Fastnacht im Frühsommer: Mainz holt Rosenmontagsumzug nach

Till grüßt mit "Wecke, Wurst und Wein" vom Motivwagen. Foto: Andreas Arnold
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Till grüßt mit "Wecke, Wurst und Wein" vom Motivwagen. Foto: Andreas Arnold
Zwei Teilnehmerinnen des Umzuges vom Carneval Verein Guntersblum grüßen als "verrückte Hühner" das Publikum mit Helau. Foto: Andreas Arnold
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Zwei Teilnehmerinnen des Umzuges vom Carneval Verein Guntersblum grüßen als "verrückte Hühner" das Publikum mit Helau. Foto: Andreas Arnold
Ein Motivwagen zeigt den Mainzer Bischof Karl Lehmann vor dem Mainzer Dom. Foto: Andreas Arnold
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Ein Motivwagen zeigt den Mainzer Bischof Karl Lehmann vor dem Mainzer Dom. Foto: Andreas Arnold
Bei sommerlichen Temperaturen feiert eine junge Frau beim Karnevalsumzug. Foto: Andreas Arnold
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Bei sommerlichen Temperaturen feiert eine junge Frau beim Karnevalsumzug. Foto: Andreas Arnold
Eine "Transformers"-Figur breitet seine Arme in Mainz über den Zuschauern aus. Foto: Andreas Arnold
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Eine "Transformers"-Figur breitet seine Arme in Mainz über den Zuschauern aus. Foto: Andreas Arnold
Die Mainzer "Schwellkopp " grüßen in Mainz das närrische Publikum. Foto: Andreas Arnold
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Die Mainzer "Schwellkopp " grüßen in Mainz das närrische Publikum. Foto: Andreas Arnold

Der Karneval hat in Mainz ein verspätetes Nachspiel. Der Rosenmontagsumzug wird unter anderem Namen nachgeholt. Die Mainzer feiern ausgelassen - aber leichter bekleidet.

Mainz (dpa) - Genau drei Monate nach der sturmbedingten Absage des Rosenmontagsumzugs haben die Narren in Mainz doch noch ihren Festumzug bekommen.

Nach Angaben des Karnevalsvereins jubelten am Sonntag etwa 180 000 Menschen - darunter auch einige im Wikinger-, Engels- oder Star-Wars-Kostümen - den Karnevalisten auf den Wagen zu. Überall wurde "Helau" gerufen und getanzt. Die meisten Kostüme blieben allerdings - nicht zuletzt wegen der sommerlichen Temperaturen - zuhause.

Die Veranstalter betonten: Der Festumzug durch die Innenstadt war kein Ersatz für den abgesagten Fastnachtsumzug. Vielmehr wurde damit das 200-jährige Jubiläum der Region Rheinhessen gewürdigt. Mit 77 Nummern und 2222 Teilnehmern geriet der Zug nur halb so lang wie ein Rosenmontagsumzug - und auch die Zugstrecke wurde halbiert. An einem normalen Rosenmontagsumzug sind sonst außerdem rund 500 000 Zuschauer dabei.

Eigentlich wollten die Veranstalter, dass die Menschen nicht "Helau" rufen, sondern "Rhoi-hesse", oder angesichts des Sonnenscheins "schee blau". Doch daran hielt sich kaum jemand. "Die Leute waren begeistert mit dabei", sagte Bonewitz. Und zog aus der bislang einzigartigen Veranstaltung ein positives Fazit: "Aus unserer Sicht war der Umzug mustergültig."

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