Geisterstadt in Lettland versteigert

Skrunda - In Lettland ist eine seit dem Abzug der sowjetischen Streitkräfte leerstehende Geisterstadt versteigert worden.

Den Zuschlag für die Ortschaft mit der früheren Bezeichnung Skrunda-1 erhielt am Freitag nach Angaben der Privatisierungsbehörde ein russischer Investor, der 1,55 Millionen Lats (2,3 Millionen Euro) bot. Das Mindestgebot bei der Auktion in Riga hatte bei umgerechnet 220.000 Euro gelegen, was in etwa dem Preis für eine Vier-Zimmer-Wohnung in der Hauptstadt des baltischen Staates entspricht. Skrunda-1 besteht aus etwa 70 überwiegend baufälligen Gebäuden, darunter Mehrfamilienhäuser, eine Schule und ein Offiziersclub.

Die früher nicht auf sowjetischen Landkarten eingezeichnete Siedlung war um einen Radarstützpunkt herum entstanden, der Teil des militärischen Frühwarnsystems der damaligen Sowjetunion war. Dort lebten einmal etwa 5.000 Menschen dort auf einer Fläche von 45 Hektar. Skrunda-1, das in etwa 150 Kilometern Entfernung von Riga im Westen Lettlands liegt, wurde vor zwölf Jahren kurz nach dem Abzug der russischen Soldaten stillgelegt. Welche Pläne der neue Eigentümer für die Geisterstadt hat, war zunächst nicht bekannt.

DAPD

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