Braut und Brückigam glücklich

Frau heiratet diese 969 Jahre alte Brücke

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Die Teufelsbrücke in Südfrankreich ist jetzt leider vergeben, meine Damen! 

Saint-Jean-de-Fos - Liebe kennt kein Alter, Liebe ist blind. Doch wenn eine Frau den Bund fürs Leben mit einer 969 Jahre alten Brücke eingeht, ist das doch ein wenig ungewöhnlich.   

Eine passende Kirche hatte man nicht gefunden, der Bräutigam gab sein Ja-Wort stumm, auch blieb der Kuss der Brautleute aus. Ansonsten war es eine fast ganz normale Hochzeitszeremonie, als die australische Künstlerin Jodi Rose kürzlich die Teufelsbrücke in Südfrankreich heiratete.

Es war Liebe auf den ersten Blick, als die über 900 Jahre jüngere Braut das imposante Bauwerk bei Saint-Jean-de-Fos entdeckte. Für ihr Projekt "Singing Bridges" hatte sie zehn Jahre lang die ganze Welt bereist und Mikrofone an die Kabel vieler Brücken befestigt, um deren Schwingungen zum Klingen zu bringen. Doch ausgerechnet an die kabellose Pont du Diable, die sich in zwei Bögen über den Fluss Hérault spannt, verlor sie ihr Herz. Kein Wunder, ist die 65 Meter lange Steinbrücke aus dem 11. Jahrhundert doch als Teil des UNESCO-Welterbes ein ganz besonderer Prachtkerl, äh... ein Prachtstück.

Liebe kennt keine Altersgrenze

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Bedenken wegen des doch recht deutlichen Altersunterschieds hat das Paar nicht, über Familienplanung schweigt es sich jedoch aus. Den Schritt vor den (nicht vohandenen) Altar zu wagen, war eine Entscheidung, die die Brücken-Liebhaberin "nicht leichtfertig getroffen" hat. Aber die Gründe lagen auf der Hand: "Er ist der perfekte Ehemann: stabil, vertrauenswürdig, sinnlich, freundlich, gutaussehend - und still," schwärmt die Künstlerin. "In seiner Umarmung fühle ich inneren Frieden. So, wie sich unsere Kurven gegenseitig ergänzen, bringen wir uns gegenseitig Freude."

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Der Spruch, dass sich Gegensätze anziehen, stimmt in dem Fall hunderprozentig: "Er ist der ruhende Pol zu meinem Nomadenleben, und seine starken Säulen werden mich immer nach Hause tragen", so Rose.

14 enge Freunde feierten die frisch angetraute Mrs. du Diable, die im überraschend traditionellen weißen Brautkleid mit Schleppe den Brautstrauß von ihrem 18 Meter hohen Bräutigam warf, nachdem sie die eigens für den Zweck angefertigten Ringe getauscht hatten. Auch wenn die laut Rose "symbolische und heidnische" Eheschließung in Frankreich nicht anerkannt wird, gab doch niemand anders als der Bürgermeister von Saint-Jean-de-Fos der Verbindung seinen Segen. Wohin es in die Flitterwochen geht, lässt sich der Homepage der Australierin nicht entnehmen, aber ein wenig Privatsphäre sei den du Diables zugestanden.

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Die beiden führen eine moderne, offene Beziehung: "Er versteht, dass ich andere Brücken - und Männer - liebe. Unsere Liebe begrüßt die Launen des Lebens, sie sind wie der strudelnde Strom, der unter seinem prachtvollem Körper entlangfließt", führt die Braut aus.

Hach, muss Liebe schön sein! 

hn

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