Genf: Ausschreitungen bei Anti-WTO-Kundgebung

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Mehrere Scharmützel lieferten sich die Polizei und die WTO-Demonstranten in Genf.

Genf - Bei einer Demonstration gegen die Welthandelsorganisation (WTO) ist es am Samstag in Genf zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen.

Ein Sprecher der Genfer Kantonspolizei berichtete, gut eine Stunde nach Beginn der Demonstration mit rund 3.000 Teilnehmern hätte man bereits vier brennende Autos, mehrere zerbrochene Scheiben sowie Vandalismus gegen Geschäfte registriert.

Die angespannte Stimmung war schon vor der Kundgebung deutlich: Drei Bauernvertreter aus Südkorea wurden am Flughafen Genf-Cointrin an der Einreise in die Schweiz gehindert, wie die Gewerkschaft Uniterre kritisierte. Die Genfer Polizei sagte dazu, es handele sich um eine Entscheidung der Regierung in Bern. Die drei Angehaltenen seien als gewalttätig bekannt und verfügten in mehreren Ländern über ein Einreiseverbot.

Bei der WTO-Sitzung in Genf soll über neue Wege zur Ankurbelung der Weltwirtschaft beraten werden. Am Rande solcher turnusmäßigen Sitzungen ist es in mehreren Städten der Welt schön öfter zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen.

AP

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