Größter AKW-Betreiber schickt Experten nach Japan

Paris - Der weltgrößte Betreiber von Atomkraftwerken, der französische Konzern EDF, will Spezialisten und Material nach Japan schicken.

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“Wir wollen nicht nur Zuschauer sein, sondern auch handeln und uns mit unseren japanischen Kollegen solidarisch zeigen“, sagte der Chef des französischen Stromkonzerns Henri Proglio am Mittwoch dem Sender RTL. Das Unternehmen wolle unter anderem Roboter schicken. Weitere Details, etwa zum Einsatzort der Spezialisten, nannte er zunächst nicht. EDF stehe in täglichem Kontakt mit dem japanischen Atomunternehmen Tepco, Betreiber der Unglücksanlage Fukushima Eins.

Japan im Chaos: Die Bilder vom Mittwoch

Erdbeben Atom-Krise Japan
Mit Hubschraubern wurde versucht Wasser auf die Reaktoren zu schütten, um die Brennstäbe zu kühlen. © AP Photo/NHK TV
Erdbeben Atom-Krise Japan
Der Einsatz musste jedoch nach kurzer Zeit abgebrochen werden. © AP Photo/NHK TV
Erdbeben Atom-Krise Japan
"Japan - We are all thinking about you and praying!". Mit diesen Worten will Skifahrerin Lindsey Vonn Japan Mut machen. © AP
Erdbeben Atom-Krise Japan
Auch der Schweizer Skifahrer Didier Cuche richtet sich an Japan: "Japan, Never give up!" © AP
Erdbeben Atom-Krise Japan
Überlebende des Tsunamis suchen mit Handzetteln nach ihren Angehörigen. © AP
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Bilder des Fernsehsenders NHK zeigen die Schäden am AKW Fukushima. © AP Photo/NHK TV
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In der Nähe des AKW Fukushima wurde ein Untersuchungszentrum für radioaktive Strahlung eingerichtet. © AP
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Eine Frau hält ihren Hund bei der Untersuchung auf radioaktive Strahlung. © AP
Erdbeben Atom-Krise Japan
Die Menschen warten, bis sie auf radioaktive Strahlung gescannt werden. © AP
Erdbeben Atom-Krise Japan
Erste aktuelle Nahaufnahmen des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima. © AP
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Männer zapfen das Benzin aus einem zerstörten Auto. © AP
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Anwohner warten in einer Schlange um ihre Benzinkanister zu füllen. © AP
Erdbeben Atom-Krise Japan
Das Bild zeigt das Kraftwerk vor dem Erdbeben. © AP
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Ein Satellitenbild zeigt die aktuelle Lage im Kraftwerk Fukushima © DigitalGlobe
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Mitarbeiter des Kraftwerkbetreibers TEPCA erklären während einer Pressekonferenz die Lage. © AP
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Die Mitarbeiter zeigen auf einem Foto die Schäden am Kraftwerk Fukushima. © AP
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Ein Kind mit einer Atemschutzmaske. © AP
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Der Bundestag hat am Mittwoch der Opfer der Natur- und Atomkatastrophe in Japan gedacht. © dpa
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Tausende Menschen in Japan stehen nach dem Tsunami vor dem Nichts. © AP
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Bei Temperaturen teilweise unter dem Gefrierpunkt, sind die Überlebenschancen sehr gering. © AP
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In Tokio verfolgen die Bewohner die aktuellen Geschehnisse. © AP
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Lufthansapassagiere stehen auf dem Flughafen von Osaka in Japan am Check In Schalter für einen Flug nach München. © AP
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Japans Bevölkerung kauft Schut-Utensilien gegen Radioaktivität. © AP
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Schüler aus Indien halten im Gedenken an die Erdbeben-Opfer in Japan Laternen hoch. © AP
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Niemand weiß, wann die Menschen wieder in ihre Häuser, oder was davon übrig ist, zurück können. © AP
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Ein Satellitenbild zeigt die aktuelle Lage im Kraftwerk Fukushima © DigitalGlobe
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Eine Frau wird auf radioaktive Strahlung getestet. © AP
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Feuerwehrmänner kämpfen weiter gegen das Chaos nach dem Erdbeben. © AP
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Die Einsatzkräfte bergen täglich hunderte Leichen aus den Trümmern. © dpa

Proglio wies zugleich Forderungen nach einem Ende für das älteste französische Atomkraftwerk Fessenheim nahe der deutschen Grenze zurück. “Das ist als ob man behaupten würde, dass alle Pariser Wohnhäuser, die älter als 20 Jahre sind, abgerissen werden sollten“, sagte er. Das Atomkraftwerk sei vielmehr ein industrielles Gut, das sorgfältig unterhalten und modernisiert werden müsse. EDF investiere jährlich zwei Milliarden Euro in die Modernisierung seiner Atomkraftwerke, fügte er hinzu.

Fukushima: Das AKW, vor dem die Welt zittert

Vor diesem Atomkraftwerk zittert die Welt: Das Akw Fukushima I (250 Kilometer nördlich von Tokio in der Stadt Okuma) an der japanischen Küste wurde durch das Jahrhundert-Erdbeben und den anschließenden Tsunami schwer beschädigt. © AP
Die Lage in Fukushima (Satellitenaufnahme) spitzt sich aktuell weiter zu: In dem AKW gab es eine zweite Explosion, in Block 2 waren Brennstäbe zwischenzeitlich ohne Wasser. © AP/GeoEye
Am 17. November 1970 ging der vom Stromversorger Tokyo Electric Power Company (Tepco) betriebene Siedewasserreaktor mit einer Bruttoerzeugungskapazität von 460 Megawatt ans Netz und lieferte seit März 1971 komerziell Strom. © AP
Immer wieder gab es Pannen: 2006 trat radioaktiver Dampf aus einem Rohr aus, 2002 wurden Risse in Wasserrohren entdeckt. © AP
Im Jahr 2000 musste ein Reaktor wegen eines Lochs in einem Brennstab abgeschaltet werden. Und im September 2002 musste der Betreiber Tepco in einem Vertuschungsskandal einräumen, Berichte über Schäden jahrelang gefälscht zu haben.   © AP
Eine Explosion im Fukushima-AKW. Das Bild stammt vom Montag, 14. März. © AP
Der Reaktor 1 des Kernkraftwerks vor (links) und nach dem Erdbeben mit anschließendem Tsunami. © AP
Links im Bild: Der beschädigte Reaktor 1 des AKW Fukushima I. © AP
Links: Der beschädigte Reaktor 3 des AKW Fukushima I. In diesem hat sich am Samstag eine Explosion ereignet. © AP
Links: Der beschädigte Reaktor 3 des AKW Fukushima I. In diesem hat sich am Samstag eine Explosion ereignet. © AP
Ein Techniker hält im Umkreis des AKW Fukushima I einen Geiger-Zähler an ein Kind, um dieses auf radioaktive Strahlung zu überprüfen. © AP
Im Umkreis des AKW Fukushima I werden Menschen versorgt.  © AP
Techniker überprüfen einen Mann und ein Kind auf radioaktive Strahlung.  © AP
Ein Techniker überprüft einen älteren Mann auf radioaktive Strahlung. © AP
Ein Techniker überprüft einen Mann auf radioaktive Strahlung. © AP
Ein Techniker überprüft einen Mann und seinen  Hund auf radioaktive Strahlung. © AP
Techniker überprüfen einen Mann auf radioaktive Strahlung. © AP
Ein Techniker überprüft einen Mann und ein Kind auf radioaktive Strahlung. © AP
Soldaten evakuieren eine ältere Frau im Umkreis des AKW Fukushima. © AP
Soldaten im Umkreis des AKW Fukushima. © AP
Ein Techniker überprüft einen Mann auf radioaktive Strahlung. © AP
Ein Techniker überprüft einen Mann auf radioaktive Strahlung. © dpa
Soldaten im Umkreis des AKW Fukushima. © dpa
Japaner verfolgen im Fernsehen einen Bericht über die Lage am AKW Fukushima. © dpa

Umweltschützer fordern regelmäßig, das 1977 gebaute Atomkraftwerk vom Netz zu nehmen. Die Behörde für Atomsicherheit überprüft das Atomkraftwerk in Fessenheim gerade und will sich im April dazu äußern, ob es weiter in Betrieb bleiben soll.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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