Gewitterfront zieht über Deutschland

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Gewitterwolken schieben sich über Frankfurt am Main.

Frankfurt/Main - Eine große Gewitterfront ist am Freitag vom Südwesten Deutschlands in den Nordosten gezogen. Am Samstag kommt dann überall der Temperatursturz.

Eine langgestreckte Gewitterfront ist am Freitag über Deutschland gezogen und hat vielen Regionen schwere Schauer und heftige Gewitter gebracht. Teilweise gab es Sturmböen und Hagel. Damit beendete das Tief “Volkrat“ das kurze Gastspiel des Hochsommers. Am Wochenende bleibt es mit Temperaturen zwischen 16 bis 21 Grad eher kühl.

Am schwersten betroffen von den Unwettern war Mitteldeutschland: In Köthen in Sachsen-Anhalt fielen innerhalb einer Stunde 41 Liter Regen pro Quadratmeter, 26 Liter waren es am Leipziger Flughafen, wie Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst sagte. Seit dem Morgen waren Gewitter von Baden-Württemberg und das Saarland über Rheinland-Pfalz und Hessen Richtung Nordosten gezogen. Gegen 15.30 Uhr erstreckte sich die Gewitterfront von der Lübecker Bucht bis nach Sachsen und zog auf Berlin zu. Hier hatte die Sonne am Freitag noch einmal kräftig eingeheizt und für Temperaturen über 30 Grad gesorgt.

Laut Wetterdienst sollten die Gewitter über Ostdeutschland erst im Laufe der Nacht allmählich abklingen. “Doch der kräftige und länger anhaltende Regen bleiben dem Osten noch viele Stunden erhalten. An der Rückseite der Gewitterfront schüttet es sich so richtig aus“, sagte der Meteorologe.

Wetterumschwung am Samstag

Am (morgigen) Samstag soll sich der Wetterumschwung voll bemerkbar machen: Mit nur noch 16 bis 21 Grad wird es deutlich kühler, wie der Wetterdienst vorhersagte. Regen gibt es vor allem im Osten und Süden Deutschlands, zum Teil fallen die Schauer und Gewitter heftig aus.

In der Nacht kann es sich dann sogar auf zehn Grad abkühlen. Wechselnd bewölkt ist es auch am Sonntag. Wieder gibt es Schauer, örtlich auch kurze Gewitter. Größere Auflockrungen sind allenfalls im Süden und in den Mittelgebirge möglich. Die Temperaturen liegen zwischen 16 und 21 Grad.

Es gewittert weiter

Zum Beginn der neuen Woche ändert sich die Lage kaum: Wieder ist es wechselnd bevölkert, und es gibt Schauer, örtlich auch kurze Gewitter. Die Höchsttemperaturen klettern leicht, und zwar auf 17 bis 22 Grad. Die Hitze kehrt ab Dienstag zurück - zumindest in einigen Regionen: Zwar ist es wechselnd bis stark bewölkt und vereinzelt kann es Schauer, im Süden auch Gewitter geben. Die Temperaturen steigen jedoch auf Werte zwischen 19 Grad auf den Inseln und bis 28 Grad am Oberrhein.

Von Mittwoch und Donnerstag überwiegt wechselnde bis starke Quellbewölkung, wobei es im Tagesverlauf wieder kräftige Schauer und teilweise auch heftige Gewitter mit Starkregen und Hagel gibt. Die höchsten Temperaturen liegen dann bei 21 Grad an der Küste und 30 Grad im Südosten.

AP

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