Unglück in Frankreich

Tragisch: Fünf Kinder sterben bei schwerem Unfall

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Fünf Kinder und der Fahrer dieses Kleinbusses sind bei dem Ufall ums Leben gekommen.

Troyes - Bei einem schweren Verkehrsunfall im Nordosten Frankreichs sind fünf Kinder und ein Erwachsener ums Leben gekommen.

Zwei weitere Kinder und eine Betreuerin wurden schwer verletzt, als am Dienstag ein Kleinbus nahe der Stadt Troyes in der Champagne auf einer Landstraße frontal gegen einen entgegenkommenden Lastwagen fuhr, wie ein Ermittler sagte. Staatschef François Hollande sprach den Angehörigen sein Beileid aus.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Präfektur des Départements Aube gegen 15.00 Uhr nahe der Gemeinde Courteranges, die südöstlich von Troyes liegt. Der Kleinbus, in dem sieben Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren aus einem Sportverein, eine Betreuerin und ein Fahrer saßen, kam nach Zeugenangaben von der Spur ab und prallte mit voller Wucht gegen den Lkw, wie ein Ermittler sagte. Warum, war zunächst unklar: Der Fahrer des Kleinbusses könnte eingeschlafen sein oder einen Schwächeanfall erlitten haben.

Fünf Kinder und der Fahrer des Kleinbusses starben bei dem Unglück. Die beiden anderen Kinder und die Betreuerin wurden schwer verletzt. Sie erlitten Knochenbrüche, waren aber nicht in Lebensgefahr. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock.

Die Kinder kamen alle aus der Gemeinde Nangis im Großraum Paris. Sie hatten an einem von der Gemeinde organisierten Ausflug teilgenommen und den Tag an einem See verbracht.

Staatschef Hollande sprach von einem "furchtbaren Verkehrsunfall" und schickte Innenminister Bernard Cazeneuve und Verkehrs-Staatssekretär Frédéric Cuvillier an den Unfallort. Er sprach, wie auch Regierungschef Manuel Valls, den Familien der Opfer sein Beileid aus.

Die Behörden aktivierten einen Notfallplan für besonders schwere Unglücke. Ein erstes Foto des Unfalls, das in der Online-Ausgabe der Regionalzeitung "L'Est Eclair" veröffentlicht wurde, zeigte das Wrack des Kleinbusses, dessen vorderer Teil bei dem Unfall vollkommen zerstört wurde.

AFP

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