Neue Abdeckung, doch die Katastrophe geht weiter

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Jeden Tag treten zwischen 2,2 und 4,7 Millionen Liter ins Meer aus.

Houston - Der Ölkonzern BP will eine neue Abdeckung über der leckgeschlagenen Bohrleitung im Golf von Mexiko anbringen. Bis es soweit ist, können noch Wochen vergehen und das Öl weiter sprudeln.

Der geplante Trichter werde etwas größer und passgenauer sein, sagte Unternehmenssprecher Robert Wine am Montag der Nachrichtenagentur AP. Während der Arbeiten könnte allerdings bereits aufgefangenes Rohöl ins Meer gelangen. Der aktuell angebrachte Trichter nimmt nach Angaben der US-Küstenwache bis zu 1,7 Millionen Liter Öl täglich auf. Allerdings treten Schätzungen zufolge aus der beschädigten Bohrleitung jeden Tag zwischen 2,2 und 4,7 Millionen Liter ins Meer aus.

Seit Beginn der Katastrophe vor fast sieben Wochen sind bereits zwischen 87 Millionen und 189 Millionen Liter in den Golf von Mexiko gelangt. Langfristig soll der Ölstrom durch zwei Ersatzbohrungen gestoppt werden, bis dahin werden aber noch zwei Monate vergehen.

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