Strafe für geistig Behinderten

Mann drohen 30 Tage Haft - wegen Lachens

New York - Einem geistig behinderten Mann drohen 30 Tage Haft, weil er zu laut gelacht hat. Schuld ist eine Nachbarin, die die Polizei rief. Die Mutter des Mannes kann seine Reaktion aber erklären.

Einem geistig behinderten Mann aus New York drohen 30 Tage Haft - wegen seines Lachens. Der 42-Jährige hatte nach einem Bericht der „New York Post“ vom Samstag so laut gelacht, dass seine Nachbarin aus dem Nebenhaus mehrfach die Polizei holte. Die verpasste dem Mann - jeweils gegen 18 Uhr und damit deutlich vor der Nachtruhe - zweimal einen Strafzettel wegen Ruhestörung. Strafandrohung: jeweils 250 Dollar oder 15 Tage Haft. Die Mutter des Mannes erzählte dem Lokalsender „Pix 11“, ihr Sohn sei geistig behindert und werde von der Nachbarin deshalb ständig beschimpft. „Ich habe ihm gesagt: Lache einfach drüber. Und genau das hat sie wohl gestört.“ Um ihre Seite der Geschichte gebeten, knallte die Nachbarin dem Kamerateam die Tür vor der Nase zu.

dpa

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