Nach Anschlägen in Paris und Nizza

Französisches Paar gibt sich als Terror-Opfer aus - und zockt Geld ab

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Am 14. Juli 2016 fuhr ein IS-Attentäter auf der Promenade des Anglais in Nizza mit einem Lastwagen 86 Menschen tot.

Nizza/Grasse - Ein Betrüger-Pärchen hat sich nach den Anschlägen von Paris und Nizza als Terror-Opfer ausgegeben. Sie bedienten sich an dem Geld für die wahren Geschädigten. Jetzt müssen sie lange ins Gefängnis.

Nach den schweren Anschlägen in Frankreich hat sich ein Paar als Opfer ausgegeben, um staatliche Entschädigungen zu kassieren - ein Gericht im südfranzösischen Grasse verurteilte die beiden nun wegen versuchten Betrugs zu vier und sechs Jahren Gefängnis.

Der 36 Jahre alte Mann und seine 29-jährige Partnerin hatten sich nach dem Anschlag von Nizza vom 14. Juli 2016 an einen staatlichen Entschädigungsfonds gewandt, um Opferhilfen zu bekommen. Mitarbeiter des Fonds wurden aber stutzig, weil sich das Paar bereits nach den Pariser Anschlägen vom 13. November 2015 als Opfer ausgegeben und zusammen 60 000 Euro erhalten hatte.

Die eingeschalteten Ermittler konnten nachweisen, dass sich das Paar während der Pariser Anschläge in Wahrheit in Südfrankreich aufhielt. Der Mann und die Frau wurden deswegen im Dezember 2016 zu Haftstrafen verurteilt.

Später gaben die beiden zu, auch nach dem Anschlag von Nizza mit 86 Toten gelogen zu haben - sie befanden sich zum Zeitpunkt der Lkw-Attacke gar nicht in der Stadt. Dafür wurden sie nun zu einer weiteren Haftstrafe verdonnert.

dpa

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