Fünf Tote bei Überschwemmungen in Türkei

Istanbul - Nach der verheerenden Flutkatastrophe im September sind bei neuen Überschwemmungen in der Türkei seit dem Wochenende mindestens fünf Menschen ertrunken.

Nach starken Regenfällen sei ein Lehrer bei Eruh im Südosten des Landes ums Leben gekommen, als ein Kleinbus von den Fluten erfasst wurde, berichteten türkische Medien am Montag. Vorher waren bereits drei Kinder und ein Säugling ertrunken. Das sechs Monate alte Kleinkind war im Nordwesten der Türkei aus den Armen des Vaters weggespült worden, als eine Brücke unter dem Druck der Wassermassen zusammenstürzte.

Im September hatte es im Großraum Istanbul eine verheerende Flutkatastrophe gegeben, bei der mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen waren. Innerhalb von 48 Stunden war mehr als ein Drittel der gewöhnlichen Regenmenge eines Jahres gefallen. In einigen Regionen waren bei der “Jahrhundert-Katastrophe“ die heftigsten Regenfälle seit 80 Jahren niedergegangen. Türkische Regierungsbehörden haben der Bevölkerung einen besseren Katastrophenschutz versprochen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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