200 Festnahmen nach Randalen in Athen

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In Athen kam es am Dienstagabend zu schweren Randalen.

Athen - Bei schweren Zusammenstößen mit linken Studenten und gewalttätigen Jugendlichen in der Innenstadt von Athen hat die Polizei am späten Dienstagabend rund 200 Menschen festgenommen.

Mindestens 13 Polizisten wurden verletzt, wie die Medien der griechischen Hauptstadt meldeten. Die knapp 1200 Studenten und Jugendliche, die der autonomen Szene zugerechnet werden, hatten sich am Abend mit den Beamten Straßenschlachten geliefert, an deren Ende die Polizei schließlich auch Tränengas einsetzte. Die gewalttätigen Demonstranten setzten mehrere Autos in Brand, bewarfen die Polizei mit Steinen und Molotow-Cocktails.

Zuvor hatten sich knapp 17 000 Menschen vor der Polytechnischen Universität der griechischen Hauptstadt zu einer Gedenkveranstaltung an den blutig niedergeschlagenen Studentenaufstand vom 17. November 1973 versammelt. Damals hatte die Militärjunta nach mehrtägigen Protesten Panzer gegen die aufständischen Studenten eingesetzt. Nach offizieller Darstellung starben damals 24 Menschen, inoffiziell soll die Zahl der Opfer deutlich höher liegen.

dpa

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