Sturz in brennenden Liftschacht

Feuerwehrmann entgeht dreifachem Tod

Durban - Beim Versuch, einen Obdachlosen zu retten, ist ein Feuerwehrmann in Südafrika 18 Meter tief in einen brennenden Aufzugsschacht gefallen. Dass er überlebte, grenzt an ein Wunder.

Malusi Mncube habe drei Stunden mit gebrochener Hüfte in dem Schacht ausgeharrt, bis er von seinen Kollegen gerettet worden sei, teilte die Feuerwehr von Durban am Donnerstag mit. Mncube hatte demnach versucht, einen Obdachlosen aus dem still gelegten Aufzugschacht zu retten. Dabei sei er auf einen brennenden Müllhaufen gestürzt und nur knapp dem Schicksal entgangen, von zwei spitzen Metallstangen aufgespießt zu werden.

"Der Schacht war dunkel und voller Rauch... es ist unglaublich, dass er überlebt hat", sagte Interims-Feuerwehrchef Max Magnussen über seinen Mitarbeiter. Mcnubes Kollege Justin Bateman sagte, wenn Mcnube nicht "zufällig ein Atemgerät mit gehabt hätte, hätte er da unten keine zehn Minuten überlebt". Der Obdachlose, der ebenfalls in die Tiefe gestürzt war, starb an seinen Sturzverletzungen und Rauchvergiftung.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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