Frachter in Ostsee auf Grund gelaufen

Kopenhagen/Rostock - Ein voll beladener Frachter ist vor der dänischen Ostsee-Insel Lolland auf Grund gelaufen. Er muss nun zuerst enladen werden, um ihn frei zu bekommen.

Wie das dänische Rettungskommando SOK am Donnerstag mitteilte, wurde die 132 Meter lange, mit Stahlplatten beladene “Winona“ bis zur Klärung der Unglücksursache festgehalten. Weitere Angaben machte die Behörde nicht. Das Schiff war in der Nacht bei einer Wassertiefe von sechs Metern südöstlich von Gedser auf Grund gelaufen. Wie der Rundfunksender NDR 1 Radio MV weiter berichtete, war der Rostocker Schlepper Bugsier 16 zuerst vor Ort. Er durfte den Frachter aber nicht freischleppen, da befürchtet wurde, dass dieser dabei auseinanderbricht. Es gebe aktuell keine Gefahr durch auslaufenden Treibstoff, hieß es.

Taucher sollen dem Sender zufolge den Zustand des Schiffsrumpfes untersuchen. Nach Angaben des Bergungsleiters der Bugsier-Reederei muss das Schiff auf See entladen werden, um es frei zu bekommen. Das könne sich über mehrere Tage hinziehen, da starke Windböen angekündigt seien. Der Frachter fährt laut NDR unter der Flagge von Antigua St. Johns und war auf dem Weg von St. Peterburg nach Bremen.

dpa

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