Auf der Fahrt nach Berlin

Fernbus kippt um - 22 Verletzte bei Unfall nahe Rostock

An der Unglücksstelle waren etwa 60 Helfer mehrerer Feuerwehren, Rettungskräfte und auch vier Hubschrauber im Einsatz.&#39Foto: Bernd Wüstneck
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An der Unglücksstelle waren etwa 60 Helfer mehrerer Feuerwehren, Rettungskräfte und auch vier Hubschrauber im Einsatz.'Foto: Bernd Wüstneck
Der Fernbus war aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in den Graben geraten. Foto: Bernd Wüstneck
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Der Fernbus war aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in den Graben geraten. Foto: Bernd Wüstneck
Der Unglücksbus liegt auf der A19 bei Linstow in Mecklenburg-Vorpommern im Graben. Er war aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Foto: NonstopNews
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Der Unglücksbus liegt auf der A19 bei Linstow in Mecklenburg-Vorpommern im Graben. Er war aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Foto: NonstopNews
Die Autobahn A19 Rostock-Berlin musste stundenlang gesperrt werden. Foto: Bernd Wüstneck
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Die Autobahn A19 Rostock-Berlin musste stundenlang gesperrt werden. Foto: Bernd Wüstneck
Ein Rettungshubschrauber mit Verletzten, die in dem verunglückten Flixbus saßen. Foto: Bernd Wüstneck
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Ein Rettungshubschrauber mit Verletzten, die in dem verunglückten Flixbus saßen. Foto: Bernd Wüstneck
Der Bus war nach Unternehmensangaben mit mehr als 60 Passagieren besetzt. Foto: Bernd Wüstneck
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Der Bus war nach Unternehmensangaben mit mehr als 60 Passagieren besetzt. Foto: Bernd Wüstneck

Sie waren ihrem Ziel schon nahe. Auf der Fahrt von Stockholm nach Berlin ist bei Rostock ein Flixbus mit mehr als 60 Passagieren verunglückt. 22 Menschen sind verletzt. Doch der ADAC betont: Fernbusse sind sicher.

Linstow (dpa) - Beim Unfall eines Fernbusses auf der Fahrt von Stockholm nach Berlin sind 22 Menschen verletzt worden. Der Bus kam laut Polizei am Freitag auf der A19 bei Rostock aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr in einen Graben und kippte auf die Seite.

Die Autobahn Richtung Berlin wurde daraufhin für Stunden gesperrt.

An Bord des Doppeldeckers der Firma Flixbus waren den Angaben zufolge zwei Busfahrer und 63 Fahrgäste aus 22 Ländern. 16 Fahrgäste mit mittleren und schweren Verletzungen wurden mit Rettungshubschraubern und Krankenwagen in Kliniken gebracht. Einer der Fahrgäste war eingeklemmt worden und musste von Rettern herausgeschnitten werden.

Die übrigen Fahrgäste und Fahrer wurden noch an der Unfallstelle medizinisch untersucht und dann mit einem Bus ins Betreuungszentrum des Deutschen Roten Kreuzes nach Güstrow gebracht. Sechs von ihnen seien anschließend mit leichten Verletzungen ebenfalls ins Krankenhaus gefahren worden. Die Retter waren laut Polizei mit insgesamt 60 Einsatzkräften aus zwei Landkreisen im Einsatz.

Die Unfallursache war zunächst unklar. Die Polizei sicherte die Daten des Fahrtenschreibers. Auch ein Sachverständiger kam am Unfallort zum Einsatz. Nachdem der Bus geborgen war, wurde die Autobahn am frühen Freitagnachmittag wieder freigegeben.

Der ADAC sieht nach dem Unfall kein Sicherheitsproblem bei Fernbussen: "Das Risiko, mit einem Reisebus zu verunglücken, ist 14 Mal geringer als mit dem eigenen Auto", sagte der Sprecher des ADAC Hansa, Christian Hief, am Freitag. "Fernbusse sind sicher." Die Zunahme von Busunfällen in den vergangenen Jahren liege vor allem an der stark gestiegenen Zahl der Busreisen. So seien in Deutschland mittlerweile weit mehr als 20 Millionen Fahrgäste pro Jahr mit den Bussen unterwegs.

Fahrgäste sollten trotzdem aufmerksam bleiben, empfahl Hief. Wenn Reifen oder das gesamte Fahrzeug in jämmerlichem Zustand seien, solle man besser nicht ein- oder bei der nächsten Gelegenheit aussteigen. Gleiches gelte, wenn der Fahrer einen übermüdeten, unkonzentrierten oder vielleicht sogar angetrunkenen Eindruck mache. "Wenn ich ein ungutes Gefühl habe, sollte man auf seinen Instinkt vertrauen", sagte Hief. "Aber das wichtigste ist: Es gibt eine Anschnallpflicht in Bussen, und die ist nicht ohne Grund da." Im Ernstfall könne der Gurt Leben retten.

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