Fünf Mitarbeiter von christlichem Hilfswerk getötet

Islamabad - Bei einem Angriff im Nordwesten Pakistans sind am Mittwoch nach Polizeiangaben fünf einheimische Mitarbeiter des christlichen Hilfswerks World Vision getötet worden.

Unter den Toten seien zwei Frauen, sagte der Polizeichef des Distrikts Mansehra, Waqar Uddin. Sechs weitere Menschen seien dem Angriff auf das Büro der internationalen Hilfsorganisation nahe der Stadt Mansehra verletzt worden. Ein Polizist namens Rafaqat Ali sagte, zunächst sei es zu einer Explosion gekommen, dann hätten Bewaffnete das Feuer eröffnet.

Die Polizei fahnde nach “rund 15 maskierten Bewaffneten“, die nach dem Angriff in die Berge geflohen seien. Nach dem verheerenden Erdbeben im Herbst 2005 im Norden Pakistans hatten zahlreiche Hilfsorganisationen ihre Arbeiten im Katastrophengebiet von Mansehra aus koordiniert. Die Zentrale von World Vision sitzt in den USA. Im Distrikt Mansehra sollen zahlreiche Taliban-Kämpfer Zuflucht gesucht haben, die vor Armeeoperationen in anderen Gegenden geflohen sind. Bei zwei Selbstmordangriffen auf Polizeiwachsen in dem Distrikt wurden im vergangenen Monat ein Polizeioffizier getötet und mehrere Sicherheitskräfte verletzt.

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