Furcht vor Vulkanausbruch in Indonesien - Anwohner fliehen

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Der 2460 Meter hohe Sinabung im Norden Sumatras, hier Anfang April, war nach 400 Jahren 2010 wieder erwacht. Foto: Dedi Sahputra

Jakarta (dpa) - Der Vulkan Sinabung in Indonesien zeigt Anzeichen eines neuen Ausbruchs. Die Behörden forderten Anwohner im Umkreis von sieben Kilometern des Kraters auf, sich in Sicherheit zu bringen.

Der 2460 Meter hohe Berg im Norden der Insel Sumatra ruhte 400 Jahre, ehe er 2010 langsam wieder erwachte. Seit 2013 kam es zu mehreren kleineren Ausbrüchen.

Der Lavadom des Vulkans sei auf mehr als drei Millionen Kubikmeter gewachsen, sagte Sutopo Purwo Nugroho, Sprecher der Behörde für Katastrophenschutz. Er sei instabil, könne kollabieren und Kilometer lange gefährliche Ascheströme auslösen. Nach den jüngsten Eruptionen seit Ende 2013 leben noch rund 2000 Menschen in Notunterkünften.

Lavadome bilden sich durch zähflüssige Lava, die schnell abkühlt. Sie verstopfen praktisch den Vulkanschlot, aus dem das Magma an die Oberfläche quillt. Der Dom wächst und kann explodieren oder einstürzen.

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