Forscher will sich nach Tod tiefkühlen lassen

+
Klaus Sames in einem Bestattungsinstitut im baden-württembergischen Geislingen: Der emeritierte Mediziner will seinen Körper nach seinem Tod einfrieren und in den USA lagern lassen. Foto: Stefan Puchner

Senden (dpa) - Ein emeritierter Professor aus dem bayrischen Senden will sich nach seinem Tod tiefkühlen lassen. Das Ziel des 75-jährigen Altersforschers: ewiges Leben. Er hofft, dass Mediziner in 100 bis 200 Jahren bislang tödliche Krankheiten heilen können.

Diese Zeit will Sames bei minus 196 Grad in einem Stickstofftank einer US-Firma verbringen. Kritiker wie die Ärztin Katrin Amunts, Mitglied des Deutschen Ethikrats, halten solche Angebote für "unseriös": Es sei bislang nicht möglich, Organe oder Teile von Organen einzufrieren und sie wieder aufzutauen in der Hoffnung, dass sie noch funktionieren.

Infos über Klaus Sames' Projekt

Das könnte Sie auch interessieren

Weniger Senioren und mehr Suiten: Flusskreuzfahrten-Trends

Weniger Senioren und mehr Suiten: Flusskreuzfahrten-Trends

Klappe zu, Hardtop tot: Cabrios setzen wieder aufs Stoffdach

Klappe zu, Hardtop tot: Cabrios setzen wieder aufs Stoffdach

Blubbernd und alkoholfrei: Kombucha selber machen

Blubbernd und alkoholfrei: Kombucha selber machen

Das sind die Luxus-Karren der Stars

Das sind die Luxus-Karren der Stars

Meistgelesene Artikel

ESA- und Nasa-Forscher wollen an harmlosem Asteroiden für den Ernstfall üben

ESA- und Nasa-Forscher wollen an harmlosem Asteroiden für den Ernstfall üben

Mann drohen drei Jahre Haft in Dubai - der Grund dafür macht sprachlos

Mann drohen drei Jahre Haft in Dubai - der Grund dafür macht sprachlos

UN-Generalsekretär fordert weltweite Abschaffung der Todesstrafe

UN-Generalsekretär fordert weltweite Abschaffung der Todesstrafe

Krankenhaus-Attraktion: Supermann kommt zum Fensterputzen

Krankenhaus-Attraktion: Supermann kommt zum Fensterputzen

Kommentare