Frau in Hängematte von Säule erschlagen

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Tragisches Unglück: Eine umstürzende Säule hat in Innsbruck eine Frau in einer Hängematte erschlagen. Foto: Lukas Schulze / Symbolbild

Innsbruck (dpa) - Bei einem nächtlichen Stelldichein ist eine Frau aus Bayern im Innsbrucker Waltherpark in einer Hängematte von einer umstürzenden Steinsäule erschlagen worden. Der Freund der 32-Jährigen aus Marktoberdorf hatte ein Ende der Hängematte mit einem Seil an der Säule befestigt.

Die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen eingeleitet, sagte ein Sprecher der Tiroler Polizei auf Anfrage. Ein Verdacht auf fahrlässige Tötung könne zunächst nicht ausgeschlossen werden. Eine gerichtliche Obduktion der Frau sei angeordnet worden.

Das Pärchen hatte in der Nacht zum Samstag rund 15 Minuten in der Hängematte zwischen einem Baum und der Säule eines Brunnens gelegen, als diese sich aus der Verankerung löste und samt einer Statue auf die Frau stürzte. Sie erlag mehrere Stunden später im Innsbrucker Universitätskrankenhaus ihren schweren Verletzungen. Der 24-jährige Mann aus Innsbruck blieb unverletzt.

Bericht bei DiePresse.com

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