Wissenschafts-Sensation

Forschern gelingt Gedankenübertragung

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Die Gedankenübertragung ist eine wissenschaftliche Sensation

New York - Es klingt wie aus einem Science-Fiction-Film, doch was US-Forschern gelang, ist Wirklichkeit: Die Wissenschaftler konnten erstmals die Gehirne zweier Lebewesen verschmelzen.

In der Zukunfts-Kultserie "Raumschiff Enterprise" ist Spock in der Lage, seine Gedanken mit dem eines anderen Lebewesens zu verschmelzen. Was der Vulkanier kann, ist jetzt erstmals bei einer anderen spitzohrigen Spezies gelungen. Amerikanische Forscher übertrugen die Hirntätigkeiten von Ratten in einem brasilianischen Labor auf Nager, die sich zu dem Zeitpunkt in den USA aufhielten. 

Ein tierischer Gedankenüberträger in Natal war etwa darauf trainiert worden, auf einen bestimmten Hebel zu drücken, wenn ein rotes Licht anging, berichtet die Huffington Post. Zur Belohnung bekam er einen Schluck Wasser. Wissenschaftler zapften mit Mikroelektroden von einem Hunderstel des Durchmessers eines menschlichen Haares die Gedanken der Ratte an, übertrugen sie mittels elektrischer Sensoren und schickten sie per Internet zu "Kollegen" der gleichen Art in den amerikanischen Bundesstaat North Carolina. Obwohl kein rotes Licht angegangen war, drückten die dortigen Laborbewohner daraufhin den gleichen Hebel herunter - und erhielten ebenfalls etwas zu trinken.

Auf der Website der US-Forscher sind Videos der Experimente zu sehen.

Machten die Empfänger-Ratten einen Fehler, ging auch die Sender-Ratte leer aus. Das Erstaunliche: Beim nächsten Durchgang war das Signal dann klarer und stärker, die Fehlerquote sank. Offensichtlich konzentrierte sich das Tier besser, um sich selbst und dem tausende Kilometer entfernten Nager die Belohnung zukommen zu lassen.

Die Neurobiologen hoffen, irgendwann die Gedanken zweier Menschen verschmelzen zu können. Das würde neue Möglichkeiten in der Heilung gelähmter Patienten eröffnen. Doch das ist vorerst noch Zukunftsmusik.

hn

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