Frauen klagen gegen Abtreibungsverbot in Irland

+
Die Klage geht an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg.

Dublin - Drei Frauen aus Irland haben am Mittwoch vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg eine Klage gegen das Verbot von Abtreibungen in ihrem Land eingereicht.

Mit diesem Gesetz verletze die irische Regierung die Menschenrechte schwangerer Frauen, indem sie ihnen die notwendige medizinische Versorgung in der Heimat verweigere und sie zwinge, zu Abtreibungen ins Ausland zu reisen, hieß es in der Klage. Ein Urteil wird im nächsten Jahr erwartet.

Zur Abwehr der Klage, die bei einem Erfolg Irland zu einer Gesetzänderung zwingen könnte, hat die Regierung in Dublin ein umfangreiches Juristenteam zusammengestellt. Generalstaatsanwalt Paul Gallagher machte vor den Richtern des beim Europarat in Straßburg angesiedelten Gerichts vor allem geltend, dass die Frauen noch nicht alle Rechtswege in Irland ausgeschöpft hätten.

Schätzungen zufolge reisen jedes Jahr mehr als 7.000 irische Frauen ins Ausland, vor allem nach Großbritannien, um Abtreibungen vornehmen zu lassen.

AP

Von wegen untendrunter: Unterwäsche trägt man nun sichtbar

Von wegen untendrunter: Unterwäsche trägt man nun sichtbar

Jubel, Trauer und Ausschreitungen: Bilder vom Relegations-Derby

Jubel, Trauer und Ausschreitungen: Bilder vom Relegations-Derby

Wolfsburger Kraftakt: VW-Club bleibt in der Bundesliga

Wolfsburger Kraftakt: VW-Club bleibt in der Bundesliga

Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Macron droht mit Vergeltung

Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Macron droht mit Vergeltung

Meistgelesene Artikel

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Nach Attacke auf Helfer: Portland im Schockzustand

Nach Attacke auf Helfer: Portland im Schockzustand

Kommentare