Über 100 Passagiere gerettet

Flugzeug vor Bali ins Meer gestürzt

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Das Flugzeug-Unglück in Indonesien ging glimpflich aus.

Jakarta - Schock für die über 100 Insassen einer Passagiermaschine in Indonesien: Als ihr Flugzeug auf Bali landen will, kommt es von der Landebahn ab und stürzt ins Meer.

Gut 100 Passagiere sind bei einer dramatischen Bruchlandung im Meer vor der indonesischen Insel Bali knapp einer Katastrophe entkommen. Die Maschine des Billigfliegers Lion Air mit 101 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern schlug am Samstag kurz vor der Landebahn im Meer auf. Alle Menschen an Bord konnten aus dem Flugzeug in Sicherheit gebracht werden, wie Polizeichef Arif Wahyunadi dem Fernsehsender TV One sagte.

22 Menschen wurden Behördenangaben zufolge verletzt. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Krankenhausangaben zufolge erlitten einige der Passagiere Kopfverletzungen und Knochenbrüche. Viele von ihnen hätten Prellungen davongetragen.

Flugzeug-Crash vor Bali - 101 Passagiere gerettet

Flugzeug-Crash vor Bali - 101 Passagiere gerettet
Flugzeug-Crash vor Bali - 101 Passagiere gerettet © dpa
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Flugzeug-Crash vor Bali - 101 Passagiere gerettet © ap
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Flugzeug-Crash vor Bali - 101 Passagiere gerettet © dpa
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Flugzeug-Crash vor Bali - 101 Passagiere gerettet
Flugzeug-Crash vor Bali - 101 Passagiere gerettet © ap
Flugzeug-Crash vor Bali - 101 Passagiere gerettet
Flugzeug-Crash vor Bali - 101 Passagiere gerettet © ap

Der für Luftverkehr zuständige Generalsekretär des indonesischen Verkehrsministeriums, Harry Bakti Gumay, sagte, die Lion-Air-Maschine sei über die Landebahn hinausgeschossen und aus einer Höhe von etwa 50 Metern ins Meer gestürzt. „Das Flugzeug befand sich in der Landeposition, als ich plötzlich sah, wie es sich dem Meer näherte“, sagte einer der Passagiere der Nachrichtenagentur AP. „Und schließlich prallte es auf dem Wasser auf.“ Passagiere berichteten im Lokalfernsehen, dass es keine Ansage über Probleme an Bord gab. Die Maschine sei mit einem lauten Schlag ohne Vorwarnung auf dem Wasser aufgesetzt. Die in Panik versetzten Passagiere hätten angefangen zu schreien - aus Angst, sie würden ertrinken. Einige schwammen an das nahe Ufer.

„Wir kennen die Unfallursache noch nicht“, sagte Flughafenmanager Eko Dantoro dem Fernsehsender TVOne. Zum Unglückszeitpunkt war das Wetter gut. Nach Angaben von Lion Air-Direktor Edward Sirait war die Maschine erst seit März im Einsatz. „Die Maschine war flugtauglich und der Pilot in guter Kondition“, sagte er auf einer Pressekonferenz.

Auf Fernsehaufnahmen war zu sehen, wie Polizisten und Rettungshelfer Schlauchboote einsetzen, um das verunglückte Flugzeug zu evakuieren. Der Sender TV One zeigte ein Bild von der Maschine im Wasser. Am Rumpf des Flugzeugs war ein großer Riss zu erkennen.

Nach Angaben des Polizeichefs von Bali waren zwei Ausländer an Bord. Ob es sich möglicherweise um Deutsche handelte, war zunächst unklar. „Die deutsche Botschaft in Jakarta und der deutsche Honorarkonsul auf Bali sind um Aufklärung bemüht und stehen mit den örtlichen Behörden in Kontakt“, sagte eine Sprecherin vom Auswärtigen Amt in Berlin.

dpa/ap

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