Aktuelle News zum Germanwings-Absturz

Ticker: Lufthansa wehrt sich gegen Vorwürfe

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Germanwings-Geschäftsführer Thomas Winkelmann (l.) und Lufthansa-Chef Carsten Spohr.

Paris - Der Co-Pilot des Germanwings-Unglücksflugs litt unter Depressionen. Das wusste die Lufthansa, gab die Informationen aber nicht an das Luftfahrtbundesamt weiter. Die Rettungskräfte konzentrieren sich derweil auf die Habseligkeiten der Opfer.

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Die Fakten des Germanwings-Absturzes im Überblick

> Der zweite Flugschreiber ist am Donnerstag gefunden worden. Eine erste Auswertung bestätigt, dass der Co-Pilot von Flug 4U9525 die Germanwings-Maschine absichtlich in den Sinkflug gebracht und dabei beschleunigt hat.

> Laut Düsseldorfer Staatsanwaltschaft galt der Co-Pilot Andreas L. vor einigen Jahren als suizidgefährdet. Die Verkehrsfliegerschule der Lufthansa wusste während der Ausbildung von Co-Pilot Andreas L. von einer vorausgegangenen Depression.

> Der Co-Pilot Andreas L. hat sich vor der Katastrophe im Internet über Selbsttötungsarten und Cockpit-Türen informiert

Ticker: Andreas L. besuchte mehrere Ärzte

+++ Die Betreuung von Angehörigen der Opfer des Germanwings-Absturzes soll gesichert bleiben. Darauf hat die zuständige Präfektur des Départements Alpes-de-Haute-Provence am Montag hingewiesen. Am Einsatzzentrum der Bergungskräfte in Seyne-les-Alpes stehe nahe dem Rathaus ein Rückzugsraum zur Besinnung zur Verfügung. Dort sei vier Stunden täglich eine psychologische Betreuung im Einsatz. Darüber hinaus verwies die Präfektur auf ein Team von Medizinern, dass für Angehörige die ganze Woche über bereitstehe. 

+++ Inzwischen ist die Lufthansa Vorwürfen entgegengetreten, sie habe ihre Informationspflichten gegenüber dem Luftfahrtbundesamt (LBA) verletzt. Die Airline reagierte auf einen Bericht der "Welt am Sonntag", wonach ihr medizinischer Dienst das Bundesamt womöglich pflichtwidrig nicht über die abgeklungene schwere Depression des Copiloten informiert hatte. "Lufthansa kommt ihren Informationspflichten gegenüber dem Luftfahrtbundesamt nach", erklärte das Unternehmen. Die Lufthansa wollte unter Verweis auf die Ermittlungen der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft keine Erklärungen zu dem konkreten Fall abgeben. Sie verwies aber auf eine Erklärung des Luftfahrtbundesamts, derzufolge ihr Vorgehen der Rechtslage entsprochen habe. Für Tauglichkeitszeugnisse für Piloten gelte Bestandsschutz, erklärte das Unternehmen am Montag. Die Flugmediziner seien befugt, diese Tauglichkeitszeugnisse zu verlängern, auch ohne das LBA einzuschalten.

+++ Nach „Spiegel“-Informationen durchsuchten Ermittler in der vergangenen Woche mehrere Arztpraxen, die der Copilot konsultiert haben soll. „Weiterhin wurden heute 5 Arztpraxen, die von dem Kopiloten aufgesucht wurden, durchsucht und die Krankenakten des Kopiloten sichergestellt“, zitiert das Magazin aus einer Zusammenfassung der Ergebnisse. Andreas L. suchte demnach sowohl Fachärzte für Neurologie als auch Fachärzte für Psychiatrie auf.

Die Katastrophe beschäftigte auch viele Kirchenvertreter in ihren Osterpredigten. Der Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann rief dazu auf, den Glauben im Alltag trotz Unglücken und Krisen nicht zu verlieren. Oft sei es schwer, daran festzuhalten, etwa im Hinblick auf den Absturz des Germanwings-Flugzeugs. Der Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, sagte: „Trotz allem bleiben uns nur hilflos wirkende Worte, Taten, Gesten - und fragend klagende Gebete.“

Einsatzkräfte suchen nur noch nach Habseligkeiten der Germanwings-Opfer

+++ Bei den Bergungsarbeiten an der Germanwings-Absturzstelle konzentrieren sich die Einsatzkräfte inzwischen auf die Habseligkeiten der Opfer. Andere Arbeiten seien weitgehend eingestellt, berichteten französische Medien am Sonntag unter Berufung auf die Präfektur. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Marseille wurden etwa zahlreiche Handys gefunden.

In der kommenden Woche soll damit begonnen werden, große Wrackteile von der Unglücksstelle abzutransportieren. Für schweres Bergungsgerät hatten die französischen Verantwortlichen eigens einen improvisierten Weg für Geländefahrzeuge zu dem sonst nur zu Fuß oder per Hubschrauber erreichbaren Ort des Absturzes präparieren lassen. Die Lufthansa hat bereits eine Spezialfirma damit beauftragt, das Gelände nach dem Absturz zu reinigen. Auch diese Arbeiten sollen unter Aufsicht von Staatsanwaltschaft und französischen Behörden erfolgen.

Luftfahrtbundesamt hatte keine Informationen über Co-Piloten

Seit 2009 wurde dem Co-Piloten Andreas L. insgesamt sechs Mal von Lufthansa-Ärzten die Tauglichkeit bescheinigt.

+++ Der medizinische Dienst der Lufthansa hat das Luftfahrtbundesamt einem Zeitungsbericht zufolge nicht über die abgeklungene schwere Depression des Co-Piloten der in Frankreich abgestürzten Germanwings-Maschine informiert. Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine schriftliche Stellungnahme des Luftfahrtbundesamtes berichtet, hatte die Braunschweiger Behörde bis zur Akteneinsicht beim Aeromedical Center der Lufthansa in Frankfurt in Main am 27. März "keinerlei Informationen über die medizinischen Hintergründe". Das Statement liegt auch der Deutschen Presse-Agentur vor. Man sei vom Flugmedizinischen Zentrum der Lufthansa nicht „über die abgeklungene schwere Depressionsphase“ informiert worden.

Laut der "Wams" hätten die Lufthansa-Ärzte, die den Piloten in den Jahren von 2009 bis 2014 untersuchten, das Luftfahrtbundesamt darüber informieren müssen. Ein Flugmediziner müsse seit April 2013 bei schweren Krankheiten wie einer Depression den Fall an die Aufsichtsbehörde verweisen. Seitdem habe es noch zwei Tauglichkeitsprüfungen gegeben, und zwar im Sommer 2013 und 2014.

Laut der "WamS" gab es in der Lizenz des Copiloten zudem einen sogenannten SIC-Vermerk, der vorschreibt, dass der untersuchende Arzt die lizenzvergebende Behörde kontaktieren muss. Das war aber nicht geschehen, wie das Luftfahrtbundesamt auf Anfrage der "WamS" bestätigte. Die Lufthansa wollte sich zu dem Fall nicht äußern und verwies auf staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, die vom Unternehmen natürlich voll unterstützt würden.

Seit 2009 hätten die Lufthansa-Ärzte in den unternehmenseigenen Aeromedical Centern in Frankfurt am Main und München insgesamt sechs Mal die Tauglichkeit von Andreas L. bestätigt, schreibt die "Wams". 2009 sei zusätzlich zum gewöhnlichen Test auch ein psychiatrisches Gutachten erstellt worden. Weitere derartige Gutachten seien aber nicht eingeholt worden.

Germanwings-Maschine nach technischem Defekt notgelandet

+++ Angehörige der Opfer der Germanwings-Tragödie haben sich am Samstag zu einer Gedenkfeier am Absturzort versammelt. 48 Familienmitglieder und Freunde der 150 Insassen, die bei dem Absturz am 24. März in den französischen Alpen ums Leben kamen, reisten zum Dorf Le Vernet, um an einem Denkmal nahe der Absturzstelle der Toten zu gedenken. In dem Dorf wurden sie von Vertretern der Lufthansa-Tochter in einem Hotel empfangen, wie die Präfektur Alpes-de-Haute-Provence mitteilte.

Rettungsfahrzeuge stehen am 04.04.2015 an einem notgelandeten Airbus der Fluggesellschaft Germanwings (Mitte) auf dem Flughafen in Stuttgart. Ein technischer Fehler hat die Maschine zur Notlandung gezwungen, verletzt wurde niemand.

+++ Ein technischer Fehler hat einen Airbus der Fluggesellschaft Germanwings zur Notlandung am Stuttgarter Flughafen gezwungen. Verletzt wurde niemand, wie der Geschäftsführer des Airports, Georg Fundel, am Samstag mitteilte.

„Es handelt sich hierbei um eine Standard-Sicherheitsprozedur. Die Landung war keine Notlandung“, hieß es in einer Mitteilung von Germanwings am Samstag. Auf dem Flug 4U814 von Köln/Bonn nach Venedig sei ein Ölverlust angezeigt worden. Aus Sicherheitsgründen sei daher ein Triebwerk abgeschaltet worden.

Bei dem Flughafen lautete die Wortwahl anders: „Es war eine Notlandung“, sagte der Geschäftsführer des Stuttgarter Flughafens, Georg Fundel, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Stattdessen sprach Germanwings von einer „Ausweichlandung“.

Bergungsarbeiten fortgesetzt - Angehörige von Polizei abgeschirmt

+++ Die Bergungsarbeiten in der Absturzregion der Germanwings-Katastrophe sind auch am Samstag fortgesetzt worden. Die Einsatzkräfte suchten an der schwer zugänglichen Stelle in den französischen Alpen weiter nach Teilen des abgestürzten Airbus und persönlichen Gegenständen der 150 Toten.

Mit Beginn des Osterwochenendes kamen auch wieder vermehrt Angehörige der Getöteten nach Seyne-les-Alpes in der Absturzregion, wie der französische Sender BFMTV berichtete. An der Gedenkstätte in Le Vernet nahe dem Absturzort waren Trauernde zu sehen. Die Angehörigen wurden wie auch in den vergangenen Tagen seit dem Absturz am 24. März von der Polizei abgeschirmt.

Loveparade-Selbsthilfe hat Botschaft für Familien der Absturzopfer

+++ Die Angehörigen der Opfer des Germanwings-Absturzes sollten nach Ansicht eines Betroffenen der Loveparade-Katastrophe eng zusammenrücken. „Wichtig ist, dass sie viel zusammen sind und sich organisieren“, rät Jürgen Hagemann von der Duisburger Loveparade-Selbsthilfe im Gespräch mit der dpa. „Die Angehörigen sollten sich auf jeden Fall an spezialisierte Anwälte wenden. Und sie sollten sich über ihre Erfahrungen austauschen. Einer alleine ist in der Phase, in der man emotional angeschlagen ist, verloren.“

Denn irgendwann gerate das Ereignis in Vergessenheit und die Hilfe werde weniger. „Dann trifft sie die volle Härte des Systems.“ Es komme dann zu Auseinandersetzungen mit Versicherungen. Sätze wie „Du willst doch am Tod deines Kindes nicht Geld verdienen wollen“ habe es schon von Versicherungen gegeben, sagt Hagemann, dessen Tochter bei der Loveparade-Katastrophe 2010 verletzt wurde. Auf solche Sätze von Versicherungen müssten die Familien der getöteten Germanwings-Passagiere vorbereitet sein. „Die Versicherungen bieten Geld an, verbunden mit Verzichtserklärungen.“

Alle Ereignisse vom Freitag: "Spiegel" berichtet über Durchsuchung von Arztpraxen

+++ Die zum Germanwings-Absturz ermittelnde Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat mehrere Arztpraxen durchsucht, bei denen der 27-jährige Co-Pilot Patient gewesen sein soll. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Mindestens fünf Ärzte seien befragt worden. Die Ermittler hätten die Krankenakten von Andreas L. mitgenommen.

Der Co-Pilot hat nach Spiegel-Informationen sowohl Fachärzte für Neurologie als auch Fachärzte für Psychiatrie konsultiert. Aus Ermittler-Kreisen heißt es dem Bericht zufolge, dass Andreas L. für sein Alter "eine erstaunliche Anzahl von Ärzten konsultiert" hätte.

Auswertung der Blackbox bestätigt Absturz-Absicht

+++ Eine erste Auswertung der zweiten Blackbox des Germanwings-Airbus bestätigt die These von einem absichtlich verursachten Absturz. Der Co-Pilot habe den Autopiloten wiederholt so verändert, dass die Geschwindigkeit im Sinkflug der Maschine beschleunigt wurde, erklärte die französische Luftfahrtermittlungsbehörde BEA am Freitag in Paris. Das habe eine "erste" Auswertung des am Donnerstag geborgenen Flugdatenschreibers ergeben.

Die Erklärung der französischen Luftverkehrs-Untersuchungsbehörde Bea vom Freitag im Wortlaut:

"Der Flugdatenschreiber (FDR, Flight Data Recorder) ist am gestrigen Abend in die Räumlichkeiten der Bea gebracht worden. Die Teams der Bea haben gleich nach der Ankunft mit den Arbeiten zur Öffnung begonnen.

Eine erste Auswertung zeigt, dass der im Cockpit anwesende Pilot den Autopiloten genutzt hat, um das Flugzeug in einen Sinkflug auf eine Höhe von 100 Fuß zu bringen, dann hat der Pilot während des Sinkflugs mehrfach die Einstellungen des Autopiloten geändert, um die Geschwindigkeit des sinkenden Flugzeugs zu erhöhen.

Die Arbeiten werden fortgesetzt, um den präzisen faktischen Ablauf des Flugs festzustellen."

+++ Der zweite Flugschreiber des abgestürzten Germanwings-Flugzeugs ist nach einem Medienbericht zur Auswertung in Paris eingetroffen. Der französische Fernsehsender BFM TV meldete am Freitag, die Blackbox sei in der Nacht zur Luftfahrtsuntersuchungsbehörde Bea gebracht worden. Die Ermittler erhoffen sich von den darauf gespeicherten Daten neue Erkenntnisse über den Hergang des Absturzes.

+++ Bei der Identifizierung der Opfer werden den französischen Ermittlern zufolge die gefundenen DNA-Profile mit Proben von Angehörigen abgeglichen. Die Arbeit soll Anfang kommender Woche losgehen. Die Angehörigen sollen bei einer Übereinstimmung rasch Bescheid bekommen.

+++ Nach Ostern soll eine neue Arbeitsgruppe starten, in der Fachleute der deutschen Luftfahrtbranche über Lehren aus dem Germanwings-Absturz beraten. Die Gruppe soll etwa auch über mögliche Veränderungen der Regeln zur festen Verriegelung der Cockpittüren beraten. Geprüft werden sollen auch weitere medizinische und psychologische Checks, mit denen die Flugtauglichkeit von Piloten festgestellt wird.

Reisen mit dem Flugzeug? 81 Prozent der Deutschen machen sich keine Sorgen

Ein französischer Ermittler hält ein Foto der verkohlten Blackbox der abgestürzten Germanwings-Maschine in die Kameras.

+++ Die französischen Ermittler setzen jetzt bei der Aufklärung des Germanwings-Absturzes auf den zweiten Flugschreiber. Die Blackbox mit den Flugdaten wird am Freitag in Paris bei der Untersuchungsbehörde Bea erwartet. Karfreitag ist in Frankreich kein Feiertag. Der zweite Flugschreiber war am Donnerstagnachmittag an der Unglücksstelle gefunden worden. Er war von Geröll verschüttet.

+++ Nach dem Germanwings-Absturz ist einer Umfrage zufolge nur eine Minderheit der Flugpassagiere sorgenvoller. 81 Prozent der Flugreisenden machen sich beim Fliegen nun keine größeren Sorgen, 17 Prozent machen sich mehr Sorgen, wie eine Umfrage des ARD-„Deutschlandtrends“ ergab. Dementsprechend wollten 89 Prozent der Flugreisenden das Flugzeug wie bisher nutzen. 9 Prozent beabsichtigten, in nächster Zeit nicht mit dem Flugzeug zu fliegen. 1 Prozent der Flugreisenden will ganz darauf verzichten. Befragt wurden Montag und Dienstag 1001 Wahlberechtigte.

+++ Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm (55), sieht im Osterglauben eine Hoffnung für die Hinterbliebenen des Germanwings-Absturzes. „Ich glaube, dass es auf jeden Fall ein Gericht geben wird. Denn es kann nicht sein, dass die Opfer von Unrecht und Gewalt einfach vergessen werden“, sagte der bayerische Landesbischof der Deutschen Presse-Agentur in München. „Es muss eine Sühne geben, ein Zurechtbringen. Das Faszinierende an der christlichen Theologie ist, dass Gott die Sühne selber übernimmt.“ Das sei der Sinn vom Kreuzestod Jesu.

Alle Ereignisse, News und Hintergründe vom Gründonnerstag lesen Sie in unserem Ticker zum Germanwings-Absturz von Donnerstag.

Germanwings-Absturz: Chronologie der Ereignisse

Dienstag, 24. März: Die in Barcelona gestartete Maschine mit Ziel Düsseldorf stürzt in den französischen Alpen ab. © dpa
144 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder sterben, darunter 75 Deutsche. © dpa
An Bord sind auch 16 Schüler und 2 Lehrerinnen aus Haltern (NRW). Nach dem Absturz treten etliche Germanwings-Besatzungen ihren Dienst nicht an. © dpa
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
Mittwoch, 25. März: Frankreichs Präsident François Hollande fliegt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft über den Unglücksort. © AFP
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
Helfer bergen im abgelegenen Tal bei Seyne-les-Alpes erste Opfer. Die Staatsanwaltschaft Marseille ermittelt wegen fahrlässiger Tötung. © AFP
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
Donnerstag, 26. März: Die Auswertung des Stimmenrekorders nährt einen ungeheuren Verdacht: © dpa
Laut Staatsanwalt Brice Robin hat Copilot Andreas L. (27) den Airbus wohl mit Absicht in die Katastrophe gesteuert. Der Pilot sei aus dem Cockpit ausgesperrt gewesen. © AFP
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
Angehörige gedenken erstmals nahe der Absturzstelle der Opfer. © dpa
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
Freitag, 27. März: Die Ermittler geben bekannt, dass bei dem Copiloten zu Hause zerrissene Krankschreibungen gefunden wurden, auch für den Absturztag. © 
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
Bundespräsident Joachim Gauck kommt zu einem Gedenkgottesdienst in Haltern. © dpa
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
Lufthansa (hier CEO Carsten Spohr) sagt den Hinterbliebenen eine finanzielle Soforthilfe von jeweils bis zu 50 000 Euro zu. © AFP
Viele Airlines führen die Zwei-Personen-Regel im Cockpit ein. © dpa
Samstag, 28. März: Germanwings eröffnet in der Nähe der Absturzstelle ein Betreuungszentrum für Angehörige. © AFP
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
Sonntag, 29. März: Berichte, der Copilot habe an starken psychischen Problemen gelitten, lösen eine Debatte über die ärztliche Schweigepflicht aus. © dpa
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
Montag, 30. März: Es wird offiziell bekannt, dass Lubitz Jahre vor dem Absturz als suizidgefährdet eingestuft und in Psychotherapie war.  © Staatsanwaltschaft Düsseldorf
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
In der Düsseldorfer Soko „Alpen“ beschäftigen sich etwa 100 Ermittler mit dem Absturz. © AFP
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
Experten der französischen Gendarmerie stellen sich darauf ein, dass die Identifizierung der Opfer mehrere Monate dauern kann. © AFP
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
Dienstag, 31. März: Ein Versicherungskonsortium hat laut Lufthansa für die Kosten der Katastrophe 278 Millionen Euro zurückgestellt. © AFP
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
Ein Video aus dem Airbus, das Mitarbeitern der Bild“ und der „Paris Match“ eigenen Angaben zufolge vorgelegen habe, soll Bilder aus den letzten Sekunden des Flugs zeigen. Die Staatsanwaltschaft fordert die Herausgabe des Videos. © dpa
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
Die Lufthansa gibt bekannt, dass ihre Verkehrsfliegerschule während der Ausbildung des Copiloten von einer früheren Depression wusste. © dpa
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
1. April: Nachdem die Gendarmerie die Bergung von Opfern an der Absturzzone abgeschlossen hat, konzentrieren sich die Experten auf die Suche nach dem zweiten Flugschreiber. © AFP
Absturz Germanwings-Flug 4U9525
In Haltern kommen erneut viele Menschen zu einem öffentlichen Gedenkgottesdienst zusammen. © AFP
Germanwings, Absturz
2. April: Einsatzkräfte finden den zweiten Flugschreiber der in den Alpen abgestürzten Germanwings-Maschine. © dpa
Germanwings, Absturz
3. April: Die Auswertung der zweiten Blackbox bestätigt den Verdacht: Der Copilot der Germanwings-Maschine hat den Airbus bewusst in den Sinkflug gebracht und dabei beschleunigt, wie die Analyse des Flugdatenscheibers ergab. Dies teilte die französische Untersuchungsbehörde Bea mit. © AFP
Germanwings, Absturz
5. April: Vor dem Absturz wusste das Luftfahrtbundesamt nach eigener Darstellung nichts über Lubitz' medizinische Vorgeschichte. Die Lufthansa weist den Verdacht zurück, Informationen zurückgehalten zu haben. © dpa
Germanwings, Absturz
7. April: Der Deutsche Fliegerarztverband fordert strengere Untersuchungen von Passagierflugzeug-Piloten. © dpa
Germanwings, Absturz
9. April: Eine Frau soll sich als Angehörige eines Absturzopfers ausgegeben haben, um auf Kosten der Fluggesellschaft nach Südfrankreich zu fliegen. Es wird wegen Betrugsverdachts ermittelt. © dpa
Germanwings, Absturz
13. April: Der Weltpilotenverband Ifalpa kritisiert vorschnelle Schlüsse aus den bisherigen Unfall-Untersuchungen. © dpa

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