Air France schickt Airbus-Piloten zur Nachschulung

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Air France will offenbar mehr als 3000 Airbus-Piloten nachschulen.

Paris - Nach dem Airbus-Absturz in den Atlantik will Air France mehr als 3000 Airbus-Piloten nachschulen.

Die Piloten sollen am Flugsimulator das Verhalten beim Ausfall der sogenannten Pitot-Sonden zur Geschwindigkeitsmessung üben, berichtete die Nachrichten-Internetseite lepoint.fr am Dienstag. Air France wollte die Information “zum gegenwärtigen Zeitpunkt“ nicht bestätigen.

Vor dem Absturz, bei dem am 1. Juni 228 Menschen starben, hatten die Pitot-Sonden der A330 keine verlässlichen Daten geliefert und der Autopilot hatte sich deswegen abgeschaltet. Damit mussten die Piloten die Kontrolle über die Maschine übernehmen. Die französischen Unfallermittler haben angedeutet, dass manche Störungen nach einem Ausfall der Sonden bei der Pilotenausbildung nicht ausreichend berücksichtigt würden.

Warum der Airbus abstürzte und ob die Pitot-Sonden oder Pilotenfehler dabei tatsächlich eine wichtige Rolle spielten, ist noch unklar.

dpa

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