Flutwelle in Pakistan: Immer mehr Menschen obdachlos

Islamabad - Die Flutkatastrophe in Pakistan nimmt immer größere Ausmaße an. Auch am Samstag sind zahlreiche Dörfer und Städte evakuiert worden.

Zehntausende Menschen im Süden des Landes wurden nach Behördenangaben in Sicherheit gebracht. Militär, Polizei und freiwillige Helfer versuchten, die Deiche des mächtigen Indus zu sichern, sagte ein Behördensprecher. Die Flutwelle nähere sich nun dem Arabischen Meer. Tausende gerettete Menschen seien noch ohne Unterkunft, Nahrung und Wasser.

Fast eine Million Häuser sind nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde NDMA seit Beginn der Flutkatastrophe Ende Juli zerstört worden. Knapp 1500 Menschen kamen ums Leben, mehr als 2000 wurden verletzt. Insgesamt sind mehr als 15 Millionen Menschen direkt oder indirekt von der Katastrophe betroffen. Die Weltgemeinschaft hat Pakistan bei einer Geberkonferenz der Vereinten Nationen mehr Hilfe zugesagt. Die UN hatte gefordert, im kommenden Vierteljahr mindestens 460 Millionen Dollar für die Versorgung der Flutopfer bereitzustellen.

dpa

Trump stößt G7 in eine tiefe Krise

Trump stößt G7 in eine tiefe Krise

Piazzetta 2017 - Kunst bei bestem Sommerwetter

Piazzetta 2017 - Kunst bei bestem Sommerwetter

„Stelle di Notte“ an der Bassumer Freudenburg

„Stelle di Notte“ an der Bassumer Freudenburg

Open-Air-Sommerfestival am Weichelsee

Open-Air-Sommerfestival am Weichelsee

Meistgelesene Artikel

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Kommentare