Frachter im Atlantik gesunken

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Ein Frachter ist vor der Küste Nordspaniens gesunken.

Santiago de Compostela - Weil die Ladung bei hohem Seegang verrutschte, ist vor der Küste Nordspaniens ist ein Frachter aus Barbados  gesunken. Zwei Seeleute werden vermisst.

Eine verrutschte Ladung hat einen Frachter vor der Küste Nordspaniens im Atlantik versinken lassen. 22 der 24 Besatzungsmitglieder der “Kea“ konnten trotz stürmischer Witterung und bis zu acht Meter hoher Wellen gerettet werden. Wie der spanische Seenotrettungsdienst am Mittwoch mitteilte, wurden zwei Seeleute vermisst.

Das 147 Meter lange Schiff unter der Flagge des Inselstaats Barbados hatte Ammoniumnitrat von Sankt Petersburg nach Santa Marta in Kolumbien transportieren sollen. Infolge des Seegangs verrutschte die Ladung, so dass der Frachter Schlagseite bekam. 22 der überwiegend philippinischen Seeleute konnten durch den Einsatz mehrerer Schiffe und Hubschrauber gerettet werden, bevor die “Kea“ in den Fluten versank.

Das geladene Ammoniumnitrat wird für die Herstellung von Kunstdünger sowie von Sprengstoff verwendet. Im Meer bedeutet es nach Angaben der spanischen Behörden keine Gefahr für die Umwelt.

dpa

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