Gesunkene Fähre vor Tonga gefunden

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Die Leichen der 93 Passagiere der Fähre konnten noch nicht gefunden werden.

Wellington - Suchtrupps haben vor der Küste des Südseeparadieses Tonga die vor einer Woche mit 149 Menschen an Bord gekenterte Fähre gefunden.

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Polizeikommandant Chris Kelly sagte, die Taucher hätten das Wrack 11 Seemeilen südsüdwestlich der zum Königreich gehörenden Insel Nomuka entdeckt. “Größe und Form passen zu dem vermissten Schiff. Es scheint unbeschädigt zu sein und liegt aufrecht in etwa 110 Metern Tiefe“, erläuterte er weiter. Die Leichen der noch immer vermissten 93 Passagiere, unter ihnen zwei Deutsche, seien möglicherweise im Schiffsrumpf gefangen.

Die Experten teilten am Mittwochnachmittag (Ortszeit) mit, dass das Wrack für Taucher aus Australien und Neuseeland zu tief unter Wasser liege. Am Samstag soll aber ein Team aus Neuseeland mit einem Unterwasserroboter und Kameras in der Hauptstadt Nukualofa eintreffen. Erst dann könne man ganz sicher sein, die gesunkene “Princess Ashika“ gefunden zu haben. Am Dienstag war ein Tau im Wasser entdeckt worden, das erste Hinweise auf den genauen Unglücksort der Fähre gab. Die Bergungsarbeiten seien zur Zeit wegen des schlechten Wetters eingestellt worden.

Die Fähre war am vergangenen Mittwoch rund 86 Kilometer nordöstlich von Nukualofa gesunken. Bislang wurden zwei Tote geborgen, 54 Menschen überlebten den Untergang. Das Schiff war vermutlich von einer hohen Welle getroffen worden. Dabei waren nach ersten Erkenntnissen Fahrzeuge auf der Fähre verrutscht und hatten sie zum Kentern gebracht. Viele Passagiere hatten zu dieser Zeit geschlafen.

dpa

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