Greenpeace schweißt Tore von Krümmel zu

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Aktivisten der Umweltschutzorganisation "Greenpeace" demonstrieren vor der Einfahrt zum Atomkraftwerk Krümmel.

Hamburg  - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat nach eigenen Angaben am Mittwoch die Einfahrtstore zum Atomreaktor Krümmel zugeschweißt.

An jedem der fünf Tore wurden laut einer Mitteilung zusätzlich Hinweisschilder angebracht mit der Aufschrift: “AKW Krümmel geschlossen wegen Unzuverlässigkeit von Vattenfall“.

Greenpeace forderte die Chefin der schleswig-holsteinischen Atomaufsicht, Sozialministerin Gitta Trauernicht, auf, die Betriebsgenehmigung des Betreibers Vattenfall “wegen erwiesener Unzuverlässigkeit“ zu widerrufen. Die Aufsichtsbehörden agieren nach Ansicht von Greenpeace “seit Jahren zunehmend zögerlich gegenüber den Stromkonzernen, weil sie Schadensersatzforderungen fürchten“.

Krümmel ist seit einem Transformator-Kurzschluss am Samstag abgeschaltet. Das AKW war nach einem Brand in einem der beiden Maschinentransformatoren im Sommer 2007 für zwei Jahre stillgelegt worden. Bei der Reparatur und den folgenden Wartungsarbeiten tauchten immer neue technische Probleme auf.

AP

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