Absturz in französischen Alpen

Germanwings-Co-Pilot war bei Dutzenden Ärzten

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Blick in das Cockpit des verunglückten Airbus A320: Das Bild entstand am 22. März 2015 nach einem der letzten Flüge vor dem Absturz der Maschine.

Düsseldorf - Der Co-Pilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat in den zwei Jahren vor der Katastrophe Dutzende Ärzte aufgesucht.

Ein Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft bestätigte die Aussage der französischen Kollegen und grenzte sie zeitlich ein.

Der Co-Pilot habe die Mediziner wegen mehrerer gesundheitlicher Probleme konsultiert. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft führt nach dem Absturz der Passagiermaschine in Frankreich am 24. März die Ermittlungen in Deutschland.

Bei dem Unglück starben alle 150 Menschen an Bord, unter ihnen 72 Deutsche. Nach der Katastrophe hatten die Ermittler zahlreiche Verdachtsmomente gegen den Co-Piloten entdeckt. Er soll den Piloten aus dem Cockpit ausgesperrt und den Sinkflug der Maschine über den französischen Alpen bewusst eingeleitet haben. Der Co-Pilot soll psychische Probleme gehabt haben.

dpa

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