Fehlalarm: Keine Bombe im Eiffelturm gefunden

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Die Bombendrohung für den Eiffelturm war ein schlechter Scherz.

Paris - Der Eiffelturm ist nach einer telefonischen Bombendrohung vorübergehend geräumt worden. Auch das Marsfeld am Fuß der Touristenattraktion in Paris wurde am Dienstagabend gesperrt.

Etwa 2.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Sicherheitskräfte durchsuchten nach Angaben eines Sprechers das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt. Nachdem Medienberichten zufolge nichts Verdächtiges gefunden wurde, hoben die Behörden die Sperrung nach etwa drei Stunden wieder auf.

Gegen Mitternacht flanierten wieder Passanten unter dem Turm. Das Bauwerk selbst wird üblicherweise um 23 Uhr geschlossen. Zu der Bombendrohung bekannte sich zunächst niemand.

Am Mittwochmorgen wurde der Turm regulär wieder geöffnet. Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen waren laut Polizei nicht geplant. Der 324 Meter hohe Turm am Ufer der Seine wurde im vergangenen Jahr von 6,6 Millionen Menschen besucht.

Französischen Medienberichten zufolge wurde auch die Metrostation Saint-Michel in der Nähe der Kathedrale von Notre Dame wegen einer ähnlichen Drohung vorübergehend geräumt, und der U-Bahn-Verkehr auf einer Linie wurde gestoppt. Die Metrostation war 1995 Ziel eines Terroranschlags, bei dem acht Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt wurden.

Von Angela Doland

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