasilianischen Metropole gegen bewaffnete Banden vorgegangen.

Bei dem Einsatz in mehreren Armenvierteln in Rio de Janeiro wurden mindestens zwei Menschen getötet, wie der Chef der Sicherheitsbehörden des Bundesstaates Rio de Janeiro mitteilte. Die mit 40 Haftbefehlen ausgestatteten Einsatzkräfte rückten demnach zu Großeinsätzen in fünf Favelas aus.

Bei Zusammenstößen in den Favelas Lins und São João wurden zwei "Kriminelle" getötet, wie Sicherheitschef Robert Sa sagte. In diesen beiden Armenvierteln zusammen lebt fast ein Viertel der Gesamtbevölkerung von Rio unter äußerst prekären Bedingungen. "Es war eine Atmosphäre der Spannung und Angst", sagte die 23-jährige Bewohnerin Vanuza Barroso da Silva, die versuchte, trotz des Großeinsatzes zu ihrer Arbeitsstelle in einem Supermarkt zu gelangen.

"Sie behandeln uns, als wären wir Müll", sagte ihr Vater, der 46-jährige Roberto, erzürnt über die Sicherheitskräfte. Jeder, der die Favelas betreten oder verlassen wollte, wurde intensiv durchsucht und befragt. Bei dem Großeinsatz wurden den Behördenangaben zufolge mindestens 18 Menschen festgenommen. Die Beamten beschlagnahmten zudem Fahrzeuge, Waffen und Drogen.

In Rio wurden in den vergangenen Wochen verstärkt Gewalttaten und Lastwagen-Diebstähle verzeichnet. Brasiliens Präsident Michel Temer erließ vergangene Woche ein Dekret, das dem Bundesstaat den Einsatz der Armee im Kampf gegen das organisierte Verbrechen erlaubt. Daraufhin gingen 10.000 Sicherheitskräfte, darunter 8500 Soldaten, in Rio in Stellung. Der Einsatz vom Samstag war Teil dieser Mobilisierung.

Im ersten Vierteljahr 2017 gab es in Rio mit 3457 Morden die höchste Mordrate seit 2009. Rivalisierende Drogenbanden kämpfen gewaltsam um die Kontrolle über die Favelas, dabei kommt es immer wieder zu tödlichen Schießereien. Häufig sind auch Polizisten in die Schusswechsel verwickelt. 93 Polizeibeamte wurden seit Jahresbeginn in Rio getötet.

Vor genau einem Jahr waren in dem nahe der Favela Lins gelegenen Stadion Maracanã die Olympischen Spiele eröffnet worden. Seither ist die Stadt nahezu bankrott.

AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Deichbrand 2018: Beste Stimmung auf den Campingplätzen

Staub, überall Staub - na und? Auch der Deichbrand-Samstag zeichnet sich durch gute Laune auf den Campingplätzen aus. Wir haben uns umgeschaut.
Deichbrand 2018: Beste Stimmung auf den Campingplätzen

Gefahrgut-Einsatz bei der Verdener Kreisverwaltung

Am Freitagmorgen musste das Hauptgebäude der Kreisverwaltung in Verden abgesperrt werden. In einem Brief wurde weißen Pulver gefunden. Die Feuerwehr …
Gefahrgut-Einsatz bei der Verdener Kreisverwaltung

Abbrucharbeiten in der KGS Leeste

Die Kompaktsanierung der KGS Leeste ist mit Abbrucharbeiten im Hattesohl-Trakt gestartet. In diesen Gebäudekomplex ziehen die Hauswirtschaftsräume …
Abbrucharbeiten in der KGS Leeste

Fotostrecke: Werder verliert Testkick gegen Köln

Der SV Werder Bremen hat am Freitagabend das Testspiel gegen Zweitligist 1. FC Köln im Zillertal-Trainingslager mit 0:1 verloren.
Fotostrecke: Werder verliert Testkick gegen Köln

Meistgelesene Artikel

Jäger treibt Wildtiere vor der Ernte aus dem Feld - plötzlich fällt ein Schuss 

Jäger treibt Wildtiere vor der Ernte aus dem Feld - plötzlich fällt ein Schuss 

Horror-Unfall auf A81 bei Heilbronn: Vier Tote, vier schwerstverletzt - was wir wissen

Horror-Unfall auf A81 bei Heilbronn: Vier Tote, vier schwerstverletzt - was wir wissen

Vater stirbt bei Autounfall im Beisein seines Sohnes - Zehnjähriger in Lebensgefahr

Vater stirbt bei Autounfall im Beisein seines Sohnes - Zehnjähriger in Lebensgefahr

Tochter tötet Vater, nachdem sie in einer Schachtel verstörende Fotos findet

Tochter tötet Vater, nachdem sie in einer Schachtel verstörende Fotos findet

Kommentare