Flüchtiger Mörder nach 38 Jahren aufgespürt

San Francisco - Ein amerikanischer Arzt hat mit Spürsinn und der Hilfe eines Privatdetektivs den seit 38 Jahren flüchtigen Mörder seines Großvaters gefunden.

Der jetzt 78 Jahre alte Täter Frank Dryman wurde in der Ortschaft Arizona City (US-Staat Arizona) festgenommen, berichtete die Zeitung “Arizona Republic“ am Freitag. Unter dem falschen Namen Victor Houston betrieb er dort eine Hochzeitskapelle und arbeitete als Schildermaler. Clem Pellet, der zwei Jahre nach der Ermordung seines Großvaters zur Welt gekommen war, hatte im vorigen Jahr Zeitungsausschnitte über das Verbrechen im Jahr 1951 gefunden und war dem Fall erneut nachgegangen. Sein Großvater hatte den damals 19-jährigen Dryman als Anhalter im US-Staat Montana mitgenommen und war von ihm erschossen worden.

Die Polizei kam dem Täter wenig später in Kanada auf die Spur, er wurde zunächst zum Tod durch Hängen verurteilt, doch die Strafe wurde in lebenslange Haft umgewandelt. Nach 14 Jahren hinter Gittern kam Dryman auf Bewährung frei, flüchtete aber und machte sich damit erneut straffällig. “Ich war total überrascht. Ich dachte, er sei tot“, sagte Pellet der Zeitung, nachdem ein Privatdetektiv den Mörder nun in Arizona aufspürte. Dryman wurde erneut festgenommen. Er gestand, dass er mehr als drei Jahrzehnte lang unerkannt unter falschem Namen lebte. Der 78-Jährige sollte nun den Behörden in Montana übergeben werden, wo er vor knapp 60 Jahren den Mord begangen hatte.

dpa

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